Testamentsvoll­streckung: Mit Testaments­vollstrecker den letzten Willen durchsetzen

Testamentsvoll­streckung: Mit Testaments­vollstrecker den letzten Willen durchsetzen

Julia Pillokat

Juristische Redaktion

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Julia Pillokat (jur. Redaktion)  |   Stand:

Testamentsvoll­streckung: Mit Testaments­vollstrecker den letzten Willen durchsetzen

Inhaltsverzeichnis [ausblenden]

  1. Was ist die Testamentsvollstreckung?
  2. Wann ist eine Testamentsvollstreckung sinnvoll?
  3. Arten der Testamentsvollstreckung
  4. Wie funktioniert die Testamentsvollstreckung?
  5. So sichern Sie die Testamentsvollstreckung ab
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Zusammenfassung

Wenn Erblasser eine Testamentsvollstreckung anordnen, bestimmen sie gleichzeitig einen Dritten, der ihren letzten Willen wie gewünscht umsetzt. Der Testamentsvollstrecker erhält weitreichende Befugnisse und sorgt für die Verwaltung des Nachlasses und dessen Verteilung an die Erben.

 

Auf einen Blick

  • Mit der Testamentsvollstreckung erreichen Erblasser, dass ihr Nachlass wie gewünscht an die Erben verteilt wird.
  • Das ist sinnvoll, um größere Vermögenswerte ordnungsgemäß aufzuteilen und Erbstreitigkeiten zu vermeiden.
  • Die Ernennung eines Nachlassverwalters muss im Testament erfolgen – dieses Amt kann grundsätzlich jede Person übernehmen.
  • Der Nachlassverwalter hat Befugnisse und Pflichten zur ordnungsgemäßen Verwaltung und Verteilung des Erbes.
  • Es gibt verschiedene Arten der Vollstreckung, die sich nach Umfang der Befugnisse und Dauer unterscheiden.
  • Insbesondere bei einem umfangreichen und werthaltigen Nachlass ist es sinnvoll, die Nachlassverteilung einem erfahrenen Dritten zu überlassen – z. B. einen Anwalt für Erbrecht.
  • Ein Anwalt sorgt dafür, dass die Vollstreckung rechtssicher formuliert ist und die Verteilung des Erbes im Sinne aller Beteiligten erfolgt.

 

1. Was ist die Testaments­vollstreckung?

Wer seinen Nachlass mit einem Testament regelt, möchte sichergehen, dass Vermögen und Wertgegenstände gemäß seinen Wünschen an die Erben verteilt werden. Das erreichen Erblasser, indem sie eine Testamentsvollstreckung anordnen.

Durch die Anordnung in seinem letzten Willen bestimmt der Erblasser einen Dritten als Testamentsvollstrecker. Dieser sorgt ab dem Eintreten des Todes für die geregelte Verwaltung und Verteilung des Nachlasses an die Erben.

Mit der Vollstreckung ist sichergestellt, dass der Nachlass bei den Wunscherben ankommt – Streitigkeiten zwischen den Erben lassen sich so vermeiden.

 

2. Wann ist eine Testa­mentsvollstreckung sinnvoll?

Vermuten Erblasser, dass die Verteilung ihres Nachlasses für die Erben problematisch sein kann – z. B. weil Vermögen sich im Ausland befindet oder das Erbe sehr umfangreich ist –, ist eine Testamentsvollstreckung sinnvoll.

Legen Erblasser schon zu Lebzeiten fest, wer als Testamentsvollstrecker die Nachlassverwaltung und Nachlassabwicklung übernehmen soll, vermeiden sie Streitigkeiten zwischen den späteren Erben.

In diesen Fällen ist die Anordnung hilfreich:

  • Der Nachlass besteht aus einer Vielzahl von Vermögenswerten (z. B. Grundstücke, Wertpapiere oder Unternehmensanteile).
  • Mehrere Erben müssen den Nachlass gemeinsam regeln – Streitigkeiten oder zeitliche Probleme aufgrund von Berufstätigkeit sind möglich.
  • Erben sind minderjährig oder geschäftlich unerfahren.
  • Erben haben eine körperliche oder geistige Behinderung.
  • Die Erben oder das Vermögen befinden sich im Ausland.
  • Der Erblasser hat Dritte in seinem letzten Willen begünstigt.
  • Erben sind überschuldet.

 

Vorteile

Die Vollstreckung hat folgende Vorteile:

  • Geregelter und reibungsloser Ablauf der Nachlassverwaltung
  • Gerechte und zügige Verteilung des Erbes
  • Schutz des Vermögens
  • Finanzielle Absicherung der Familienmitglieder
  • Entlastung für die Erben
  • Streitschlichtung bei Nachlassverteilung
  • Durchsetzung des letzten Willens des Erblassers
  • Schutz minderjähriger Erben
  • Schutz Behinderter
  • Schutz des Erben vor etwaigen Gläubigern

 

Nachteile

Erblasser setzen mit einer Vollstreckung ihren letzten Wille durch, beschränken aber auch die Rechte der Erben.

Folgende Nachteile sind möglich:

  • Durch die Vergütung des Vollstreckers verringert sich der Nachlass für die Erben.
  • Der Nachlassverwalter unterliegt keiner Kontrolle des Nachlassgerichts oder der Erben.
  • Die Erben können nicht über genaue Verteilung der Nachlassgegenstände bestimmen.

 

3. Arten der Testaments­vollstreckung

Je nachdem, welche Befugnisse der Nachlassverwalter erhält und wie lange die Vollstreckung dauern soll, bietet sich eine andere Vollstreckungsart an.

Der Erblasser kann zwischen 7 Arten wählen:

  • Abwicklungsvollstreckung: Die Abwicklungsvollstreckung ist der Regelfall der Nachlassverteilung. Sie soll mithilfe eines Nachlassverwalters sicherstellen, dass der Nachlass wie gewünscht auf die jeweiligen Erben übergeht. Dabei wird der Nachlass allein vom Vollstrecker verwaltet und aufgeteilt.
  • Verwaltungsvollstreckung: Mit der Verwaltungsvollstreckung beschränkt der Erblasser die Aufgaben des Nachlassverwalters lediglich auf die Nachlassverwaltung. Erblasser können dem Testamentsvollstrecker die Verwaltung ihres Nachlasses für einen bestimmten Zeitraum (z. B. bis zur Volljährigkeit der Erben) anvertrauen. Sinnvoll ist dies, wenn Erben minderjährig oder geschäftlich unerfahren sind.
  • Dauertestamentsvollstreckung: Möchte der Erblasser, dass z. B. geschäftsunfähige Erben nicht auf seinen Nachlass zugreifen, kann er eine Dauertestamentsvollstreckung anordnen. Indem ein geschäftsfähiger Testamentsvollstrecker die Nachlassabwicklung und dauerhafte Nachlassverwaltung übernimmt, ist sichergestellt, dass der Nachlass z. B. nicht verschwendet oder falsch investiert wird. Möglich ist diese Anordnung für bis zu 30 Jahre nach Ableben des Erblassers.
  • Testamentsvollstreckung mit beschränktem Aufgabenkreis: Die Vollstreckung beschränkt sich lediglich auf bestimmte Nachlassgegenstände wie z. B. Wohnhäuser. Diese Art bietet sich an, wenn einzelne Gegenstände nur schwierig unter den Erben aufzuteilen sind.
  • Erbteilvollstreckung: Sind mehrere Miterben beteiligt, kann der Erblasser festlegen, dass sich die Vollstreckung nur auf einen Erbteil eines Miterben beschränkt. Der Vollstrecker nimmt dann Rechte und Pflichten des Miterben wahr.
  • Nacherbenvollstreckung: Mit einer Nacherbenvollstreckung verteilt der Erblasser seinen Nachlass über mehrere Generationen. Dazu bestimmt er einen Vor- und Nacherben. Der Vorerbe erhält das Erbe zuerst, er darf es selbst aber nur verwalten, nicht verwenden. Erst die Nacherben dürfen den Nachlass verwenden.
  • Vermächtnisvollstreckung: Der Erblasser kann jemandem Geld, Gegenstände oder Immobilien zukommen lassen, ohne ihn als Erben einzusetzen. Er setzt ein Vermächtnis auf. Ist das Vermächtnis an Auflagen gebunden, überwacht ein Nachlassverwalter die Erfüllung der Bedingungen.

 

Testamentsvollstreckung: Mit Testamentsvollstrecker den letzten Willen durchsetzen

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4. Wie funktioniert die Testamentsvollstreckung?

Die Anordnung einer Testamentsvollstreckung stellt Erblasser und Erben vor folgende Herausforderungen:

 

Wer kann Testaments­vollstrecker werden?

Testamentsvollstrecker kann jeder sein – egal ob Miterbe, Familienmitglied oder ein Außenstehender. Aber: Um den Nachlass im Sinne des Erblassers und aller gesetzlicher Vorgaben abzuwickeln, sind steuerliche und juristische Kenntnisse notwendig.

Darum ist es von Vorteil, einen zertifizierten Testamentsvollstrecker, Steuerberater oder spezialisierten Anwalt mit der Nachlassverteilung zu beauftragen. Diese sind als Außenstehende im Gegensatz zu Familienmitgliedern nicht befangen und setzen die Verteilung des Erbes im Sinne des Erblassers durch.

Der Erblasser muss in seinem letzten Willen ausdrücklich formulieren, dass eine Testamentsvollstreckung erfolgen soll und den gewünschten Nachlassverwalter benennen. Für den Fall, dass dieser das Amt ablehnt, sollte der Erblasser eine Vertretung benennen.

 

Möglich ist das z. B. mit folgendem Absatz im Testament:

Für meinen Nachlass ordne ich Testamentsvollstreckung an. Der Testamentsvollstrecker hat die Aufgabe, die Verteilung des Nachlasses vorzunehmen, insbesondere die von mir angeordneten Vermächtnisse und Auflagen zu erfüllen.

Zum Testamentsvollstrecker mit dem vorgenannten Aufgabenkreis bestimme ich Herrn Max Mustermann. Für den Fall, dass dieser das Amt ablehnt, soll das zuständige Nachlassgericht einen Nachlassverwalter bestimmen.

Datum, Unterschrift Erblasser

 

Diese allgemeine Formulierung dient nur der Orientierung. Die Anordnung soll den letzten Willen des Erblassers vermitteln und ist deshalb nach den individuellen Vorstellungen anzupassen.

Tritt der Erbfall ein, informiert das Nachlassgericht den Testamentsvollstrecker über seine Benennung. Er erfährt Art, Umfang und Dauer der Nachlassabwicklung und entscheidet, ob er das Amt annehmen möchte.

Hat der Erblasser nur eine Vollstreckung bestimmt, aber keinen Vollstrecker benannt, bestimmt das Nachlassgericht einen außenstehenden Dritten.

 

Muster-Vorlagen im Testament sind nicht zu empfehlen. Eine einfache Benennung reicht zwar aus, aber die Befugnisse und Aufgaben des Nachlassverwalters müssen klar benannt werden. Nur so ist sicher, dass der Nachlass so verteilt wird, wie Erblasser es wünschen. Ein Muster kann die individuellen Vorstellungen nicht abbilden.

Ein erfahrener Anwalt für Erbrecht kann sicherstellen, dass ihr letzter Wille rechtssicher formuliert und umgesetzt wird. Hier Anliegen schildern & Testamentsvollstreckung umsetzen.

 

Befugnisse und Aufgaben festlegen

Der Nachlassverwalter vertritt die Interessen und Wünsche des Erblassers gegenüber den Erben. Dazu erhält er vom Erblasser alle notwendigen Aufgaben und Befugnisse, z. B.:

  • Nachlassverwaltung & -sicherung
  • Erstellung eines Nachlassverzeichnisses
  • Mediation bei Erbauseinandersetzungen
  • Berechtigten ihre Pflichtteile zusprechen
  • Wohnungsauflösungen
  • Unterbringung von Haustieren
  • Sichtung aller Unterlagen und bestehender Verträge
  • Offene Forderungen eintreiben
  • Rechnungen bezahlen
  • Einhaltung aller Fristen sicherstellen
  • Konten- und Grundstücksumschreibungen vornehmen
  • Abgabe der Erbschaftsteuererklärung.

Damit der Nachlassverwalter sich gegenüber Dritten wie etwa Banken oder den gesetzlichen Erben legitimieren kann, erhält er vom Nachlassgericht ein Testamentsvollstreckungszeugnis. Nimmt er das Amt an, hat er auch die Pflicht, den Erben regelmäßig Auskunft über die Abwicklung des Erbes zu erteilen und dies schriftlich zu dokumentieren.

 

Gerade weil der Nachlassverwalter weitreichende Befugnisse erhält und die Interessen des Erblassers vertreten soll, muss das Vorgehen zur Nachlassverteilung eindeutig und rechtssicher formuliert sein. Nur so lassen sich Erbstreitigkeiten verhindern.

Ein erfahrener Anwalt für Erbrecht unterstützt Sie bei der Testamentserstellung und stellt sicher, dass die Nachlassverteilung gemäß Ihren Vorstellungen angeordnet und umgesetzt wird. Jetzt letzten Willen absichern.

 

Dauer

Die Nachlassverteilung beginnt, wenn der gewählte Testamentsvollstrecker das Amt angenommen hat und die Bestätigung des Nachlassgerichts vorliegt. Erst dann erhält er alle notwendigen Vollmachten.

Die Dauer der Vollstreckung richtet sich danach, welche Vollstreckungsart der Erblasser gewählt hat. In der Regel endet sie, sobald der Nachlass vollständig unter den Erben verteilt oder die vom Erblasser gesetzte Frist abgelaufen ist.

Hat der Erblasser zur Dauer keine Angaben gemacht, gilt für die Nachlassverteilung und Nachlassverwaltung die maximale Frist von 30 Jahren.

 

Kosten

Ordnet der Erblasser eine Testamentsvollstreckung an, fallen dafür zu Lebzeiten keine Gebühren an. Sobald der Vollstrecker sein Amt ausübt, steht ihm für die Tätigkeiten eine Vergütung zu. Diese Kosten sind eine Nachlassverbindlichkeit, die die Erben übernehmen müssen.

Ob und in welcher Höhe eine Vergütung erfolgt, bestimmt der Erblasser im Testament. Als Richtlinie für die Berechnung dient die „Neue Rheinische Tabelle” des Deutschen Notarvereins.

Ausgehend vom Nachlasswert berechnet sich die Vergütung wie folgt:

 

Nachlasswert

Anteilige Vergütung

bis 250.000 Euro

4 %

bis 500.000 Euro

3 %

bis 2.500.000 Euro

2,5 %

bis 5.000.000 Euro

2 %

über 5.000.000 Euro

1,5 %

 

Wer kontrolliert den Testamentsvollstrecker?

Der Testamentsvollstrecker erhält weitreichende Befugnisse zur Verteilung des Erbes. Darum ist sicherzustellen, dass er seine Rechte nicht entgegen der Vorstellungen des Erblassers oder zum Nachteil der Erben einsetzt.

Den Vollstrecker zu kontrollieren, einzelne Handlungen zu prüfen oder zu untersagen, ist nicht Aufgabe des Nachlassgerichts.

Die Erben haben einen Auskunftsanspruch und müssen den Nachlassverwalter selbst überwachen. Vor allem, da es wenig gesetzliche Einschränkungen gegen die Verfügungen des Erblassers und Befugnisse des Vollstreckers gibt.

Erben können nur in 2 Fällen gegen die Vollstreckung vorgehen:

  • Wenn der Nachlassverwalter durch Befolgung einer Anordnung des Erblassers den Nachlass erheblich gefährden würde, können Erben beim Nachlassgericht beantragen, diese Anordnung außer Kraft zu setzen (§ 2216 BGB).
  • Begeht der Vollstrecker eine grobe Pflichtverletzung, dürfen Erben gemäß § 2227 BGB seine Entlassung beim Nachlassgericht beantragen.

 

Können Erben die Vollstreckung verhindern?

Erben können nur wenig gegen die Bestimmungen zur Vollstreckung tun. Das Gesetz spricht dem Nachlassverwalter eine starke Position zu und begrenzt die Möglichkeiten, die Vollstreckung zu verhindern.

Der Antrag auf Entlassung des Testamentsvollstreckers ist laut § 2227 BGB an triftige Gründe gebunden:

  • Grobe Pflichtverletzung bei der Ausübung seines Amtes: z. B. Übergehen der Anordnungen des Erblassers, Bevorzugung einzelner Erben, Nutzung des Nachlasses zum eigenen Vorteil, Vorenthaltung von Informationen zum Nachlass
  • Unfähigkeit im Amt: z. B. durch längere Krankheit, Insolvenz, Inhaftierung

 

5. So sichern Sie die Testamentsvollstreckung ab

Wer eine Testamentsvollstreckung anordnet, bestimmt die Verwaltung und Verteilung seines Nachlasses selbst. Um sicherzustellen, dass der letzte Wille gemäß den eigenen Wünschen umgesetzt wird, ist die Unterstützung eines erfahrenen Erbrechtlers sinnvoll.

Ein Anwalt weiß, wie der letzte Wille zu formulieren ist, damit der Nachlass gemäß den Vorstellungen des Erblassers an die Erben verteilt wird. Er kann ein bestehendes Testament prüfen und Anpassungen für eine rechtssichere Vollstreckung vornehmen.

Liegt noch kein Testament vor, formuliert ein Anwalt die Testamentsvollstreckung nach Ihren Vorstellungen. Er definiert die notwendigen Aufgaben, legt die Befugnisse des Vollstreckers fest und sichert Ihren Nachlass rechtlich ab.

 

Ein Anwalt übernimmt u. a. folgende Aufgaben:

  • Beratung des Erblassers über die Aufgaben eines Nachlassverwalters
  • Erstellung eines Vermerks im Testament
  • Rechtssichere Durchsetzung des letzten Willens
  • Beratung & Kontrolle bezüglich aller rechtlichen Fragestellungen
  • Vertretung der Beteiligten bei Konflikten
  • Durchführung & Begleitung der Testamentsvollstreckung
  • Mediation bei familiären Streitigkeiten

 

Im Erbfall überwacht ein Anwalt die Testamentsvollstreckung und unterstützt den Vollstrecker bei rechtlichen und steuerlichen Fragen zur Umsetzung des letzten Willens.

Über advocado meldet sich innerhalb von 2 Stunden nach Ihrer Anfrage ein erfahrener Erbrechtler. Er prüft Ihr Anliegen und berät Sie in einem kostenfreien Erstgespräch zu Ihren Optionen für die wunschgemäße Umsetzung der Vollstreckung. Anschließend kann er Ihr Testament erstellen oder anpassen und die ordnungsgemäße Verteilung des Nachlasses sicherstellen.

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Julia Pillokat

Komplexe Rechtsthemen für Rechtsuchende verständlich aufzubereiten, braucht sprachliches Feingefühl. Dank Germanistikstudium und ihrer Arbeit als Lektorin gelingt es Julia Pillokat, für jedes Anliegen klare Lösungen zu formulieren, die dem Leser weiterhelfen.

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