Kostenlose Anfrage

Erbschaftssteuer berechnen, minimieren & stunden – so geht’s

Erbschaftssteuer berechnen, minimieren & stunden – so geht’s
Focus Money - Höchste Weiterempfehlung - Online-Rechtsberatung

Sie suchen
einen Anwalt?

So funktioniert advocado

Keine aufwendige Suche oder langes Warten auf Kanzleitermine. Sie schildern Ihr Anliegen einfach online und der passende advocado Partner-Anwalt meldet sich innerhalb von zwei Stunden bei Ihnen (Mo.-Fr. 9-18 Uhr).

In einer kostenlosen Ersteinschätzung bespricht der Anwalt Ihr Anliegen mit Ihnen und erläutert Handlungsoptionen und Erfolgsaussichten.

Sie können jederzeit und von überall auf Ihren Online-Kundenbereich zugreifen. Hier verwalten Sie mit wenigen Mausklicks alle Dokumente, kommunizieren per Nachricht oder Videochat mit Ihrem Anwalt und sehen den Status Ihres Falls.

  1. Einfach Rechtsfrage eingeben
  2. Rechtsanwalt finden lassen
  3. Ersteinschätzung per Telefon – kostenlos!
Rechtsfrage eingeben

Sie möchten die Erbschaftssteuer berechnen, Ihre Steuerlast minimieren & eine Erbschaft absichern?

advocado findet für Sie den passenden Anwalt aus einem Netzwerk mit über 500 Partner-Anwälten. Dieser kontaktiert Sie innerhalb von 2 Stunden* für eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihren Handlungsoptionen und Erfolgsaussichten.

Jetzt Ersteinschätzung erhalten.

 

1. Das Wichtigste zur Erbschaftssteuer

Ein Erbe hat unter Umständen Erbschaftssteuer zu bezahlen, wenn er

Die genaue Höhe der Erbschaftssteuer ist stets abhängig vom Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser. Auch die Steuerklasse und der konkrete Wert der Erbschaft sind ausschlaggebend.

 

Wurde Erbschaftssteuer geleistet, kann eine entsprechende Ermäßigung der Einkommensteuer beantragt werden. Dadurch wird die Gesamtsteuerlast minimiert.

 

2. Wann & wofür muss Erbschaftssteuer gezahlt werden?

Kommt es zu einem Vermögenserwerb durch Erbe, Pflichtteil, Vermächtnis oder Schenkung auf den Todesfall, muss man dafür die Erbschaftssteuer berechnen und entrichten.

Keine Erbschaftssteuer wird fällig bei

  • persönlichen Nachlassgegenständen (Tagebücher, Kleidung, Möbel oder minderwertiger Schmuck),
  • Hausrat (Ehe- & Lebenspartner, Kinder, Enkel, Eltern & Großeltern bis zu einem Wert von 41.000 €; bei allen anderen Erben bis 12.000 €),
  • Kunstgegenstände und -sammlungen,
  • Nachlass, der kirchlichen, mildtätigen oder gemeinnützigen Zwecken dient,
  • Nachlass, der an politische Parteien geht.  

Gemäß § 9 II Erbschaftssteuer- und Schenkungsgesetz (ErbStG) ist Erbschaftssteuer an das zuständige Finanzamt zu überweisen, sobald der Vermögenserwerb vollzogen wurde. In Ausnahmefällen können Erben die Steuerschuld aber stunden (aufschieben). Näheres dazu lesen Sie in Kapitel 7 – Erbschaftssteuer stunden.

 

3. So lässt sich die Erbschaftssteuer berechnen

 

Steuerklasse & Freibeträge

Erbschaftssteuerklasse und Freibeträge sind abhängig vom Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser. Der jeweilige Freibetrag ist vom zu versteuernden Vermögen abzuziehen.

 

Erbschaftssteuerklasse

Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser

Freibeträge

I

Ehe- & eingetragene Lebenspartner

500.000 €

I

Kinder (leibliche, Adoptiv- & Stiefkinder)

400.000 €

I

Enkelkinder

200.000 €

I

Eltern & Großeltern (bei Erwerb durch Erbschaft)

100.000 €

II

Eltern & Großeltern (bei Erwerb durch Schenkung), Geschwister, Neffen & Nichten, Stiefeltern, Schwiegerkinder und -eltern sowie geschiedene Ehepartner

20.000 €

III

Alle übrigen Personen

20.000 €

Hinweis: Die hier genannten Steuerklassen beziehen sich auf die Erbschaftssteuer. Davon zu unterscheiden sind z. B. die Steuerklassen der Einkommensteuer.

 

Sonderregelung bei Betriebsnachfolge:

Wurde ein Unternehmen weitergegeben, fällt der Betriebsnachfolger immer in Steuerklasse I – unabhängig von seinem Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser. Der Gesetzgeber begünstigt so das Vererben, Vermachen und Verschenken von Firmen – damit sollen vor allem Arbeitsplätze erhalten werden.

 

Infografik: Erbschaftssteuer berechnen und Freibeträge berücksichtigen.

 

Erbschaftssteuersatz

Haben Sie das zu versteuernde Vermögen ermittelt, lässt sich die Erbschaftssteuer berechnen. Dafür können Sie auf folgende Tabelle zurückgreifen:

 

Wert des steuerpflichtigen Erwerbs bis einschließlich

Steuersatz nach Steuerklasse I

Steuersatz nach Steuerklasse II

Steuersatz nach Steuerklasse III

75.000 €

7 %

15 %

30 %

300.000 €

11 %

20 %

30 %

600.000 €

15 %

25 %

30 %

6.000.000 €

19 %

30 %

30 %

13.000.000 €

23 %

35 %

50 %

26.000.000 €

27 %

40 %

50 %

über 26.000.000 €

30 %

43 %

50 %

 

4. Sonderfälle & Beispiele zur Berechnung der Erbschaftssteuer

Sonderregelungen bestehen bei Immobilien, Unternehmensanteilen und Erbengemeinschaften. Durch diese können Sie Steuern sparen und den Vermögenswert des Erbes maximieren.

 

4.1 Erbschaftssteuer berechnen für Immobilien

Infografik: Erbschaftsteuer berechnen: Für Immobilien gelten Sonderregelungen.

 

Zählen Immobilien zum erworbenen Vermögen, gelten bezüglich der Versteuerung möglicherweise folgende Sonderregelungen:

Selbst bewohnte Immobilien

Wenn Ehe- oder eingetragene Lebenspartner ein von ihnen selbst bewohntes Gebäude erben, ist dieses zu 100 % von der Erbschaftssteuer befreit – wenn der Erblasser ebenfalls darin wohnte oder es aufgrund von Pflegebedürftigkeit nicht konnte.

Auch Kinder, die eine solche Immobilie erben, müssen keine Erbschaftssteuer zahlen, sofern die Wohnfläche nicht mehr als 200 m² beträgt.

 

Vermietete Immobilien

Werden bereits an Dritte vermietete Immobilien geerbt, müssen nur 90 % von deren Gesamtwert veranschlagt werden, wenn der Erbe die Erbschaftssteuer berechnen will.

Beispiel: Ein vermietetes Wohnhaus hat einen Gesamtwert von 200.000 €. Hiervon sind nur 180.000 € erbschaftssteuerpflichtig.

 

Immobilien mit Wohnrechten oder Nießbrauch

Bei der Berechnung der Erbschaftssteuer gelten ebenfalls Sonderregelungen, wenn belastete Immobilien mit einem Wohnrecht auf Lebenszeit oder einem Nießbrauchrecht zum Nachlass zählen.

In der Regel wurde die Immobilie in diesen Fällen bereits vor dem Erbfall an die Erben übertragen und diese haben bereits Schenkungssteuer geleistet. Daher werden Wohnrechts- und Nießbrauchswert dem Wert der Immobilie angerechnet – die Gesamtsteuerlast sinkt und eine volle Doppelbesteuerung wird ausgeschlossen.

 

Schützenswerte Denkmäler

Gehört ein schützenswertes Denkmal zum Erbe, ist eine vollständige Steuerbefreiung möglich. Dafür muss die Immobilie seit mindestens 20 Jahren im Familienbesitz sein. Außerdem muss der Erbe sich bereit erklären, die gesetzlichen Denkmalschutzauflagen zu erfüllen.

LINK-TIPP: Ausführlichere Informationen zu möglichen Steuereinsparungen bei der Vererbung von Immobilien finden Sie in unserem Beitrag zum Thema Grundstücke & Immobilien vererben.

 

4.2 Erbschaftssteuer berechnen für GmbH-Anteile

Damit eine GmbH durch die Erbschaftssteuer nicht in wirtschaftliche Schieflage gerät und Arbeitsplätze erhalten werden können, greift bei der Vererbung von GmbH-Anteilen der sogenannte Verschonungsabschlag.

Dafür gelten folgende Regelungen:

  • Weiterführung der GmbH: Der Erbschaftssteuerpflichtige muss bereit sein, die GmbH selbst weiterzuführen. Verpflichtet er sich für die nächsten 5 Jahre, greift der Verschonungsabschlag von 85 % (er muss also nur 15 % des Unternehmenswertes versteuern). Will er die vollen 100 % in Anspruch nehmen, muss er für die nächsten 7 Jahre für die GmbH tätig sein.
  • Mindestlohnsumme einhalten: Beschäftigt die GmbH mehr als fünf Mitarbeiter, muss sie eine bestimmte Mindestlohnsumme erfüllen. Dazu zählen sämtliche Personalausgaben und Sozialbeiträge, Sondervergütungen, Abfindungen und weitere Ausgaben. Die konkrete Mindestlohnsumme ist abhängig vom gewünschten Verschonungsabschlag und dem Unternehmenswert.
  • Obergrenze für Verwaltungsvermögen wahren: Für die Geltendmachung eines Verschonungsabschlags darf die GmbH zu nicht mehr als 90 % aus sogenanntem Verwaltungsvermögen bestehen. Dazu zählen z. B. Immobilien, Aktien und Fahrzeuge.

 

Für einen solchen Verschonungsabschlag darf der Gesamtwert der GmbH nicht mehr als 26 Millionen Euro betragen. Liegt der Gesamtwert über dieser Grenze, sinkt der mögliche Verschonungsabschlag um je 1 % für jede 750.000 Euro, die der Vermögenswert höher ist.

Beispiel: Ist die GmbH z. B. 30 Millionen Euro wert, wurde der Grenzwert um 4 Millionen Euro überschritten – das entspricht mehr als 5 * 750.000 Euro. Deswegen sinkt der mögliche Verschonungsabschlag um 5 % und das Betriebsvermögen kann zu nicht mehr als 80 % bzw. 95 % verschont werden.

 

4.3 Erbschaftssteuer berechnen bei einer Erbengemeinschaft

Hinterlässt der Erblasser eine Erbengemeinschaft – überträgt mit seinem Tod also z. B. eine Immobilie auf mehrere Personen – müssen die Erben zur Erbauseinandersetzung ihre individuelle Erbschaftssteuer berechnen. Wichtig sind hierzu die jeweiligen Anteile der Erben am gesamten Nachlass.

Diese Erbquote bestimmt die Erbschaftssteuerklasse und den geltenden Freibetrag. Wurde dieser Betrag vom Erbanteil abgezogen, kann der Erbe die korrekte Erbschaftssteuer berechnen.

Erbschaftssteuer berechnen

► Sie möchten die Erbschaftssteuer berechnen, Ihre Steuerlast minimieren oder eine Erbschaft absichern? advocado findet für Sie den passenden Anwalt. Er kontaktiert Sie für eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihrem Anliegen. Jetzt Ersteinschätzung erhalten.

 

5. Erbschaftssteuer umgehen

Stellt der Erbe fest, dass die Erbschaftssteuer seine wirtschaftlichen Möglichkeiten übersteigt, kann er diese durch eine Erbausschlagung umgehen. Die Erbausschlagung kommt z. B. bei folgenden Fällen in Betracht:

  • Gemeinschaftliches Testament: Bei einem gemeinschaftlichen Testament muss das gemeinsame Vermögen von Ehepartnern oftmals doppelt versteuert werden – nach dem Tod des ersten und nach dem Tod des zweiten Ehepartners. Außerdem verfällt der Freibetrag der Kinder nach dem ersten Todesfall – diesen können sie erst nutzen, wenn sie tatsächlich Erben geworden sind. In manchen Fällen kann eine Erbausschlagung eine sinnvolle Alternative sein. Das Erbe geht dann direkt an die Kinder. Diese können ihre Freibeträge nutzen, sodass die Doppelbesteuerung entfällt.
  • Ausgeschöpfter Freibetrag: Eine Erbausschlagung kommt auch infrage, wenn ein Erbe seinen Freibetrag bereits ausgeschöpft hat. Dies ist u. a. der Fall, wenn er Schenkungen zu Lebzeiten angenommen hat. Schlägt er sein Erbe aus, fällt das Erbe anderen Erbberechtigten zu. Nutzt dieser seinen Freibetrag, kann man so die Erbschaftssteuer umgehen.

 

Da mit einer Erbausschlagung der Verzicht auf u. a. liebgewonnene Erinnerungsstücke, das eigene Elternhaus oder wertvolle Schmucksammlungen verbunden sein kann, kann es sinnvoll sein, diesen Schritt vorher genau abzuwägen. Ein Anwalt kann Sie über die Risiken und Alternativen aufklären.

advocado findet für Sie den passenden Anwalt aus einem Netzwerk mit über 500 Partner-Anwälten. Dieser kontaktiert Sie innerhalb von 2 Stunden* für eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihren Handlungsoptionen. Jetzt Ersteinschätzung erhalten.

 

6. Erbschaftssteuer minimieren

Konnte der Erbe die Erbschaftssteuer berechnen und will diese minimieren, hat er zwei Optionen:

  • Abzug von Nachlassverbindlichkeiten: Der Erbe kann den Nachlasswert ermitteln, um festzustellen, ob abzugsfähige Nachlassverbindlichkeiten bestehen. Alle Schulden des Erblassers, Verbindlichkeiten aus Vermächtnissen, Auflagen und Pflichtteilsforderungen sowie Bestattungskosten werden gemäß § 10 Absatz 5 ErbStG vom ererbten Vermögen abgezogen. Die Erbschaftssteuer fällt somit geringer aus.
  • Antrag auf Steuerermäßigung: Erreicht der Erbe einen Teil seiner jährlichen Einkünfte durch die Erbschaft, fallen sowohl Erbschafts- als auch Einkommensteuer an. Gemäß § 35b ErbStG kann der Erbe bei Doppelbesteuerung einen Antrag auf Steuerermäßigung stellen. Die Einkommensteuer wird dann um den Prozentsatz der Erbschaftssteuer reduziert.

 

Die Erbschaftssteuer lässt sich schon zu Lebzeiten des Erblassers durch eine kluge Verteilung eines Erbes minimieren. Welche Optionen zur Minimierung der Steuerlast es vor und nach dem Erbfall gibt, kann Ihnen ein advocado Partner-Anwalt erläutern. Schildern Sie hier bitte Ihren Fall.

 

7. Erbschaftssteuer stunden

Es kann sein, dass das eigene und das ererbte Vermögen nicht ausreichen, um die Erbschaftssteuer zu begleichen. Um dann nicht geerbte Vermögenswerte verkaufen zu müssen, kann der Erbe die Erbschaftssteuer stunden (aufschieben).

Eine zinslose Stundung bis zu zehn Jahren ist laut § 28 ErbStG möglich, wenn

  • Betriebsvermögen,
  • land- und forstwirtschaftliches Vermögen oder
  • Wohngrundstücke geerbt wurden.

Voraussetzung für die Stundung im letzten Fall ist, dass der Erbe die Immobilie selbst bewohnt, sie sich in einem EU-Land befindet und er die Erbschaftssteuer nur durch einen Verkauf aufbringen könnte.

 

Eine Stundung erfolgt nicht automatisch – der Erbe muss diese beim zuständigen Finanzamt beantragen und ausreichend begründen. Dafür genügt ein formloses Schreiben.

 

8. Erbschaftssteuer berechnen, umgehen oder minimieren: So kann Ihnen ein Anwalt helfen

Die steuerrechtlichen Regelungen für Erbschaften können komplex sein. So sind neben Steuerklassen und Freibeträgen auch zahlreiche Sonderregelungen zu beachten, wenn man die Erbschaftssteuer berechnen will.

Auch die korrekte Höhe der Erbschaftssteuer kann Erben vor Probleme stellen. Sie können dann vor der Entscheidung stehen, das eigene Elternhaus oder liebgewonnene Erinnerungsstücke zu verkaufen, um die anfallende Steuer zu begleichen. Ein advocado Partner-Anwalt für Erbrecht kann Sie dabei unterstützen, Ihr Erbe abzusichern, indem er

  1. den konkreten Nachlasswert & alle Nachlassverbindlichkeiten ermittelt, um Steuern zu minimieren;
  2. Freibeträge voll ausschöpft & alle relevanten Sonderregelungen berücksichtigt, die in Ihrem individuellen Fall greifen;
  3. Optionen zur Umgehung oder Minimierung der Erbschaftssteuer identifiziert & rechtssicher umsetzt.

advocado findet für Sie den passenden Anwalt aus einem Netzwerk mit über 500 Partner-Anwälten. Dieser kontaktiert Sie innerhalb von 2 Stunden* für eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihren Handlungsoptionen.

Sie möchten die Erbschaftssteuer berechnen & optimieren?

Ein advocado Partner-Anwalt erläutert Ihnen in einer kostenlosen Ersteinschätzung das mögliche Vorgehen.

Ratgeber Mockup
Hat Ihnen der Beitrag
weitergeholfen?
3.700 Leser finden diesen Beitrag hilfreich.
Patricia Bauer
Patricia Bauer
Beitrag von
Patricia Bauer

Patricia Bauer findet als Mitglied der juristischen Redaktion von advocado praktische Lösungen für Ihre Rechtsprobleme. Durch ein Jurastudium kann sie auf umfangreiches Fachwissen aus Erb-, Vertrags- und Markenrecht zurückgreifen und komplexe juristische Sachverhalte leicht verständlich und lösungsorientiert aufbereiten.

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Ratgeberartikel, den unsere juristische Redaktion mit größtmöglicher Sorgfalt verfasst hat. Der Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und unsere Redakteure sind keine Rechtsanwälte. Selbstverständlich ersetzen die Informationen aus diesem Artikel keine Rechtsberatung im Einzelfall. Jeder individuelle Fall muss vorher durch einen Rechtsanwalt geprüft werden, um eine fundierte Handlungsempfehlung erteilen zu können.

Das könnte Sie auch interessieren

Auskunftsanspruch Erbe: Wer muss Informationen über den Nachlass liefern?
Auskunftsanspruch Erbe: Wer muss Informationen über den Nachlass liefern?
Damit Erben eine mögliche Überschuldung vor Annahme einer Erbschaft ausschließen und Nachlassgegenstände einfordern können, haben diese umfassende Auskunftsansprüche.
Weiterlesen
Erbausschlagung: Ablauf, Frist, Kosten, Muster, Anfechtung & Aufhebung
Erbausschlagung: Ablauf, Frist, Kosten, Muster, Anfechtung & Aufhebung
Erfahren Menschen von einer Erbschaft, träumen sie mitunter von ungeahnten Reichtümern, Immobilien in bester Lage und gut gefüllten Bankkonten. Die Realität kann anders aussehen – der Nachlass ist überschuldet und vererbte Immobilien stark sanierungsbedürftig. Eine Möglichkeit, damit verbundene Kosten zu umgehen, ist die Erbausschlagung. Was es damit auf sich hat, wie eine Erbausschlagung abläuft und welche Alternativen berücksichtigt werden müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.  
Weiterlesen
Nachlasswert ermitteln & berechnen für Erbschein, Steuer & Pflichtteil: So geht's
Nachlasswert ermitteln & berechnen für Erbschein, Steuer & Pflichtteil: So geht's
Ob für die Berechnung des Pflichtteils, eine korrekte Erbaufteilung oder die Beantragung eines Erbscheins – der Nachlasswert ist eine wichtige Größe im Erbrecht. Was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt, wie Sie den Nachlasswert ermitteln & berechnen können und was alles zum Nachlass gehört, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Weiterlesen
Nießbrauchsvorbehalt: So können Sie Erbschaftssteuern bei Immobilien sparen
Nießbrauchsvorbehalt: So können Sie Erbschaftssteuern bei Immobilien sparen
Mit der Vererbung einer Immobilie wird eine große Verantwortung auf den Erben übertragen. Gleichzeitig sind damit oft hohe Erbschaftssteuern verbunden, die für den Erben zur finanziellen Belastung werden können. Damit das verhindert wird, können Erblasser die Immobilie zu Lebzeiten durch eine Schenkung an den Erben weitergeben. Dabei bietet sich ein Nießbrauchsvorbehalt an. Was das ist, wie eine Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt abläuft und wie dadurch Erbschaftssteuern gespart werden können, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Weiterlesen
So können Sie die Erbschaftssteuer umgehen
So können Sie die Erbschaftssteuer umgehen
Wer in Deutschland Vermögen erbt, muss Erbschaftssteuer entrichten. Zahlreiche Gestaltungsspielräume können dabei helfen, diese zum Teil erheblich zu minimieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche gesetzlichen Regelungen es gibt, wie hoch die Steuern auf ein Erbe konkret sind und wie Sie Erbschaftssteuer umgehen können.
Weiterlesen
Vielen Dank für Ihr Feeback!
Jetzt Newsletter abonnieren und keine Rechtstipps mehr verpassen!
Das tut uns leid!
Bitte teilen Sie uns mit, warum Ihnen der Beitrag nicht geholfen hat.
Bitte rechnen Sie 2 plus 9.
 
Nein, danke.
Redaktionsrichtlinien
Die juristische Redaktion von advocado verfasst jeden Ratgeber-Beitrag nach strengen Qualitätsrichtlinien. In engem Austausch mit unseren Partner-Anwälten sorgen wir für die Richtigkeit der Inhalte. Der Ratgeber soll Ihnen erste Informationen zu Rechtsthemen bieten, kann jedoch keine anwaltliche Beratung leisten. Schildern Sie uns Ihr Anliegen für die kostenlose Ersteinschätzung von einem spezialisierten Anwalt.