Kostenlose Anfrage

Enterben & Pflichtteil – völlig enterben ohne Pflichtteil

Enterben & Pflichtteil – völlig enterben ohne Pflichtteil
Focus Money - Höchste Weiterempfehlung - Online-Rechtsberatung

Sie suchen
einen Anwalt?

So funktioniert advocado

Keine aufwendige Suche oder langes Warten auf Kanzleitermine. Sie schildern Ihr Anliegen einfach online und der passende advocado Partner-Anwalt meldet sich innerhalb von zwei Stunden bei Ihnen (Mo.-Fr. 9-18 Uhr).

In einer kostenlosen Ersteinschätzung bespricht der Anwalt Ihr Anliegen mit Ihnen und erläutert Handlungsoptionen und Erfolgsaussichten.

Sie können jederzeit und von überall auf Ihren Online-Kundenbereich zugreifen. Hier verwalten Sie mit wenigen Mausklicks alle Dokumente, kommunizieren per Nachricht oder Videochat mit Ihrem Anwalt und sehen den Status Ihres Falls.

  1. Einfach Rechtsfrage eingeben
  2. Rechtsanwalt finden lassen
  3. Ersteinschätzung per Telefon – kostenlos!
Rechtsfrage eingeben

1. Rechtssicher enterben – so können Sie vorgehen

Enterben Sie Angehörige – z. B. mittels Testament –, gehen diese nicht leer aus: Sie haben Anspruch auf einen Pflichtteil. Dieser beläuft sich auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils.

 

Enterben per Testament

Verwandte können auf zweierlei Weise enterbt werden. Eine Möglichkeit ist das Enterben per Testament. Der Erblasser drückt dabei seinen Willen zur Enterbung im Testament explizit durch entsprechende Formulierungen aus:

  • Meine Tochter X soll von der Erbfolge ausgeschlossen sein.
  • Ich enterbe meinen Sohn Y.

Eine Person kann aber auch von der Erbfolge ausgeschlossen werden, indem andere Angehörige als Erben genannt werden. Wird das Testament entsprechend formuliert, ist nicht einmal eine gesonderte Erwähnung über die Enterbung nötig. Möchte Herr Mustermann seine Tochter enterben und das Erbe nur auf seine Ehefrau und seinen Sohn verteilen, kann er dies folgendermaßen im Testament verfügen:

  • Als Erben setze ich je zur Hälfte meine Ehefrau und meinen Sohn ein.

Da lediglich die Ehefrau und der Sohn als Erben genannt wurden, ist die Tochter von der Erbfolge ausgeschlossen.

Weitere Informationen zur Erstellung von Testamenten finden Sie im Beitrag „Testament schreiben“.

 

Enterben per Negativtestament

In einem Negativtestament bestimmt der Erblasser – im Gegensatz zum normalen Testament – diejenigen Angehörigen, die von der Erbfolge ausgeschlossen werden sollen. Er nimmt also eine negative Bestimmung der Erben vor.

Wollen Sie mit einem Negativtestament enterben, führt die Aufsetzung eines solchen Testaments zum Eintritt der gesetzlichen Erbfolge, wobei dann nur nicht enterbte Verwandte ein Anrecht auf ihren Nachlass haben.

 

Wichtige Besonderheiten beim Enterben

Wenn Sie einen Angehörigen enterben wollen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, ob Sie auch dessen Nachkommen von der Erbfolge ausschließen wollen. Unklarheiten oder Konflikte sollten deshalb durch richtige Formulierungen des Testaments vermieden werden. Wollen Sie beispielsweise nur eines Ihrer Kinder enterben, nicht aber dessen Kinder, muss dies explizit im Testament genannt sein – genauso wie im gegensätzlichen Fall.

 

Nach dem Enterben: Pflichtteil kann trotzdem gefordert werden

Auch wenn Sie einen nahen Verwandten per Testament von der Erbfolge ausschließen – und damit enterben –, geht dieser bei der Verteilung des Nachlasses nicht vollkommen leer aus. Von der Erbfolge ausgeschlossene Familienangehörige können einen Pflichtteilsanspruch gegenüber den Erben geltend machen, weswegen ein Enterben ohne Pflichtteil nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist. Dieser Pflichtteil beträgt grundsätzlich die Hälfte der gesetzlichen Erbquote. Der Anspruch kommt den Berechtigten dabei nicht automatisch zu – er muss die Auszahlung ausdrücklich einfordern.

Wenn Sie mehr über den Pflichtteilsanspruch erfahren wollen, lesen Sie unseren Beitrag „Pflichtteilsanspruch geltend machen“.

 

2. Vollständig enterben ohne Pflichtteil

Trotz des Pflichtteilanspruchs von nahen Angehörigen können diese vom Erblasser unter bestimmten Umständen vollkommen von der Erbfolge ausgeschlossen werden. Um zu enterben ohne Pflichtteil bieten sich folgende Möglichkeiten:

 

Pflichtteilsentzug

Nach § 2333 BGB kann der Erblasser einen Pflichtteilsberechtigten vollkommen enterben ohne Pflichtteil, wenn von Seiten des Berechtigten ein schuldhaftes Vergehen gegenüber dem Erblasser vorliegt. Solches liegt unter anderem bei einem schweren vorsätzlichen Vergehen oder einem Tötungsversuch vor. Darüber hinaus stellt auch eine Gefängnisstrafe, der Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik oder Entzugsanstalt eine Unzumutbarkeit für den Erblasser dar und der Pflichtteil muss nicht ausgezahlt werden.

In diesen Fällen kann der Erblasser den Pflichtteilsberechtigten unter genauer Nennung des Grundes im Testament enterben – ohne Pflichtteil, denn der Anspruch auf diesen entfällt damit.

 

Schenkung zu Lebzeiten

Durch Schenkungen zu Lebzeiten kann der Erblasser seinen Nachlass minimieren – dementsprechend fiele auch der zu zahlende Pflichtteil geringer aus. Allerdings ist es nicht möglich, sein ganzes Hab und Gut zu verschenken, um zu enterben ohne Pflichtteil. Denn in diesem Fall entsteht ein sogenannter Pflichtteilsergänzungsanspruch. Dies ist der Betrag, um den sich der Pflichtteil erhöhen würde, wenn die Schenkung zu Lebzeiten nicht vorgenommen worden wäre.

Alles, was verschenkt wurde, wird also dennoch in die Pflichtteilsberechnung einbezogen. Hierbei spielen allerdings nur Schenkungen der letzten 10 Jahre eine Rolle, die nach einem Abschmelzungsmodell – was länger her ist, wird zu einem geringeren Prozentsatz eingerechnet – Beachtung finden.

 

Abschmelzungsmodell des Pflichtteilsergänzungsanspruchs bei Schenkungen:

Zeitpunkt der Schenkung

Anteil

Innerhalb des 1. Jahres vor dem Todesfall

10/10 --> voller Betrag

Bis zu 2 Jahre vor dem Todesfall

9/10 --> 90 %

Bis zu 3 Jahre vor dem Todesfall

8/10 --> 80 %

Bis zu 4 Jahre vor dem Todesfall

7/10 --> 70 %

Bis zu 5 Jahre vor dem Todesfall

6/10 --> 60 %

Bis zu 6 Jahre vor dem Todesfall

5/10 --> Hälfte des Schenkungsbetrags

Bis zu 7 Jahre vor dem Todesfall

4/10 --> 40 %

Bis zu 8 Jahre vor dem Todesfall

3/10 --> 30 %

Bis zu 9 Jahre vor dem Todesfall

2/10 --> 20 %

Bis zu 10 Jahre vor dem Todesfall

1/10 --> 10 %

 

Achtung: Schenkungen unter Nießbrauchvorbehalt verändern den Pflichtteilsanspruch nicht. Weiterführende Informationen zum Pflichtteil und dem Nießbrauch erhalten Sie im Beitrag zum Nießbrauchrecht.

 

Verkauf gegen Leibrente

Mit einem Verkauf gegen Leibrente können Sie einzelne Gegenstände – zum Beispiel Immobilien – zu Lebzeiten verkaufen und gegebenenfalls Pflichtteilsberechtigte vollkommen enterben. Die Leibrente muss Ihnen in regelmäßigen Abständen und bis zum Lebensende vom neuen Eigentümer gezahlt werden.

Da der Vermögensgegenstand nicht verschenkt, sondern verkauft wurde, entstehen keine Ergänzungsansprüche für Pflichtteilsberechtigte – ein Enterben ohne Pflichtteil wäre also indirekt möglich.

 

Pflichtteilsverzicht

Wollen Sie einem Pflichtteilsberechtigten das Erbe vollkommen entziehen und lässt dieser mit sich reden, können Sie gemeinsam einen Pflichtteilsverzicht bei einem Notar aushandeln. Ein Verzicht beinhaltet das Einverständnis des Enterbten, im Erbfall keine Pflichtteilsansprüche geltend machen zu können – und damit ein Enterben ohne Pflichtteil zu ermöglichen. Dafür muss der Erblasser ihn umgehend mit einem Teil seines Vermögens als Abfindung entschädigen.

 

Vermögen ins Ausland verlagern

Grundsätzlich gilt für deutsche Erblasser nur das deutsche Erbrecht. Manche Länder beanspruchen jedoch für Vermögen, das in ihrem Land besteht, die Geltung des eigenen Erbrechts. Sie können sich deshalb über die internationalen Erbrechte informieren und entscheiden, ob Sie Ihr Vermögen in ein anderes Land vorteilsbringend verlagern – und damit gegebenenfalls enterben und Pflichtteile umgehen können.

Bei einer solchen Transaktion können Sie sich stets von einem Anwalt beraten lassen, um sich über ein angemessenes Vorgehen und nicht gewollte Konsequenzen aufklären zu lassen. Ein advocado Partner-Anwalt für Erbrecht erläutert Ihnen in einer kostenlosen Ersteinschätzung Ihre Handlungsoptionen.

 

Verjährung des Pflichtteils

Der Pflichtteilsanspruch kann außerdem passiv umgangen werden. Dies ist durch Verjährung möglich. Macht ein Pflichtteilsberechtigter seinen Anspruch nicht innerhalb von drei Jahren bei den Erben geltend, entfällt er. Fristbeginn ist immer erst die Kenntnisnahme von der Enterbung. Diese Variante, den Pflichtteil zu umgehen, ist allerdings kaum zu planen. Sie können nur darauf hoffen, dass der Berechtigte nichts von seinem Anspruch weiß oder freiwillig darauf verzichtet. Unabhängig davon, ob der Pflichtteilsberechtigte vom Tod des Erblassers und seinem Pflichtteilsanspruch weiß, verjähren alle erbrechtlichen Ansprüche nach 30 Jahren. Mehr zur Verjährung des Pflichtteils erfahren Sie im Beitrag "Wann verjährt der Pflichtteilsanspruch?".

 

Enterben wegen groben Undanks

Beim groben Undank handelt es sich um eine schwere Verfehlung gegenüber dem Schenkenden. Dazu zählen körperliche Misshandlungen oder Bedrohungen, aber auch die Missachtung von Pflichten gegenüber dem Erblasser bzw. Schenker und Ehebruch.

Ein Enterben von Familienmitgliedern, denen laut gesetzlicher Erbfolge ein Teil des Nachlasses zustehen würde, ist ohne Grundangabe möglich. So können Sie Ihr Testament inhaltlich gestalten, wie Sie wollen, und müssen für eine Enterbung keine Rechtfertigungen wie den groben Undank einbauen. Eine Enterbung wegen groben Undanks ist durch diese Testierfreiheit also möglich.

Dies berührt allerdings nicht den Pflichtteilsanspruch. Eine Entziehung des Pflichtteils wegen groben Undanks ist nicht möglich – hierfür muss einer der oben genannten Gründe aus § 2333 BGB gegeben sein. Der grobe Undank berechtigt darüber hinaus auch dazu, Schenkungen zurückzufordern.

 

Pflichtteil reduzieren durch Adoption, Pflichtteil reduzieren durch Güterstand

 

3. Pflichtteil reduzieren

Adoption

Ist das Enterben ohne Pflichtteil wie oben beschrieben nicht möglich, können Sie den Pflichtteil zumindest reduzieren.

Für Ehepartner, die bereits in der zweiten Ehe verheiratet sind, bietet sich etwa eine Adoption der Kinder des zweiten Ehepartners an. Da diese dann auch einen Anspruch auf Ihren Nachlass haben, verringert sich der Anspruch anderer Pflichtteilsberechtigter.

 

Ausstattung der Abkömmlinge

Nicht als Schenkung angesehen – und damit keinen Pflichtteilsergänzungsanspruch nach sich ziehend – sind sogenannte Ausstattungen. Dabei verschenkt ein künftiger Erblasser Geld oder sonstige Zuwendungen an seine Kinder „mit Rücksicht auf ihre Eheschließung“, „für die Erlangung einer selbstständigen Lebensstellung“ oder „zur Begründung oder Erhaltung der Wirtschaft oder der Lebensstellung“. Darunter fallen unter anderem die Mitgift, Aussteuer und die Errichtung eines Gewerbebetriebes. Wichtig ist dabei nur, dass diese Zuwendungen in einem angemessenen Verhältnis zum elterlichen Vermögen stehen.

 

Wahl des Güterstandes

Die Wahl des ehelichen Güterstandes kann die Höhe der Pflichtteilsansprüche beeinflussen. Wollen Sie enterben oder Pflichtteile reduzieren, bringt der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft beispielsweise mehr Vorteile als eine Gütertrennung. Wie oben beschrieben, errechnet sich der Pflichtteil aus der Hälfte der gesetzlichen Erbquote. Diese variiert je nach Güterstand und hat demnach unterschiedlich hohe Pflichtteilsansprüche zur Folge. Das resultiert aus der Tatsache, dass der Pflichtteil aus der gesetzlichen Erbquote – das ist das, was der Erbe ohne gültiges Testament von Gesetzes wegen erben würde – berechnet wird. Halbiert man diese, erhält man den Pflichtteil. Im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft – dies ist in Deutschland der Regelfall – erbt der Ehegatte nach dem Gesetz (also ohne Testament) immer mindestens 50 % des Erbes. Bei Gütertrennung reduziert sich die gesetzliche Erbquote je nach Anzahl der Kinder auf bis zu 25 %. Diese Beträge halbiert ergeben den jeweiligen Pflichtteilsanspruch, in der Zugewinngemeinschaft folglich 25 %, bei Gütertrennung 12,5 %.

 

Möchten Sie zum Beispiel die Pflichtteile Ihrer zwei Kinder reduzieren, ist folgende Rechnung anzustellen:

  • Gütertrennung: Die gesetzliche Erbquote des Ehepartners beträgt 1/3, die der Kinder 2/3. Das bedeutet, dass der Pflichtteilsanspruch des Ehepartners und der Kinder bei je 1/6 liegt.
  • Zugewinngemeinschaft: Die gesetzliche Erbquote des Ehepartners sowie der Kinder liegt bei ½ des Nachlasses. Das bedeutet, dass der Pflichtteilsanspruch des Ehepartners bei 1/8 + konkretem Zugewinnausgleich und der der Kinder bei 1/8 des Nachlasses liegt.

Wollen Sie die Pflichtteile Ihrer Kinder so gering wie möglich halten, können Sie also den Güterstand der Zugewinngemeinschaft bevorzugen.

 

4. Was Sie außerdem beachten sollten

Wollen Sie einen Verwandten enterben, kann es helfen, wenn Sie genau darauf achten, dass Ihre Wünsche Rechtswirksamkeit entfalten – denn Enterbungen werden nicht selten angefochten.

Um ein rechtswirksames Testament aufzusetzen, müssen vor allem Form- und Inhaltsvorschriften eingehalten werden. Eine Enterbung wäre beispielsweise anfechtbar, wenn das Erbe des Begünstigten an eine Bedingung geknüpft ist, die bei Nichterfüllung zum Ausschluss als Erben führt.

Enterbungen können auch unwirksam werden, wenn die Testierfähigkeit des Erblassers infrage gestellt wird. Dafür müssen allerdings Beweise vorgelegt werden.

Auch anfechtbar ist eine Enterbung, die durch eine dritte Person beim Erblasser erzwungen wurde.

Mehr Informationen zu den formalen Anforderungen an Testamente bekommen Sie in unserem Beitrag „Testament erstellen lassen“.

 

5. Tipp: kostenlose Ersteinschätzung im Erbrecht

Wollen Sie einen Verwandten enterben und ihm auch den Pflichtteil entziehen? Oder wurden Sie vielleicht von einem Familienmitglied enterbt und wissen nicht, ob die Enterbung rechtswirksam ist? advocado findet für Sie den passenden Anwalt aus einem Netzwerk mit über 500 Partner-Anwälten. Dieser kontaktiert Sie innerhalb von 2 Stunden für eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihren Handlungsoptionen und Erfolgsaussichten.

Sie möchten Angehörige
enterben?

Ein advocado Partner-Anwalt erläutert Ihnen in einer kostenlosen Ersteinschätzung das mögliche Vorgehen.

Ratgeber Mockup
Hat Ihnen der Beitrag
weitergeholfen?
2.952 Leser finden diesen Beitrag hilfreich.
Beitrag von
Marie Nitschmann
Als Teil der juristischen Redaktion bei advocado steht Marie Nitschmann stetig im Austausch mit Anwälten und anderen Juristen, um Ihnen bei schwierigen Rechtsfragen oder -problemen die besten Lösungsansätze aufzuzeigen.
Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Ratgeberartikel, den unsere juristische Redaktion mit größtmöglicher Sorgfalt verfasst hat. Der Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und unsere Redakteure sind keine Rechtsanwälte. Selbstverständlich ersetzen die Informationen aus diesem Artikel keine Rechtsberatung im Einzelfall. Jeder individuelle Fall muss vorher durch einen Rechtsanwalt geprüft werden, um eine fundierte Handlungsempfehlung erteilen zu können.

Das könnte Sie auch interessieren

Enterbt? Rechte & Möglichkeiten, wenn Sie enterbt wurden
Enterbt? Rechte & Möglichkeiten, wenn Sie enterbt wurden
Streitereien und Meinungsverschiedenheiten kommen in den besten Familien vor. Manche Auseinandersetzungen können dabei so nachhaltig und gravierend sein, dass sie zur Enterbung enger Verwandter führen. Wer alles enterbt werden kann, welche Folgen das für den Enterbten hat und wie Sie sich gegen eine Enterbung zur Wehr setzen können, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.
Weiterlesen
Pflichtteil berechnen: Wie hoch ist der Pflichtteil?
Pflichtteil berechnen: Wie hoch ist der Pflichtteil?
Wurden nahe Verwandte vom Erbe ausgeschlossen, steht Ihnen in der Regel dennoch ein Anteil am Nachlass des Verstorbenen zu – dies ist der sogenannte Pflichtteil. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie hoch der Pflichtteil ist, wann Verjährungsfristen einsetzen und ob Sie Pflichtteilsergänzungsansprüche haben. Mithilfe unserer Pflichtteilsrechner können Sie zudem Ihren Pflichtteil und dazugehörige Verjährungsfristen selbst berechnen.
Weiterlesen
Pflichtteil einfordern – Voraussetzungen & Einforderung
Pflichtteil einfordern – Voraussetzungen & Einforderung
Ist eine Person verstorben und hat bestimmte Familienangehörige nicht in seinem Testament berücksichtigt, bedeutet das nicht, dass diese völlig leer ausgehen. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen zum Pflichtteil kann ihnen ein gesetzlicher Anteil am Nachlass zustehen. Ihren Pflichtteil einfordern können die berechtigten Personen dann bei den Erben des Verstorbenen. Unter welchen Voraussetzungen eine Einforderung möglich und erfolgreich sein kann, was getan werden kann, wenn der Erbe seiner Zahlungspflicht nicht nachkommt, und welche Kosten dabei entstehen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Weiterlesen
Pflichtteil umgehen – diese 5 Möglichkeiten haben Sie
Pflichtteil umgehen – diese 5 Möglichkeiten haben Sie
Einen nahen Angehörigen zu enterben, ist nahezu unmöglich – in der Regel steht ihm wenigstens ein Pflichtteil am Nachlass zu. Unter bestimmten Umständen lässt sich jedoch ein Pflichtteil umgehen. Welche Optionen Sie genau haben und was Sie dabei beachten sollten, um den Pflichtteil zu umgehen, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Weiterlesen
Pflichtteil-Verjährung: Wann verjährt der Pflichtteil?
Pflichtteil-Verjährung: Wann verjährt der Pflichtteil?
Schwierige Familienverhältnisse führen häufig dazu, dass ein direkter Angehöriger oder eine andere pflichtteilsberechtigte Person im Nachlass eines Erblassers nicht bedacht werden. Dennoch bleibt ihr Pflichtteilanspruch bestehen. Um diesen einzufordern, müssen Sie jedoch selbst aktiv werden. Reagieren Pflichtteilberechtigte erst zu spät oder gar nicht, kann die Verjährung des Pflichtteils bereits eingetreten sein. Damit Ihnen so etwas nicht passiert, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag, wer einen Pflichtteil geltend machen kann, wann die Verjährung eintritt und welche Sonderregelungen der Gesetzgeber bei der Pflichtteil-Verjährung vorgesehen hat.
Weiterlesen
Das tut uns leid!
Bitte teilen Sie uns mit, warum Ihnen der Beitrag nicht geholfen hat.
Ihr Feedback
Bitte addieren Sie 5 und 3.
 
Vielen Dank für Ihr Feeback!
Bleiben Sie immer up-to-date: Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über aktuelle Rechtsthemen und bietet Ihnen hilfreiche Tipps.
Hiermit bestätige ich, dass ich mich für den advocado Newsletter anmelden möchte. Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten (Name, Vorname, E-Mail-Adresse) für Informationen im Zusammenhang mit den von der advocado GmbH angebotenen Produkten und Dienstleistungen genutzt werden dürfen. Diese Einwilligung kann ich jederzeit durch Klick auf den Abbestellen Link in jeder E-Mail widerrufen. Datenschutzerklärung einsehen
Redaktionsrichtlinien
Die juristische Redaktion von advocado verfasst jeden Ratgeber-Beitrag nach strengen Qualitätsrichtlinien. In engem Austausch mit unseren Partner-Anwälten sorgen wir für die Richtigkeit der Inhalte. Der Ratgeber soll Ihnen erste Informationen zu Rechtsthemen bieten, kann jedoch keine anwaltliche Beratung leisten. Schildern Sie uns Ihr Anliegen für die kostenlose Ersteinschätzung von einem spezialisierten Anwalt.