Unterhalt

Gesteht sich ein Ehepaar ein, dass ihre Beziehung gescheitert und ein gemeinsames zukünftiges Leben nicht mehr möglich ist, so muss dieses samt Besitztümern und Habseligkeiten auseinander dividiert werden. Eine Trennung geht nicht nur mit der emotional aufwühlenden Suche nach den Gründen für das Scheitern der Beziehung einher. Es muss sich auch zahlreichen rechtlichen Aspekten gestellt werden wie beispielsweise der Frage nach der Ausgestaltung von Zahlungen zum Unterhalt. Vor allem wenn gemeinsame Kinder involviert sind, sollten ehemalige Partner zum Wohle des Familienfriedens zusammenarbeiten und sich bei Fragen zum Unterhalt einigen. Doch nicht nur die gemeinsamen Kinder haben einen Anspruch auf Unterhalt. Auch der einstige Ehemann oder die einstige Ehefrau können einen Anspruch auf Unterstützung durch den ehemaligen Ehegatten nach der Scheidung geltend machen, sofern die Grundlage nach deutschem Recht gegeben ist.




Unterhalt: Kindesunterhalt

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung von 2014 ist jede fünfte Familie in Deutschland ein Ein-Eltern-Haushalt mit alleinerziehendem Elternteil (zu 90 % Frauen). Im Zuge einer Trennung vom Partner müssen einige das Kind betreffende Entscheidungen gefällt werden. Neben dem Umgangs- und Sorgerecht ist dies auch der Kindesunterhalt. Die Person, bei der das Kind lebt, gibt automatisch den sogenannten Naturalunterhalt. Die andere Person muss Barunterhalt zahlen. Wie viel das ist, ist gesetzlich vorgeschrieben. Eine Regelung unter den Eltern, die die Mindesthöhe des Kindesunterhalts unterschreitet, ist nicht erlaubt. Der Betrag wird stets individuell berechnet und orientiert sich am Einkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils.

Standbild aus dem Video »So funktioniert advocado«

 

 

Unterhalt: Kindesunterhalt

Leben die Eltern eines Kindes nicht zusammen, kommt der Kindesunterhalt ins Spiel. Dieser wird zur Entlastung des betreuenden Elternteils gezahlt, wenn das Kind minderjährig ist oder wenn es volljährig, aber noch nicht verheiratet ist und sich zusätzlich in einer Berufsausbildung befindet. Das Familienrecht legt fest, wann und wie lange Barunterhalt gezahlt werden muss, und die Düsseldorfer Tabelle schlüsselt auf, wie hoch dieser sein muss. Alles Wissenswerte ist in diesem Blogbeitrag zusammengefasst.

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Unterhalt bei volljährigen Kindern

Während bei minderjährigen Kindern nur der nicht mehr im Haushalt lebende Elternteil Kindesunterhalt in bar zahlen muss, gilt das bei volljährigen Kindern für beide Elternteile. Mit seinem 18. Geburtstag muss der Nachwuchs den Anspruch gegen seine Eltern selbst geltend machen. Bis zu welchem Zeitpunkt und wie der oder die Berechtigte die Zahlung von Kindesunterhalt verlangen kann, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Unterhalt: Trennungsunterhalt

Ein Teil des Ehegattenunterhalts ist der sogenannte Trennungsunterhalt. Dieser wird zwischen dem Zeitpunkt der Trennung und der vollzogenen Scheidung gezahlt. Der Grund hierfür ist, dass die gemeinsame ökonomische Basis des Paares wegfällt. Wurde während der Ehe unterschiedlich gut verdient oder hatte nur einer von beiden eine Arbeitsstelle, so muss der wirtschaftlich schlechter situierte Partner unterstützt werden. Nur in wenigen Ausnahmefällen braucht der Trennungsunterhalt nicht gezahlt werden, denn es muss Bedarf, Bedürftigkeit und Leistungsfähigkeit vorliegen. Der Trennungsunterhalt kann neben dem Elementar- und Vorsorgeunterhalt auch die Zahlung der Krankenversicherung und sonstigem Mehrbedarf beinhalten.

Unterhalt: Scheidung & Trennungsunterhalt

Während des Trennungsjahrs könnte dem schlechter verdienenden Partner ein Trennungsunterhalt zustehen. Dieser steht sogar in den meisten Fällen zu. Die Gründe der Trennung sind dabei völlig unerheblich. Wie hoch fällt der Trennungsunterhalt für gewöhnlich aus? Wie wird er berechnet? Und wann kann eine Person keinen Trennungsunterhalt verlangen? All das und einiges mehr erfahren Sie hier.

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Nachehelicher Unterhalt

Im Zeitraum zwischen einer Trennung und der tatsächlichen Scheidung kann gegebenenfalls Trennungsunterhalt geltend gemacht werden. Der nacheheliche Unterhalt hingegen ist erst nach Vollziehung der Scheidung möglich. Der Grundsatz ist aber in beiden Fällen ähnlich: Der durch die Scheidung benachteiligte Ehepartner soll unterstützt werden. Welche Voraussetzungen und Grenzen es bezüglich des nachehelichen Unterhalts gibt, wie hoch er für gewöhnlich ausfällt u. v. m. schlüsselt folgender Artikel auf.

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Unterhalt: Elternunterhalt

Weitestgehend unbekannt ist der sogenannte Elternunterhalt. Er wird von Kindern oder Enkeln für ihre Eltern verlangt, wenn diese beispielsweise nicht allein für ihre Alterspflege aufkommen können. Ob Sie unterhaltspflichtig sind, entscheidet sich grundsätzlich durch fünf Punkte: a) Unterhaltsverhältnis (nur Verwandte aus gerader Linie sind in der Pflicht), b) Bedarf (wie viel wird benötigt?), c) Bedürftigkeit (können Ihre Eltern die Kosten selbst tragen?), d) Ihre Leistungsfähigkeit, e) Höhe Ihres Anteils (falls Sie Geschwister haben). Damit ergibt sich in Verbindung mit dem festgelegten Schonvermögen ein individueller Betrag.

Unterhalt: Elternunterhalt

So wie sich Eltern in der Kindheit um ihre Kinder kümmern müssen, sind auch Kinder verpflichtet, ihre Eltern im Alter zu unterstützen. Daher regelt das Familienrecht den sogenannten Elternunterhalt. Dieser dient unter anderem dazu, Pflegeheime oder Krankenhausaufenthalte zu bezahlen. Wann und wie viel Sie zahlen müssen, welche Rolle das Sozialamt spielt und was als Grundlage zur Berechnung hinzugezogen wird, können Sie hier nachlesen.

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