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Mobbing-Anzeige sinnvoll? Möglichkeiten zur nachhaltigen Problemlösung

Patricia Bauer

Juristische Redaktion

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9 Minuten Lesezeit

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In diesem Beitrag erfahren Sie u. a., wann Sie bei Mobbing Anzeige erstatten können, inwieweit Sie eine mögliche Konflikteskalation bedenken sollten und welche rechtlichen Möglichkeiten Sie darüber hinaus haben.

 

RECHTSBERATUNG-TIPP:

► Sofern Sie sich mit einem auf Mobbing spezialisierten Anwalt zur Wehr setzen möchten, unterstützen wir Sie gerne bei einer Anzeige sowie bei der Geltendmachung von Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüchen. Kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit einem unserer spezialisierten Anwälte.

► Im Rahmen dieses Erstgesprächs prüft dieser die rechtliche Lage und klärt Sie über etwaige anfallende Kosten sowie Ihre Handlungsmöglichkeiten und Erfolgsaussichten eines weiteren Vorgehens auf. Sie entscheiden anschließend, ob Sie uns beauftragen. Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

1. Was zählt unter Mobbing & was nicht?

Wenn eine Person von Mobbing betroffen ist, wird sie regelmäßig schikaniert – z. B. von Kollegen, dem Vorgesetzten oder auch Mitschülern. Diese greifen dafür auf

  • einen bewussten Gruppenausschluss,
  • die Verbreitung von Gerüchten,
  • sexistische oder rassistische Bemerkungen,
  • Beschimpfungen oder
  • körperliche Tätlichkeiten

zurück. Häufige Folgen von Mobbing sind ein abnehmendes Selbstwertgefühl, Leistungseinbußen, Burn-out oder Depressionen.

HINWEIS: Erleidet eine Person Mobbing, ist dies in jedem Fall verwerflich – jedoch nicht immer strafbar. Erst wenn der Mobbende Straftaten ausübt, muss er strafrechtliche Konsequenzen fürchten. Ob und wann Sie als Betroffener von Mobbing Anzeige erstatten können, lesen Sie im Folgenden.

 

2. Wann kann ich bei Mobbing Anzeige erstatten?

Abhängig von der konkreten Mobbing-Situation ist dies verschieden. Um Ihnen einen schnellen Überblick zu geben, sind hier folgende Bereiche zu unterscheiden:

  • Mobbing am Arbeitsplatz,
  • Mobbing in der Schule sowie
  • Mobbing im Internet (Cybermobbing).

 

2.1 Anzeige wegen Mobbings am Arbeitsplatz

Wird ein Arbeitnehmer dauerhaft schikaniert oder ist Opfer von Gerüchten, Beschimpfungen und sogar körperlicher Tätlichkeiten, spricht man von Mobbing.

Nicht immer jedoch kann man bei Mobbing Anzeige erstatten – dies ist nur dann möglich, wenn Straftatbestände erfüllt sind. Denkbar sind in diesem Zusammenhang u. a.

  • sexuelle Übergriffe nach § 177 Strafgesetzbuch (StGB),
  • Beleidigung nach § 185 StGB,
  • üble Nachrede nach § 186 StGB,
  • Verleumdung nach § 187 StGB,
  • Körperverletzungsdelikte nach §§ 223 ff. StGB,
  • Nötigung nach § 240 StGB oder
  • Erpressung nach § 253 StGB.

Vor allem aus Sicht des Betroffenen ist nicht immer eindeutig klar, ob ein bestimmtes Verhalten die Grenze zu einem Straftatbestand bereits überschritten hat oder nicht. Bezichtigen Sie einen der Täter fälschlicherweise einer Straftat, besteht die Gefahr einer Gegenanzeige wegen Verleumdung oder falscher Verdächtigung.

 

LINK-TIPP:

Welche rechtliche Möglichkeiten Sie bei Mobbing am Arbeitsplatz haben und wie Sie sich effektiv und nachhaltig dagegen wehren können, erfahren Sie in unserem ausführlichen Beitrag „Mobbing am Arbeitsplatz“.

 

2.2 Weitere Gründe: Mobbing in der Schule & im Internet (Cybermobbing)

Weitere Lebensbereiche, in denen Mobbing häufig vorkommt, sind die Schule und das Internet.

 

Anzeige bei Mobbing in der Schule

Ist Ihr Kind von Mobbing durch Mitschüler oder Lehrer betroffen, können diese strafrechtlich belangt werden. Voraussetzung dafür ist, dass eine der oben genannten Straftaten begangen wurde und die Täter das 14. Lebensjahr erreicht haben – also strafmündig sind.

Sind die Täter noch nicht strafmündig, bedeutet das jedoch nicht, dass deren Verhalten keine Konsequenzen hat – statt einer Anzeige können zivilrechtliche Schritte wie z. B. eine Unterlassungsklage eingeleitet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in Kapitel 4 – Weitere Rechte, die Sie durchsetzen können.

 

Anzeige bei Cybermobbing

Immer häufiger werden Kinder und Erwachsene Opfer von Cybermobbing. Das heißt, dass sie z. B. in sozialen Netzwerken beleidigt oder demütigende Bilder von ihnen veröffentlicht werden.

Sind Sie oder Ihr Kind von Schikanierungen im Internet betroffen, können Sie – wie in anderen Lebensbereichen auch – bei Mobbing Anzeige erstatten und weitere zivilrechtliche Schritte ergreifen (siehe Kapitel 4). Vor allem relevant sind hier Straftatbestände wie

  • Beleidigung nach § 185 StGB,
  • üble Nachrede nach § 186 StGB,
  • Verleumdung nach § 187 StGB oder
  • Erpressung nach § 253 StGB.

 

Mobbing-Anzeige

► Sie wollen sich mit anwaltlicher Unterstützung gegen Mobbing zur Wehr setzen? Kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit einem unserer spezialisierten Anwälte. Schildern Sie dafür hier Ihr Anliegen.

 

3. Ablauf einer Mobbing-Anzeige

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, in Ihrem Fall von Mobbing Anzeige zu erstatten, sollten Sie

  • im Vorfeld Beweise zusammentragen und
  • sich dann an die örtliche Polizeidienststelle wenden.

Im folgenden Kapitel wird erklärt, wie eine Anzeige wegen Mobbings abläuft.

 

3.1 Beweise sammeln

Wenn Sie aufgrund von Mobbing Anzeige erstatten wollen, sollten Sie den Vorfall bzw. die Vorfälle vollumfänglich beweisen können. Aus diesem Grund ist die Führung eines Mobbingtagebuchs von grundlegender Bedeutung – damit können Sie später Hergang und Zeitpunkt des Vorfalls sowie den genauen Wortlaut rekonstruieren.

Neben einem Mobbingtagebuch bieten sich weitere Beweise wie z. B.

  • Zeugen (Kollegen, Mitschüler oder Lehrer),
  • Screenshots bei Vorfällen im Internet oder
  • Dokumente wie E-Mails, ungerechtfertigte Abmahnungen oder herabwürdigende Arbeitsanweisungen

    an. Wenn Sie das Mobbing dadurch belegen können, steht einer Anzeige nichts mehr im Wege.

 

3.2 Mobbing-Anzeige bei der Polizei erstatten

Haben Sie sich entschieden, bei Mobbing Anzeige zu erstatten, können Sie dies persönlich oder schriftlich bei jeder Polizeidienststelle tun. Letzteres ist in einigen Bundesländern bereits online möglich. Schildern Sie dabei das Mobbing ausführlich und legen Sie konkrete Beweise vor.

Je nach Art der angezeigten Straftat kann ein Strafantrag notwendig werden – z. B. bei Beleidigung oder leichter Körperverletzung. Erst wenn Sie diesen zusätzlich zur Anzeige gestellt haben, wird der Täter verfolgt.

Ist Ihre Mobbing-Anzeige von der Polizei aufgenommen worden und liegt ein Strafantrag vor,

  • geht diese der vermeintlichen Straftat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft nach,
  • ermittelt gegen den Beschuldigten und
  • leitet – je nach Ausgang der Ermittlungen – strafrechtliche Konsequenzen und ggf. eine Anklage ein.

 

HINWEIS:

Beachten Sie, dass Sie Mobbing nicht in seiner Gesamtheit anzeigen können, sondern jeden einzelnen strafrechtlich relevanten Vorfall – z. B. jede Beleidigung, jede Sachbeschädigung oder jeden körperliche Angriff – anzeigen müssen.

 

3.3 Löst eine Anzeige das Problem?

Bei Mobbing Anzeige zu erstatten, wirkt für den Betroffenen oft sehr verlockend – die Hinzuziehung einer Autorität wie der Polizei verspricht, das Problem ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen. Dies ist jedoch nicht immer der Fall – anders als gewollt könnten folgende Situationen eintreten:

  • Richtet sich die Anzeige gegen einen Arbeitskollegen und wird dieser strafrechtlich verfolgt, bedeutet das nicht automatisch dessen Kündigung – Sie können ihm also weiterhin tagtäglich begegnen.
  • Abhängig von der Persönlichkeit des Täters sind Vergeltungsschläge nach einer Anzeige möglich – diese hätte das Problem dann nicht gelöst, sondern verstärkt.

Da nicht sicher vorhergesagt werden kann, ob eine Mobbing-Anzeige das Problem tatsächlich auch aus der Welt schafft, sollten Sie diese nicht leichtsinnig erstatten, sondern deren mögliche Folgen genau abwägen.

 

RECHTSTIPP:

Informieren Sie sich auch über weitere juristischen Optionen zur nachhaltigen Problemlösung. Welche das konkret sind, erfahren Sie im folgenden Kapitel.

 

4. Weitere Rechte, die Sie durchsetzen können

Haben Sie bei Mobbing Anzeige erstattet, können Sie weitere Maßnahmen ergreifen. Welche das sind und wie Sie jeweils vorgehen müssen, lesen Sie hier.

 

4.1 Zivilrechtliche Unterlassungsklage

Eine Möglichkeit neben der Mobbing-Anzeige stellt die zivilrechtliche Unterlassungsklage dar. Mithilfe dieser können die Täter gerichtlich zur Unterlassung des Mobbings verpflichtet werden. Kommt es zu Verstößen gegen diese Pflicht, kann dies zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.500 bis 5.000 € führen.

LINK-TIPP: Ausführlichere Informationen zur Durchsetzung einer Unterlassungsklage finden Sie in unserem Beitrag zum Unterlassungsanspruch.

 

KOSTEN-TIPP:

Anfallende Gerichtskosten müssen bei Klageerfolg vom Täter übernommen werden. Wenn die Klage keinen Erfolg hat, müssen Sie selbst für diese aufkommen.

Möchte Sie mit anwaltlicher Unterstützung eine Unterlassungsklage durchsetzen, kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch. In diesem können wir prüfen, ob eine Unterlassungsklage Aussicht auf Erfolg hat oder ob andere Alternativen in Betracht kommen. So gewährleisten wir, dass wir Ihnen eine wirtschaftlich vernünftige Entscheidung für das gemeinsame Vorgehen geben können. Sie entscheiden anschließend, ob Sie uns mit der Durchsetzung Ihrer Klage beauftragen. Schildern Sie dafür bitte hier die Vorfälle.

 

4.2 Schmerzensgeld verlangen

Ggf. können Sie außerdem Schmerzensgeld verlangen. Dieses soll bei

  • psychischen Beschwerden,
  • körperlichen Schmerzen,
  • Folgeschäden,
  • chronischen Schäden und
  • Verletzungen von Freiheits- oder Persönlichkeitsrechten

für finanzielle Entschädigung sorgen.

Haben Sie bei Mobbing Anzeige erstattet und wollen darüber hinaus Schmerzensgeld verlangen, müssen Sie Klage einreichen.

Die Höhe des zu erwartenden Schmerzensgelds ist nicht gesetzlich festgelegt und kann daher nicht genau vorhergesagt werden – eine Entscheidung über dessen konkrete Höhe liegt im Ermessen des Richters. Dieser kann bei der Entscheidungsfindung lediglich auf sogenannte Schmerzensgeldtabellen zurückgreifen – darin sind frühere Entscheidungen zum Sachverhalt gesammelt und bieten Orientierungspunkte.

Der folgenden Tabelle können Sie einige Beispiele für Mobbinghandlungen sowie die für diese zugesprochenen Schmerzensgelder entnehmen:

 

Handlung

Zugesprochenes Schmerzensgeld

Geringschätzung durch Worte und Gesten (z. B. „Stinkefinger“)

100 €

Missachtung sexueller Selbstbestimmung

250 €

Rassistische Äußerungen

360 €

Cybermobbing bei Facebook

1.500 €

Demütigung der ethnischen Herkunft durch Rap-Video bei YouTube

5.000 €

Schikanöse und entwürdigende Handlungen

7.000 €

Verletzung des Persönlichkeitsrechts

15.000 €

Beleidigung eines Mitarbeiters mit anschließenden Depressionen

24.000 €

Langwieriges Mobbing am Arbeitsplatz

53.000 €

 

LINK-TIPP: Ausführlichere Informationen zur erfolgreichen Geltendmachung eines Schmerzensgeldanspruchs finden Sie in unserem Beitrag „Schmerzensgeld beantragen“.

ACHTUNG:

Beantragen Sie eine zu hohe Summe als Schmerzensgeld, kann dieses schlimmstenfalls im späteren Verlauf vor Gericht abgewiesen werden, weil die Höhe der Entschädigung unangemessen ist. Sind Sie bezüglich der Schmerzensgeldforderung aufgrund des Mobbings unsicher, kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch. In diesem prüfen wir Ihren individuellen Fall und können die gemeinsamen Schritte zur Geltendmachung Ihrer Ansprüche besprechen. Sie entscheiden anschließend, ob Sie uns beauftragen.

► Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

4.3 Schadensersatz fordern

Außerdem können Sie Schadensersatz für durch das Mobbing erlittene Finanzschäden verlangen. Dafür müssen Sie eine Schadensersatzklage einreichen – die Vorgehensweise entspricht dabei der zivilrechtlichen Unterlassungsklage.

Ersetzungsfähig wären z. B. Kosten für

  • ärztliche Behandlungen bei körperlichen oder psychischen Schäden,
  • Erholungskuren oder
  • Reparaturen beschädigter Sachen.

Sind Ihnen derartige Kosten entstanden, müssen Sie eindeutig nachweisen können, dass diese unmittelbar mit dem Mobbing zusammenhängen. Hat Ihre Klage Erfolg, müssen die Täter die durch Ihr Handeln entstandenen Kosten übernehmen.

LINK-TIPP: Ausführlichere Informationen zur Einforderung von Schadensersatzansprüchen finden Sie in unserem Beitrag „Schadensersatz geltend machen“.

 

5. Tipp: juristische Unterstützung gegen Mobbing

Bei Mobbing am Arbeitsplatz stehen Ihnen zahlreiche rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen Sie sich effektiv und nachhaltig wehren können. Einer unserer spezialisierten Anwälte bewertet die Mobbing-Vorfälle und entwickelt gemeinsam mit Ihnen eine passende juristische Strategie. Zudem kann er für Sie ein dem Mobbing angemessenes Schmerzensgeld und Schadensersatz durchsetzen.

► Im Rahmen eines unverbindlichen Erstgesprächs prüfen wir die rechtliche Lage und klären Sie über etwaige anfallende Kosten sowie Ihre Handlungsmöglichkeiten und Erfolgsaussichten eines weiteren Vorgehens (u. a. Durchsetzung von Schadensersatz und Schmerzensgeld) auf. Anschließend planen wir gemeinsam mit Ihnen die nächsten notwendigen Schritte.

Beschreiben Sie dazu einfach Ihre Situation und stellen uns z. B. Ihr Mobbing-Tagebuch oder andere Unterlagen zur Verfügung. Damit kann sich der Anwalt bereits vor dem Gespräch mit Ihrer Problematik vertraut machen.

Einfach Ihr Anliegen kurz schildern, absenden und eine kostenfreie Ersteinschätzung von unserem Anwalt erhalten. Sie entscheiden anschließend, ob Sie uns mit der Durchsetzung Ihres Rechts beauftragen.

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Patricia Bauer findet als Redakteurin bei advocado praktische Lösungen für Ihre Rechtsprobleme. Durch ein Jurastudium kann sie auf umfangreiches Fachwissen aus Erb-, Vertrags- und Markenrecht zurückgreifen und komplexe juristische Sachverhalte leicht verständlich und lösungsorientiert aufbereiten.

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