Welche Hilfe erhalten (Solo-)­Selbstständige & Freiberufler in der Corona-Krise?

Sophie Suske

Juristische Redaktion

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Zusammenfassung

(Solo-)Selbstständige und Freiberufler sind von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besonders betroffen. Damit die finanziellen Einbußen durch fehlende Aufträge nicht existenzbedrohende Ausmaße annehmen, haben Bund und Länder Hilfsprogramme in Milliardenhöhe aufgelegt. Diese Soforthilfen müssen Betroffene nicht zurückzahlen.

 

Auf einen Blick

  • Steuererleichterungen, einfachere Zugänge zu Krediten und staatliche Soforthilfen sollen die Folgen von Corona für (Solo-)Selbstständige und Freiberufler abfedern.
  • Neben den staatlichen Hilfspaketen haben die einzelnen Bundesländer Unterstützung in Form von Darlehen und Soforthilfen zugesichert.
  • Selbstständige und Freiberufler können diese Soforthilfen ab sofort elektronisch beantragen.
  • Die Bewilligung der einzelnen Anträge erfolgt durch die jeweiligen Länder bzw. die Kommunen.
  • Wer als Selbstständiger oder Freiberufler aufgrund der Quarantäne nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, kann sich finanziell entschädigen lassen.

 

1. Welche Hilfsmaßnahmen gibt es in der Corona-Krise für Selbstständige & Freiberufler?

Im Gegensatz zu großen Arbeitgebern oder bekannten Unternehmen haben Einzelunternehmer, (Solo-)Selbstständige und Freiberufler häufig keine großen Rücklagen. Sie sind daher von den Auswirkungen der anhaltenden Corona-Pandemie besonders betroffen: Aufträge bleiben weg, Schulen und Kindergärten schließen und nicht jeder kann zuhause arbeiten.

Um sie zu entlasten, haben Bund und Länder umfangreiche Hilfsmaßnahmen beschlossen. Die Maßnahmen auf einen Blick:

 

Soforthilfe für Freiberufler & Selbstständige

Um die wirtschaftlichen Folgen von Corona für Freiberufler, (Solo-)Selbstständige und Einzelunternehmer mit kleinen Betrieben abzumildern, hat das Bundeskabinett Soforthilfen in Form von Zuschüssen beschlossen – Betroffene müssen diese nicht zurückzahlen.

Wie hoch die staatliche Unterstützung ausfällt, hängt von der Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter ab:

  • Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 9.000 Euro für 3 Monate.
  • Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 15.000 Euro für 3 Monate.
  • Können sich Unternehmen mit ihrem Vermieter auf eine Mietsenkung von mindestens 20 % einigen, lässt sich ein nicht ausgeschöpfter Zuschuss auch für 2 weitere Monate einsetzen.

 

Sonderkredite der KfW & Landesbanken

Wer mehr Geld benötigt, als die Soforthilfe vorsieht, kann bei der öffentlichen Bank KfW einen Sonderkredit beantragen. Die Bundesregierung hat deren Volumen auf „unbegrenzt“ erhöht.

Um finanzielle Hilfe wegen Corona zu bekommen, sollten Selbstständige und Freiberufler die Unterstützung durch Sonderkredite über ihre eigene Hausbank beantragen (mehr dazu in Kapitel 5).

 

Einfacher Zugang zur Grundsicherung

Mit zusätzlichen 3 Milliarden Euro schafft der Bund einen erleichterten Zugang zur Grundsicherung – vielen besser bekannt als Hartz IV.

Trotz fehlender Aufträge und Verdienstausfall ist somit sichergestellt, dass Freiberufler und Selbstständige in der Corona-Krise alle wichtigen Ausgaben bestreiten können. Die Grundsicherung soll auch als Aufstockungszahlung möglich sein.

Wer einen Antrag auf Grundsicherung stellt, muss in den nächsten 6 Monaten

  • keine Vermögensverhältnisse offenlegen.
  • nicht das eigene Vermögen antasten.
  • nicht die Wohnungsgröße rechtfertigen.

Die Jobcenter sollen die Anträge vorläufig bewilligen, damit Betroffene die Grundsicherung schnell erhalten. Eine Prüfung auf Bedürftigkeit erfolgt erst nachträglich.

 

Professionelle Beratungsleistungen

Zusätzlich zu finanziellen Hilfen hat der Bund Selbstständigen und Freiberuflern in der Corona-Krise professionelle Beratungsleistungen zugesichert. Das Bundeswirtschaftsministerium will Betroffene bei betriebswirtschaftlichen Fragen unterstützen und gemeinsam mit ihnen Maßnahmen entwickeln, um den wirtschaftlichen Folgen der Krise entgegenzusteuern.

  • Selbstständige und Freiberufler können eine Unternehmensberatung im Wert von bis 4.000 Euro ohne Eigenbeteiligung in Anspruch nehmen.
  • Die Kosten der Unternehmensberatung bezuschusst der Bund.

Anträge lassen sich noch bis Ende des Jahres beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen.

 

2. Was ist bei den staatlichen Soforthilfen zu beachten?

Der Bund gewährt die finanzielle Soforthilfe als Zuschuss den folgenden Zweigen:

  • Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen mit bis zu 10 Beschäftigten
  • (Solo-)Selbstständige wie Musiker und Fotografen
  • Freiberufler wie Architekten, Heilpraktiker und Journalisten

Die Kleinstunternehmen müssen durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sein, um die Soforthilfe zu erhalten. Der finanzielle Schaden darf somit erst nach dem 11. März 2020 eingetreten sein.

 

Der 11. März 2020 ist der Stichtag für die staatliche Unterstützung, die Freiberufler und Selbstständige aufgrund der Corona-Krise beantragen können. An diesem Tag erklärte die Weltgesundheitsorganisation WHO die Ausbreitung des Virus zur Pandemie.

 

Wer hat voraussichtlich keinen Anspruch auf Soforthilfe?

Künstler und Schauspieler finden bei den Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern kaum Berücksichtigung. Sie sind häufig nicht selbstständig, sondern kurzfristig beschäftigt.

Allerdings haben einige Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt zugesichert, auch explizit Künstler und Schauspieler mit eigenen Soforthilfeprogrammen zu unterstützen. Wer keinen Anspruch auf Soforthilfe hat, kann Grundsicherung (Hartz IV) beantragen.

Über mögliche Hilfen in der Corona-Krise für Künstler, Schauspieler und Teil-Selbstständige informiert Sie ein spezialisierter Anwalt in einem kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch. Schildern Sie dazu hier Ihr Anliegen.

 

Wie können Freiberufler & Selbstständige die Soforthilfe des Bundes beantragen?

Der Bund hat von Corona betroffenen Freiberuflern und Selbstständigen zugesagt, die Soforthilfe schnell und unbürokratisch zur Verfügung zu stellen. Wer die Soforthilfe braucht, kann sie über die Landesbanken seines Bundeslandes beantragen. Die Antragstellung erfolgt elektronisch.

Je nach Bundesland müssen Sie

  • den Antrag selbst ausdrucken und per Post verschicken.
  • den Antrag ausfüllen und per Mail an die zuständige Behörde senden.
  • jeweils eine Kopie eines amtlichen Ausweisdokumentes beifügen (z. B. Personalausweis oder Reisepass).

Für die Bewilligung der Soforthilfe müssen Sie nachweisen, dass Sie wegen Corona als Freiberufler bzw. (Solo-)Selbstständiger in einen Zahlungsengpass geraten sind – eine kurze schriftliche Begründung im Antrag reicht dafür aus.

Bei der Beantragung erfolgt keine detaillierte Prüfung. Erst im Nachhinein prüfen die Behörden, ob eine Bedürftigkeit auch vorlag. Falls nicht, kann die Behörde den Zuschuss in ein Darlehen umwandeln, das Sie zurückzahlen müssen.

 

Welche Hilfe erhalten (Solo-)Selbstständige & Freiberufler in der Corona-Krise?

Sie sind Selbstständiger oder Freiberufler und möchten sich über die Soforthilfen von Bund und Ländern oder andere Hilfsangebote informieren? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch mit einem spezialisierten Anwalt. Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

3. Was ist bei den Hilfen von der KfW & den Landes­banken zu beachten?

Die Regierung hat nicht nur mittelständischen und großen Unternehmen Hilfskredite wegen Corona zugesichert, sondern auch (Solo-)Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen berücksichtigt.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt die Hilfskredite von unbegrenztem Volumen in einem Sonderprogramm ab dem 23. März 2020 zur Verfügung. Das Sonderprogramm sieht folgende Besonderheiten vor:

  • Lockerung der Kredit-Konditionen, indem die Bank die Mindestanforderungen an die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens deutlich reduziert.
  • Haftung der KfW für 80 bis 90 % der Kredite, um Finanzierungspartnern wie Banken oder Sparkassen die Kreditvergabe zu erleichtern.
  • Vereinfachung der Prozesse durch eine alleinige Risikobewertung des Kredits durch die Hausbank bis zu einer Kreditobergrenze von 3 Mio. Euro bzw. vereinfachter Prüfung bis zu 10 Mio. Euro.

Die jeweiligen Hausbanken sollen die Förderkredite der KfW nach einer vereinfachten Prüfung an die von der Corona-Krise betroffenen Selbstständigen und Freiberufler auszahlen.

 

Welche Kreditpro­gramme können Selbstständige, Freiberufler & Kleinstunternehmen beanspruchen?

Welche Programme in der Corona-Krise Freiberuflern, Selbstständigen und Kleinstunternehmen zustehen, ist abhängig davon, wie lange das Unternehmen bereits besteht:

  • KfW-Unternehmerkredit: Der Unternehmerkredit der KfW steht allen Unternehmen offen, die seit mindestens 5 Jahren bestehen.
  • ERP-Gründerkredit: Junge Unternehmen, die noch nicht seit 5 Jahren bestehen, können den Gründerkredit der KfW beantragen.
  • Höchstbetrag: Die Kreditobergrenze liegt bei beiden Programmen bei 1 Milliarde Euro.
  • Laufzeit: Die KfW bietet verschiedene Laufzeiten von bis zu 5 Jahren an.

Die Hilfskredite sollen während der Corona-Krise Selbstständigen und Freiberuflern helfen, laufende Kosten wie Personalkosten, Miete oder Betriebskosten für Büro- bzw. Gewerberäume aufzubringen.

 

Wie können (Solo-)Selbständige & Freiberufler die Sonder­kredite beantragen?

Wer einen Sonderkredit der KfW in Anspruch nehmen möchte, muss diesen über einen Finanzierungspartner beantragen – eine direkte Beantragung bei der KfW ist nicht möglich. Finanzierungspartner sind z. B.:

  • Eigene Hausbank
  • Sparkassen
  • Genossenschaftsbanken
  • Geschäftsbanken
  • Direktbanken
  • Bausparkassen
  • Versicherungen oder Finanzvermittler

 

Der Antrag selbst verläuft in 4 Schritten:

  • Finanzpartner finden: Kontaktieren Sie Ihre eigene Hausbank oder nehmen Sie Kontakt mit einem anderen Finanzpartner auf. Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Finanzpartner erhalten Sie auf der Webseite der KfW.
  • Hilfskredit beantragen: Ihr Finanzierungspartner übernimmt für Sie die Antragstellung für den Kredit bei der KfW.
  • Prüfung des Antrags: Nach Eingang des Antrags prüft die KfW die Kreditforderung und entscheidet nach Sichtung der Unterlagen über eine Förderung.
  • Kreditvertrag abschließen und Liquidität erhalten: Sie schließen den Kreditvertrag bei Ihrem Finanzierungspartner ab. Im Anschluss erhalten Sie die finanziellen Mittel aus dem Hilfskredit.

 

Infografik So können Selbstständige und Freiberufler die Corona-Hilfsprogramme beantragen.

 

4. Übersicht der Hilfsprogramme der einzelnen Bundesländer

Neben den bundesweiten staatlichen Hilfen haben auch die Bundesländer Soforthilfen auf den Weg gebracht. Damit während Corona Freiberufler und (Solo-)Selbstständige diese Unterstützung in Anspruch nehmen können, muss ihr Gewerbe den Hauptsitz in dem jeweiligen Bundesland haben.

 

Die Soforthilfe der Länder können Betroffene ergänzend zum bundesweiten Hilfsprogramm beantragen. Die Investitions- und Förderbank Niedersachsen empfiehlt (wenn möglich) zuerst die Soforthilfen der Bundesländer zu beantragen und, wenn nötig, mit Hilfsprogrammen des Bundes zu ergänzen.

 

Das sind die Hilfsprogramme der Bundesländer für Selbstständige und Freiberufler während der Corona-Krise:

Baden-Württemberg

Für die finanzielle Soforthilfe wegen Corona müssen (Solo-)Selbstständige, Selbstständige mit Angestellten oder Freiberufler mit ihrer Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens des Haushaltes bestreiten.

Die Höhe der finanziellen Unterstützung ist wie bei der bundesweiten Soforthilfe abhängig von der Anzahl der Beschäftigten.

  • Bis zu 5 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 9.000 Euro
  • Bis zu 10 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 15.000 Euro
  • Bis zu 50 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 30.000 Euro

Die Förderhöchstgrenze für Selbstständige und Freiberufler entspricht dem durch die Corona-Pandemie verursachten Umsatzeinbruch. Maximal erhalten Betroffene die oben genannten Förderbeträge.

Um die Corona-Soforthilfe für Selbstständige und Freiberufler zu beanspruchen, füllen Sie das Antragsformular vollständig aus und übermitteln es eingescannt über das Online-Portal an die zuständige Kammer. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg.

 

Bayern

Bayern hat (Solo-)Selbstständigen und Freiberuflern Unterstützung zugesichert, wenn sie durch die Corona-Pandemie in finanzielle Engpässe geraten. Je nach Anzahl der Mitarbeitenden gibt es folgende finanzielle Soforthilfen:

  • Bis zu 5 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 5.000 Euro
  • Bis zu 10 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 7.500 Euro
  • Bis zu 50 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 15.000 Euro
  • Bis zu 250 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 30.000 Euro

Der Antrag auf Corona-Soforthilfe für Selbstständige und Freiberufler ist bei den zuständigen Bewilligungsstellen einzureichen – nicht beim Bayerischen Wirtschaftsministerium.

Auf der Webseite Soforthilfe Corona des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie finden Sie Informationen zur Antragstellung sowie die notwendigen Formulare.

 

Berlin

Die Sonderhilfsprogramme des Landes Berlin für von Corona betroffene Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmen sind vorerst ausgeschöpft. Der Berliner Senat hat beschlossen, die bisherige Programmkombination in ein einheitliches Bundesprogramm zu überführen – so lang pausiert die Antragstellung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Investitionsbank Berlin.

 

Brandenburg

Brandenburg hat von der Corona-Krise betroffenen (Solo-)Selbstständigen und Freiberuflern folgende finanzielle Soforthilfen zugesichert:

  • Bis zu 5 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 9.000 Euro
  • Bis zu 15 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 15.000 Euro
  • Bis zu 50 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 30.000 Euro

Für den Antrag sind ein Handelsregisterauszug, die Gewerbeanmeldung, eine Kopie des Personalausweises sowie das Lohnjournal oder gleichwertige Unterlagen für Erwerbstätige bzw. Beschäftigte einzureichen.

Nach Eingang der erforderlichen Unterlagen soll die Corona-Soforthilfe schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Investitionsbank Brandenburg.

 

Bremen

Bremen hat für Betroffene der Corona-Krise Soforthilfen von 5.000 bis zu 20.000 Euro eingerichtet. Antragsberechtigt sind:

  • (Solo-)Selbstständige und Freiberufler
  • Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal 2 Mio. Euro.

Dem Antrag beizufügen sind eine Kopie des Personalausweises, ein Nachweis über den Betrieb eines Gewerbes (z. B Jahresabschluss oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung) sowie die Steueridentifikationsnummer bzw. Wirtschafts-ID.

Die Webseite der BAB (Bremer Aufbau-Bank GmbH) des Landes Bremen stellt Informationen und Kontakte für Unternehmen und Beschäftigte bereit. Hier finden Sie auch das entsprechende Antragsformular für die Soforthilfen für Selbständige und Freiberufler in der Corona-Pandemie.

 

Hamburg

Ergänzend zu den finanziellen Hilfsmaßnahmen des Bundes hat der Hamburger Senat 2.500 Euro Corona-Soforthilfe für (Solo-)Selbstständige vorgesehen. Diese Zuschüsse müssen Sie nicht zurückzahlen. Unternehmen erhalten bei finanziellen Engpässen 5.000 bis maximal 25.000 Euro Unterstützung.

Zur Vorbereitung der Antragstellung sollten Betroffene folgende Unterlagen zusammenstellen:

  • Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) bzw. Jahresabschlüsse von 2017 bis 2019, die nachweisen, dass sich das Unternehmen vor Corona nicht in der Krise befand
  • Beschreibung, inwieweit Ihr Unternehmen von der Pandemie betroffen ist
  • Abschätzung des Liquiditätsbedarfs zur Deckung der Fixkosten

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg).

 

Hessen

In Hessen ist bislang keine Soforthilfe des Bundeslandes zusätzlich zur staatlichen Corona-Soforthilfe für Freiberufler und (Solo-)Selbstständige geplant. Kleine Unternehmen und Freiberufler, die maximal 25 Mitarbeiter beschäftigen und deren Jahresumsatz 5 Mio. Euro nicht übersteigt, können jedoch ein Darlehen beantragen.

Für die Förderdarlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro verzichtet die Bank auf bankübliche Sicherheiten wie Bürgschaften. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Bürgschaftsbank Hessen.

 

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern gewährt Selbstständigen und Freiberuflern, die durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, finanzielle Soforthilfe. Die Betroffenen müssen die Zuschüsse nicht zurückzahlen.

Die Höhe ist abhängig von der Anzahl der Beschäftigten – maximal können Unternehmen mit 100 Mitarbeitenden die Soforthilfe beantragen:

  • Bis zu 5 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 9.000 Euro
  • Bis zu 10 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 15.000 Euro
  • Bis zu 24 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 25.000 Euro
  • Bis zu 49 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 40.000 Euro
  • Bis zu 100 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 60.000 Euro

Daneben können Freiberufler und Selbstständige Darlehen beantragen, die bis zu 20.000 Euro zinsfrei sind. Informationen zur Soforthilfe sowie die Antragsformulare finden Sie auf den Seiten des Landesförderinstituts Mecklenburg-Vorpommern (LFI).

 

Niedersachsen

Niedersachsen hat für von Corona betroffene (Solo-)Selbstständige und Freiberufler Kredite und Zuschüsse zur Verfügung gestellt. Selbstständige und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern können die finanziellen Hilfsmaßnahmen in Anspruch nehmen.

Antragsberechtigt ist,

  • wer in dem Monat, in dem er den Antrag stellt, einen Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mind. 50 % verzeichnen musste.
  • wessen Betrieb auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise schließen musste.
  • wessen vorhandene finanzielle Mittel nicht ausreichen, um z. B. Miete und Personalkosten zu decken.

Nur eine dieser Voraussetzungen muss erfüllt sein. Zudem darf der Jahresumsatz 10 Mio. Euro nicht übersteigen. Näheres erfahren Sie auf der Seite der niedersächsischen NBank.

 

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen gewährt während Corona Selbstständigen im Haupterwerb und Freiberuflern einschließlich Künstlern eine Soforthilfe, die sie nicht zurückzahlen müssen. Die Zuschüsse sind gestaffelt und richten sich nach der Anzahl der Beschäftigten:

  • (Solo-)Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten: 9.000 Euro
  • Selbstständige mit bis zu 10 Beschäftigten: 15.000 Euro
  • Selbstständige mit bis zu 50 Beschäftigten: 25.000 Euro

Den Antrag auf Soforthilfe können Sie elektronisch ausfüllen und an die Bezirksregierung senden. Fügen Sie dem Antrag eine Kopie eines amtlichen Ausweisdokumentes bei.

 

Rheinland-Pfalz

Kleinstunternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten, (Solo-)Selbstständige und Freiberufler, die aufgrund der Corona-Pandemie in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind, können in Rheinland-Pfalz zusätzlich zur staatlichen Soforthilfe bis zu 10.000 Euro Sofortdarlehen beantragen.

Die Darlehen sind zurückzuzahlen. Zuschüsse, die Betroffene nicht zurückzahlen müssen, plant das Bundesland aktuell nicht.

Auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz finden sich weitere Informationen sowie das Antragsformular für die staatliche Soforthilfe. Die Antragstellung ist bis zum 31.05.2020 möglich. Dem Antrag selbst ist die Kopie des Personalausweises oder Reisepasses beizufügen.

 

Saarland

Die Landesmittel des Saarlandes für von Corona betroffene (Solo-)Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer sind bereits aufgebraucht. Wer Soforthilfe benötigt, kann bis zum 31. Mai 2020 weiteres Geld vom Bund beantragen.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular für die bundesweite Soforthilfe finden Sie auf der Webseite der saarländischen Landesregierung.

 

Sachsen

Sachsen gewährt aufgrund der Corona-Krise (Solo-)Selbständigen, Kleinstunternehmen und Freiberuflern mit einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz bis zu 1 Mio. Euro Förderdarlehen. Antragsberechtigt sind Selbstständige und Freiberufler, wenn sie ihre Tätigkeit im Hauptberuf ausüben.

Nicht förderfähig sind hingegen:

  • Nebenberuflich (Solo-)Selbstständige und Freiberufler
  • Unternehmen, die in der Fischerei und Aquakultur tätig sind
  • Unternehmen, die primär landwirtschaftliche Erzeugnisse produzieren

Die Sächsische Aufbaubank gewährt die zinslosen Darlehen zwischen 5.000 und 50.000 Euro – diese sind jedoch zurückzuzahlen. Zuschüsse plant das Bundesland aktuell nicht. Informationen zum Verfahren finden Sie auf der Webseite der Sächsischen Aufbaubank.

 

Sachsen-Anhalt

Das Sofortprogramm des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalts sieht für von Corona betroffene (Solo-)Selbstständige und Freiberufler neben Darlehen Zuschüsse vor, die sie nicht zurückzahlen müssen. Darüber hinaus können auch Künstler, Kulturschaffende sowie landwirtschaftliche Unternehmen einen Zuschuss beantragen.

Die Höhe des Zuschusses ist von der Anzahl der Mitarbeiter abhängig:

  • Bis zu 5 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 9.000 Euro
  • 6 bis 10 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 15.000 Euro
  • 11 bis 25 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 20.000 Euro
  • 26 bis 50 Beschäftigte: Zuschuss von bis zu 25.000 Euro

 

Schleswig-Holstein

Ergänzend zu den Hilfsmaßnahmen des Bundes hat die Landesregierung von Schleswig-Holstein ein Corona-Nothilfepaket von 500 Millionen Euro für Selbstständige und Freiberufler angekündigt:

  • Wer wegen Corona in einen Zahlungsengpass geraten ist, soll unbürokratisch Kredite erhalten.
  • Zuschüsse, die nicht zurückzuzahlen sind, plant das Bundesland nicht.
  • Betroffene können jederzeit die Soforthilfe des Bundes in Anspruch nehmen.

Informationen zu den verschiedenen Finanzierungshilfen sowie das Antragsformular für die staatliche Soforthilfe finden Sie z. B. auf der Webseite der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holsteins.

 

Thüringen

Das Land Thüringen gewährt von Corona betroffenen (Solo-)Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten eine einmalige Sonderzahlung, die sich nach der Anzahl der Mitarbeiter richtet:

  • Bis 5 Beschäftigte: 5.000 Euro
  • Bis 10 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • Bis 25 Beschäftigte: 20.000 Euro
  • Bis 50 Beschäftigte: 30.000 Euro

Weitere Informationen und Antragsformulare gibt es bei der Thüringer Aufbaubank. Zur Bearbeitung sind dem Beitrag die De-minimis-Erklärung über andere subventionierte staatliche Zuwendungen und ggf. die Gewerbeanmeldung beizufügen.

 

Aufgebrauchte Förderfonds und stetige politische Änderungen führen nicht selten zur Überlastung der ausführenden Behörden und zuständigen Ämter. Ein auf Corona spezialisierter Anwalt bewahrt den Überblick und informiert Sie über mögliche finanzielle Hilfen, wenn Sie als Freiberufler oder Selbstständiger von der Corona-Krise betroffen sind. Schildern Sie bitte hier Ihr Anliegen.

 

5. Gibt es Steuererleich­terungen für Selbstständige & Freiberufler wegen Corona?

Von Corona betroffene (Solo-)Selbstständige und Freiberufler will der Bund durch Steuerentlastungen unterstützen. Die Regierung hat folgende Sonderregelungen beschlossen:

  • Stundung fälliger Steuerzahlungen: Können Betroffene die Zahlungsunfähigkeit aufgrund von Corona belegen, verzichten die Finanzämter teilweise oder komplett auf die Stundungszinsen.
  • Erlass von Säumniszuschlägen: Die Finanzämter erlassen die bis zum 31.12.2020 verwirkten Säumniszuschläge.
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen: Finanzämter verzichten auf die Durchführung von Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 31.12.2020.
  • Aussetzungen von Vorauszahlungen: Laufende Vorauszahlungen zur Einkommens- bzw. Körperschaftsteuer lassen sich auf Antrag herab- oder gänzlich aussetzen.
  • Erstattung der Sozialbeiträge: Freiberufler und Selbstständige können sich die Sozialbeiträge ausgefallener Arbeitsstunden erstatten lassen – das entscheidet jedoch die Krankenkasse im Einzelfall.

Die steuerlichen Erleichterungen können Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt beantragen. Die notwendigen Formulare stellt das jeweilige Finanzamt zur Verfügung. Für jegliche Erleichterungen, die Sie beantragen, müssen Sie dem Amt konkret darlegen, inwiefern das Coronavirus Sie und Ihre Arbeit negativ beeinflusst – ansonsten lehnt das zuständige Finanzamt Ihren Antrag ab.

 

6. Welche Möglichkeiten haben Selbst­ständige bei der Kinderbetreuung?

Schulen und Kindergärten sind aufgrund der Corona-Krise geschlossen. Für (Solo-)Selbstständige und Freiberufler, die nicht im Homeoffice arbeiten und ihre Kinder nicht selbst betreuen können, stellt sich die Frage nach einer Alternativ-Betreuung.

2 Optionen bieten sich hier an:

  • Notfallbetreuung in Anspruch nehmen
  • Tagesmutter beauftragen und Kosten steuerlich absetzen

 

Wer hat einen Anspruch auf Notfallbetreuung?

Wer in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, kann seine Kinder in der Notfallbetreuung betreuen lassen. Zu diesen Berufen zählen z. B. Polizei, Feuerwehr, medizinisches Personal sowie Mitarbeiter von Lebensmittelgeschäften und Drogerien.

Hinsichtlich der Kinderbetreuung können somit zumindest selbstständige Supermarkt- und Drogeriebetreiber die Notfallbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen – der Großteil der Selbstständigen hat bisher jedoch keinen Anspruch.

Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin sehen jedoch eine Ausweitung der Notfallbetreuung vor, um Selbstständige in der Corona-Krise zu entlasten. So soll es ausreichen, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet – beim zweiten Elternteil spielt der ausgeübte Beruf keine Rolle mehr.

 

Lassen sich die Kosten für eine Tagesmutter steuerlich absetzen?

Wer keinen Anspruch auf Notfallbetreuung hat und seine Kinder nicht selbst beaufsichtigen kann, muss sich zwangsläufig um eine private Kinderbetreuung kümmern.

Tagesmütter dürfen wenige Kinder häufig weiterhin betreuen. Die Voraussetzungen für eine Betreuung durch Tagesmütter legt jedes Bundesland individuell fest.

Kann eine Tagesmutter die Kinderbetreuung übernehmen, lassen sich die Kosten dafür möglicherweise steuerlich als unvermeidliche Betriebsausgabe absetzen – bewahren Sie daher entsprechende Belege unbedingt auf. Ob Sie die Kosten geltend machen können, sollten Sie vorab klären.

 

Ein Anwalt für Steuerrecht berät Sie in einem kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch zu Ihren Rechten als Selbstständiger oder Freiberufler in der Corona-Krise und informiert Sie über die steuerliche Absetzbarkeit der privaten Kinderbetreuung.

Bereits 2 Stunden nach Ihrer Anfrage erhalten Sie juristische Unterstützung – dank der Online-Rechtsberatung über advocado unkompliziert und kontaktlos. Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

7. Welche Hilfe erhalten erkrankte Selbstständige in Quarantäne?

Neben Arbeitnehmern haben auch (Solo-)Selbstständige und Freiberufler in der Corona-Krise einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung bei Verdienstausfall in Höhe ihres Netto-Arbeitsentgelts.

Der Entschädigungsanspruch besteht unter den folgenden Voraussetzungen:

  • Wer aufgrund der Quarantäne nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, hat einen Anspruch auf finanzielle Entschädigung.
  • Die Entschädigung ist innerhalb von 3 Monaten bei der zuständigen Behörde des jeweiligen Bundeslandes zu beantragen.
  • Wer in häuslicher Quarantäne ist, aber am eigenen PC im Homeoffice arbeiten kann, erhält keine Entschädigung.

Es muss sich zudem um eine offizielle Quarantäne handeln. Wer Angst hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte daher nicht einfach zuhause bleiben, sondern einen Arzt bzw. das Gesundheitsamt (telefonisch) kontaktieren – so ist eine spätere Erstattung wegen eines Verdienstausfalls abgesichert.

Wer als Selbstständiger oder Freiberufler erkrankt und gesetzlich krankenversichert ist, bekommt ab dem 43. Tag einer Arbeitsunfähigkeit Krankengeld. Wer hingegen als Selbstständiger privatversichert ist, bekommt kein Krankengeld – hier ist ein ausreichendes Krankentagegeld die wichtigste Absicherung in der Corona-Krise.

 

8. Wie können sich Selbstständige & Freiberufler in der Corona-Krise absichern?

In der Corona-Krise sollten (Solo-)Selbstständige und Freiberufler versuchen, nicht in Panik zu geraten und ruhig zu bleiben. Über staatliche Soforthilfen, Förderkredite und Steuererleichterungen können sie sich wirtschaftlich absichern, um die Auswirkungen der Pandemie für sich oder Ihr Unternehmen abzumildern.

Neben staatlicher Unterstützung können von der Corona-Krise betroffene Selbstständige und Freiberufler folgende Maßnahmen ergreifen, um die Liquidität in der Corona-Krise zu sichern:

  • Einnahmen vorziehen: Haben Sie noch Außenstände, können Sie Ihre Kunden auffordern, die ausstehenden Forderungen zu begleichen.
  • Ausgaben senken: Versuchen Sie, die eigenen Ausgaben zu senken. Denkbar ist ein Zahlungsaufschub oder die Aussetzungen von Zahlungen für eigene Aufträge.
  • Über- und Minusstunden nutzen: Haben Sie eigene Mitarbeiter, können Sie deren Überstunden abbauen bzw. Minusstunden aufbauen, um die wegfallenden Aufträge zu kompensieren.
  • Stundung von Steuern & Versicherungsbeiträgen: Neben der Stundung von Steuern lassen viele Versicherungsunternehmen eine vorübergehende Zahlungsaussetzung der Versicherungsbeiträge zu.

 

Rechtliche Absicherung durch juristische Beratung

Wer sich rechtlich absichern möchte, sollte eine juristische Beratung in Anspruch nehmen. Ein auf Corona spezialisierter Anwalt bewahrt in der aktuellen Situation den Überblick und steht Ihnen als kompetenter Ansprechpartner bei Fragen zum Arbeits-, Steuer- und Mietrecht zur Seite.

Er unterstützt Selbstständige und Freiberufler in der Corona-Krise z. B. bei folgenden Anliegen:

  • Kündigungsverzicht bei Ausfall der Mietzahlung für Gewerbemietverträge
  • Auseinandersetzungen mit Kunden und Auftraggebern wegen ausfallender oder nicht bezahlter Aufträge
  • Rechtliche Beratung bei absehbarer Firmeninsolvenz
  • Kündigung von Angestellten wegen eines Zahlungsengpasses

 

Mit der Online-Rechtsberatung über advocado kontaktiert Sie ein spezialisierter Anwalt bereits innerhalb von 2 Stunden nach Ihrer Anfrage. In einem unverbindlichen und kontaktlosen Erstgespräch berät er Sie zu Ihren Rechten und Handlungsoptionen als Selbstständiger bzw. Freiberufler in der Corona-Krise.

Ist ein weiteres Vorgehen sinnvoll, erhalten Sie ein transparentes Festpreisangebot. Mit Berücksichtigung Ihrer finanziellen Situation ist nach Absprache auch eine Ratenzahlung möglich.

Sie sind als Selbstständiger oder Freiberufler von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen?

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Ratgeber Mockup

FAQ: Die wichtigsten Fragen zusam­mengefasst

Bund und Länder haben von Corona betroffenen Selbstständigen und Freiberuflern folgende Soforthilfen zugesagt:

  • Staatliche Zuschüsse
  • Einfacherer Zugang zu Krediten
  • Steuererleichterungen
  • Finanzielle Zuschüsse und Darlehen der Bundesländer
  • Finanzielle Entschädigung bei Arbeitsunfähigkeit

Nein, bei der Soforthilfe des Bundes handelt es sich um Zuschüsse, die Betroffene nicht zurückzahlen müssen – sofern sie die Angaben im Antrag wahrheitsgemäß und vollständig gemacht haben.

Der Zuschuss richtet sich an Solo-Selbständige, Angehörige der freien Berufe und kleine Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern in Vollzeit. Sie müssen ihre Tätigkeit im Hauptberuf ausüben, bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sein und ihre Waren bzw. Dienstleistungen schon vor dem 31. Dezember 2019 am Markt angeboten haben.

Je nach Bundesland lassen sich die Hilfspakete von Bund und Ländern für von der Corona-Krise betroffene (Solo-)Selbstständige und Freiberufler kombinieren – einige Bundesländer verrechnen hingegen auch die beiden Hilfspakete. Sie sollten zuerst die Ländermittel und ergänzend die Soforthilfen des Bundes beantragen.

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Sophie Suske

Als Redakteurin bei advocado strebt Sophie Suske jeden Tag danach, komplexe Rechtsprobleme des Marken- und Versicherungsrechts für jeden Leser verständlich aufzubereiten. Grundlage ihrer lösungsorientierten Arbeit ist ihr Masterstudium der Sprach- und Kommunikationswissenschaft.

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