jameda-Bewertung löschen lassen: So wehren Sie sich gegen ungerechtfertigte Beurteilungen

Julia Pillokat

Juristische Redaktion

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9 Minuten Lesezeit

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Löschung kostenfrei prüfen

65 % der Patienten in Arztbewertungsportalen achten auf Onlinebewertungen

Mit über 5 Millionen Nutzern ist jameda der Marktführer unter den Bewertungsportalen für Ärzte. Schlechte Bewertungen können der Reputation von Ärzten schaden. Entspricht eine Bewertung nicht der Wahrheit oder ist sie rechtswidrig, sorgt ein spezialisierter Anwalt für eine schnelle Löschung und macht Ihren Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz beim Rezensenten geltend.

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Martin Jedwillat

Sie haben Anspruch auf Löschung einer Bewertung, wenn diese gegen geltendes Recht oder die internen Regeln der Plattform verstößt.

Martin Jedwillat
Rechtsanwalt für Internetrecht
Martin Jedwillat
Rechtsanwalt für Internetrecht

Sie haben Anspruch auf Löschung einer Bewertung, wenn diese gegen geltendes Recht oder die internen Regeln der Plattform verstößt.

Ratgeberartikel: So entfernen Sie schlechte jameda-Bewertungen

In diesem Beitrag erfahren Sie u. a., unter welchen Voraussetzungen Sie eine jameda-Bewertung löschen lassen können, welche außergerichtlichen und gerichtlichen Optionen Sie hierfür haben und inwiefern Sie Schadensersatz vom Verfasser der Bewertung fordern können.

 

RECHTSBERATUNG-TIPP:

Sie haben eine ungerechtfertigte jameda-Bewertung erhalten und wollen diese löschen lassen? Kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit unserem Anwalt für Internetrecht.

Im Rahmen dieses Erstgesprächs prüfen wir, ob die Bewertung die Voraussetzungen für eine Löschung erfüllt, welche juristischen Optionen Sie haben und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Auch die zu erwartenden Kosten stellen wir Ihnen transparent dar. Sie entscheiden anschließend, ob Sie uns beauftragen, um die jameda-Bewertung löschen zu lassen.

Schildern Sie dafür bitte hier kurz Ihr Anliegen.

 

1. jameda-Bewertung löschen lassen – geht das?

Arztbewertungen ermöglichen eine erste Orientierung bei der Arztsuche. Damit Suchende ein repräsentatives Bild von der Leistung eines Arztes erhalten, sind positive und kritische Einschätzungen wichtig. Entspricht eine Bewertung nicht der Wahrheit oder verletzt die Ehre des Arztes, kann er die jameda-Bewertung löschen lassen und sogar eine Unterlassung und Schadensersatz von der Plattform sowie dem Verfasser der jameda-Bewertung fordern.

 

KOSTENTIPP:

Werden bei der Löschung einer ungerechtfertigten jameda-Bewertung rechtliche Schritte notwendig, können damit verbundene Anwalts- und Gerichtskosten in der Regel von der Gegenseite zurückgefordert werden.

 

Welche Voraussetzungen genau erfüllt sein müssen, damit Ärzte eine jameda-Bewertung löschen lassen können, erläutern wir Ihnen im nächsten Kapitel.

 

2. Wann kann man eine jameda-Bewertung löschen lassen?

Ziel von jameda ist es, wahrheitsgemäße und faire Bewertungen bereitzustellen, die Patienten einen objektiven Eindruck der ärztlichen Leistung ermöglichen. Sofern allerdings Bewertungen gegen

  • die Nutzungsrichtlinien von jameda oder
  • geltendes Recht verstoßen, kann der bewertete Arzt die jameda-Bewertung löschen lassen.

 

2.1 Verstoß gegen die jameda-Nutzungsrichtlinien

Um sicherzustellen, dass Patienten die Arbeit eines Arztes zwar differenziert, aber jederzeit sachlich und richtig bewerten, legt jameda in seinen Nutzungsrichtlinien u. a. Folgendes fest: Wenn eine Bewertung

  • nachweislich unzutreffend ist,
  • ohne tatsächlichen Behandlungskontakt erfolgt,
  • Beleidigungen oder Schmähkritik enthält,
  • Namen nennt oder
  • sich ausschließlich auf Kostenstreitigkeiten bezieht,

können betroffene Ärzte das Qualitätsmanagement des Unternehmens davon in Kenntnis setzen und die jameda-Bewertung löschen lassen.

 

2.2 Verstoß gegen Gesetze

Zudem können Ärzte eine jameda-Bewertung löschen lassen, wenn diese nicht durch das Recht auf Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG geschützt wird. Dies wäre der Fall, wenn die Bewertung Straftatbestände wie z. B. Beleidigung (§ 185 StGB), üble Nachrede (§ 186 StGB) oder Verleumdung (§ 187 BGB) erfüllt.

 

Juristischer Vorteil durch die ärztliche Schweigepflicht:

Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht können sich Ärzte gegen ungerechtfertigte Bewertungen oftmals nur unangemessen verteidigen. Dieses Ungleichgewicht kann im Einzelfall dazu führen, dass im Sinne des Arztes entschieden und eine jameda-Bewertung gelöscht wird.

 

Wie genau Ärzte eine jameda-Bewertung löschen lassen können, erläutern wie Ihnen im nächsten Kapitel. Welche weiteren juristischen Optionen sich zudem anbieten, finden Sie in Kapitel 4 – Juristische Optionen bei ungerechtfertigten Bewertungen.

 

3. Wie kann man eine jameda-Bewertung löschen lassen?

Hat ein Arzt eine ungerechtfertigte oder rechtswidrige Bewertung erhalten, kann er diese von jameda prüfen lassen. Das Unternehmen hat hierfür einen automatischen Prüfalgorithmus entwickelt. Um diese Prüfung in die Wege zu leiten und eine jameda-Bewertung löschen lassen zu können, ist wie folgt vorzugehen:

  1. Die ungerechtfertigte Bewertung auf dem jameda-Portal heraussuchen.
  2. Unter der jameda-Bewertung auf „Problem melden“ klicken.
  3. Im sich öffnenden Menüfenster angeben, wer die jameda-Bewertung löschen lassen will.
  4. Anschließend ist ausführlich zu begründen, warum man die jameda-Bewertung löschen lassen möchte.

Wurde das Formular an jameda gesendet, kontaktiert das Unternehmen den Verfasser der Bewertung und überprüft den in der betreffenden Bewertung beschriebenen Sachverhalt. Während dieser Prüfung wird die Bewertung von der Webseite genommen. Stellt sich am Ende der Überprüfung heraus, dass sie ungerechtfertigt oder rechtswidrig ist, wird die jameda-Bewertung dauerhaft vom Portal entfernt – kann kein Verstoß gegen die jameda-Nutzungsrichtlinien oder Gesetze nachgewiesen werden, wird die Bewertung wieder veröffentlicht.

In vielen Fällen entspricht das Prüfergebnis allerdings nicht der Einschätzung des Arztes. Was Ärzte tun können, wenn sie dennoch eine jameda-Bewertung löschen lassen wollen, erläutern wir Ihnen im nächsten Kapitel.

 

jameda-Bewertung löschen lassen

► Sie wollen eine ungerechtfertigte jameda-Bewertung löschen lassen? Kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit einem unserer spezialisierten Anwälte. Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

4. Juristische Optionen bei ungerechtfertigten jameda-Bewertungen

Reagiert jameda nicht auf einen Löschantrag oder verweigert die Löschung, können betroffene Ärzte weitere juristische Schritte einleiten, um die ungerechtfertigte jameda-Bewertung löschen zu lassen. So kann der Arzt sowohl dem Unternehmen als auch dem Verfasser der Bewertung gegenüber Ansprüche auf

  • Unterlassung,
  • Schadensersatz,
  • Schmerzensgeld im Falle besonders schwerer Verletzungen des Persönlichkeitsrechts und
  • Erstattung der mit der Löschung verbundenen Anwalts- und Gerichtskosten

geltend machen. Auch ein Strafantrag gegen den Verfasser aufgrund von z. B. Beleidigung kann infrage kommen.

Einer unserer erfahrenen und spezialiserten Anwälte kann Ihre falsche jameda-Bewertung löschen lassen. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch:

 

4.1 Unterlassungsanspruch & Entschädigung durchsetzen

Ärzte haben bei einer ungerechtfertigten jameda-Bewertung einen Anspruch auf Unterlassung und Entschädigung in Form von Schadensersatz und Schmerzensgeld. Diese können primär gegen jameda durchgesetzt werden – sofern der Verfasser der Bewertung bekannt ist, können die Ansprüche auch gegen ihn durchgesetzt werden.

 

ACHTUNG:

Die Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz können mittels einer einstweiligen Verfügung im Eilverfahren durchgesetzt werden. Dies ist jedoch nur innerhalb einer Frist von einem Monat möglich. Diese beginnt ab dem Zeitpunkt, zu dem jameda Kenntnis von der unrechten Bewertung erlangt hat.

 

Unterlassungsanspruch gegenüber Unternehmen & Verfasser

Kommt es zu einer ungerechtfertigten Bewertung, kann der Arzt die jameda-Bewertung löschen lassen und jameda hierfür zur Verantwortung ziehen. Das Unternehmen haftet schließlich als Portalbetreiber für jede veröffentlichte Bewertung und trägt willentlich zur Verbreitung der rechtswidrigen Bewertung bei. Um seinen Unterlassungsanspruch gegenüber dem Unternehmen durchsetzen zu können, ist zunächst jameda über die ungerechtfertigte Bewertung zu informieren und zur Prüfung auffordern. Das entsprechende Formular oder ein gesondertes Schreiben muss

  • detailliert über den Sachverhalt informieren,
  • aufzeigen, dass der Verstoß gegen die Nutzungsrichtlinien von jameda oder Gesetze offensichtlich vorliegt und
  • auch die Verletzung der Rechte des Arztes eindeutig ist.

Reagiert jameda nicht oder weigert sich, die betreffende Bewertung zu löschen, kann der betroffene Arzt

  • das Unternehmen abmahnen und in diesem Zusammenhang eine Unterlassungserklärung verlangen und
  • seinen Anspruch auf Unterlassen mittels einer Unterlassungsklage durchsetzen, wenn jameda weiterhin nicht reagiert oder die Löschung verweigert.

Im Gegensatz zum Bewertungsportal als Vermittler der rechtswidrigen Bewertung kann der Verfasser dieser Beurteilung unmittelbar in Anspruch genommen werden. Dazu muss er dem Arzt namentlich bekannt sein. Auch hier ist nach der Aufforderung zur Unterlassung im Zuge einer Abmahnung eine Unterlassungsklage möglich, wenn der Verfasser sich weigert, die Unterlassungserklärung zu unterschreiben.

LINK-TIPP: Ausführlichere Informationen zur gerichtlichen Durchsetzung eines Unterlassungsanspruches finden Sie in unserem Beitrag zum Thema Unterlassungsanspruch geltend machen mittels Unterlassungsklage.

 

Infografik: So gehen Sie bei einer ungerechtfertigten jameda-Bewertung vor,

 

Schadensersatz vom Verfasser der Bewertung einfordern

Enthält eine Bewertung beleidigende oder rufschädigende Äußerungen und verletzt den Arzt dadurch in seiner Ehre, kann er nicht nur diese jameda-Bewertung löschen lassen, sondern auch Schadensersatz vom Verfasser fordern. Dafür muss der Verfasser allerdings bekannt sein. Hilfe von jameda wird man in diesem Zusammenhang übrigens nicht erwarten dürfen – das Unternehmen ist dazu verpflichtet, Verfasser von Bewertungen anonym zu halten und darf deshalb grundsätzlich keine Daten herausgeben.

 

HINWEIS:

jameda kann von der Staatsanwaltschaft im Rahmen eines Strafverfahrens allerdings dazu verpflichtet werden, die Daten des Verfassers offenzulegen, wenn dieser mit der Bewertung eine Straftat (z. B. Beleidigung, üble Nachrede oder Verleumdung) begangen hat. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie in Kapitel 4.2 – Strafrechtliches Vorgehen.

 

In Fällen von besonders schwerer Verletzung des Persönlichkeitsrechts des Arztes kann zusätzlich ein Schmerzensgeldanspruch gegenüber dem Verfasser der Bewertung bestehen.

LINK-TIPP: Ausführlichere Informationen zu Schmerzensgeld und Schadensersatz, welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind und wie diese durchgesetzt werden können, finden Sie in unseren Beiträgen zu Schmerzensgeld und Schadensersatz.

 

4.2 Strafrechtliches Vorgehen

Im Falle der Beleidigung ist nach § 194 StGB ein Strafantrag zwingend notwendig, damit die Tat verfolgt wird. Diesen muss der Arzt innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Kenntnis über die ungerechtfertigte jameda-Bewertung mündlich oder schriftlich bei

  • Polizei,
  • Amtsgericht oder
  • Staatsanwaltschaft stellen.

Meist erfolgt beim Tatvorwurf der Beleidigung keine umfangreiche Ermittlung. Der Beschuldigte wird von der Staatsanwaltschaft schriftlich zur Stellungnahme aufgefordert. Eine Vorladung der Beteiligten erfolgt im Regelfall nicht. Nach Abschluss der Ermittlungen wird je nach Akten- und Beweislage über die Verurteilung des Verfassers entschieden.

Wird das Verfahren jedoch mit Verweis auf § 170 Abs. 2 StPO eingestellt, steht dem Arzt als letzte Option durch § 374 StPO die Privatklage offen. Da die Staatsanwaltschaft eine weitere Verfolgung der Tat abgelehnt hat, kann der Arzt auf diesem Wege den Verfasser der ungerechtfertigten Bewertung auch ohne die Mitwirkung der Staatsanwaltschaft anklagen.

 

Dank anwaltlicher Expertise auf der sicheren Seite:

Um nicht nur schnell und unkompliziert eine jameda-Bewertung löschen zu lassen, sondern auch Ansprüche auf Unterlassung, Schadensersatz und Schmerzensgeld erfolgreich durchsetzen zu können, ist die Hinzuziehung eines erfahrenen und spezialisierten Anwaltes zu empfehlen. Schon vor dessen Beauftragung prüfen wir, ob alle Voraussetzungen für eine Löschung der Bewertung gegeben sind und welche juristischen Optionen sich für die konsequente Durchsetzung Ihrer Interessen anbieten. Auch damit verbundene Chancen, Risiken und Kosten stellen wir Ihnen transparent dar. Entscheiden Sie sich für im Anschluss für die Beauftragung eines Anwalts, sind dessen Kosten von der Gegenseite zu tragen. Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

4.3 Kosten & Kostenübernahme

Versucht ein Arzt, die ungerechtfertigte jameda-Bewertung eigenständig zu löschen, entstehen vorerst keine Kosten. Die bloße Meldung beim Seitenbetreiber ist kostenfrei.

Reagiert jameda nicht oder lehnt den Löschungsantrag ab, kann ein Partneranwalt von advocado die unzulässige jameda-Bewertung außergerichtlich löschen lassen.Dabei entstehen Anwaltskosten, die sich pro Bewertung auf 200 Euro (netto) belaufen.

In vielen Fällen gelingt es dem Anwalt, sich außergerichtlich mit dem Seitenbetreiber auf eine Löschung zu einigen. Erst wenn jameda die Löschung weiterhin verweigert, macht eine Klage Sinn. Dabei entstehen – zusätzlich zu den Anwaltskosten – Gerichtskosten.

Die konkrete Kostenhöhe richtet sich nach dem sogenannten Streitwert. Diesen legt das Gericht individuell fest.

Wenn Sie die Kosten unverbindlich und individuell kalkulieren wollen, nutzen Sie den Prozess- und Gerichtskostenrechner von advocado. In einem kostenfreien Erstgespräch klärt Sie außerdem ein Anwalt transparent über alle Kosten und Möglichkeiten zur Kostenübernahme auf.

 

Kostenübernahme durch Rechtsschutzversicherung:

In einigen Fällen übernimmt die Rechtsschutzversicherung anfallende Anwalts- und Gerichtskosten. Sie sind unsicher, ob eine Kostenübernahme von Ihrem Versicherungstarif erfasst ist? Gerne stellen wir eine kostenfreie Deckungsanfrage für Sie. Schildern Sie dafür hier Ihr Anliegen.

 

5. Alternative: Kommentar als Gegendarstellung veröffentlichen

Ergibt das Prüfverfahren von jameda, dass die beanstandete Bewertung nicht problematisch ist, kann der Arzt die jameda-Bewertung nicht löschen lassen. Dennoch braucht er seine Einwände gegen diese Bewertung nicht auf sich beruhen lassen, sondern kann mit einem Kommentar auf die aus seinen Augen ungerechtfertigten Äußerungen reagieren.

Bei seiner Gegendarstellung sollte er die ärztliche Schweigepflicht nicht verletzen und darauf achten, dass keine Informationen bezüglich Patient oder Behandlung preisgegeben werden. Andernfalls verstößt der Arzt gegen § 203 Abs. 1 StGB und kann eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr erhalten. Darüber hinaus sind folgende Hinweise hilfreich, wenn man eine jameda-Bewertung nicht löschen lassen kann:

  • jede Bewertung sollte ernstgenommen werden – selbst, wenn sie unsachlich oder beleidigend erscheint –,
  • alle mit der Bewertung verbundenen Sachverhalte sind zu erfragen – was genau hat zur Unzufriedenheit des Patienten geführt? –,
  • die Ursachen für die Unzufriedenheit des Patienten sind zu erklären und
  • dem Verfasser ist ein persönlicher Kontakt (z. B. via Mail oder telefonisch) anzubieten, um den Sachverhalt zu besprechen und ggf. eine Problemlösung zu entwickeln.

Gelingt es dem Arzt hier, mit Einfühlungsvermögen, Verständnis und Transparenz zu überzeugen, kann er die mit einer ungerechtfertigten Bewertung verbundenen negativen Auswirkungen begrenzen – und im besten Fall verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.

 

6. Tipp: Mit juristischer Unterstützung jameda-Bewertung löschen lassen

Erhält ein Arzt eine negative, auf falschen Tatsachen beruhende jameda-Bewertung, sollte er umgehend dagegen vorgehen und den Portalbetreiber darüber informieren. Schließlich kann der gute Ruf des Arztes durch eine öffentlich zugängliche, ungerechtfertigte Bewertung nachhaltig Schaden nehmen. Zudem riskiert der Arzt Verdienstausfälle und sollte deshalb die betreffende jameda-Bewertung löschen lassen.

Der Arzt hat ein Recht darauf, dass jameda die ungerechtfertigte Bewertung nicht länger öffentlich bereitstellt und der Verfasser seine ehrverletzenden Äußerungen zukünftig unterlässt. Um diesen Anspruch konsequent durchzusetzen, ist die Unterstützung eines erfahrenen und spezialisierten Anwalts zu empfehlen. Dieser kann sicherstellen, dass alle Voraussetzungen für eine schnelle Löschung bzw. die Durchsetzung der in diesem Zusammenhang entstandenen Ansprüche auf Unterlassung, Schmerzensgeld und Schadensersatz erfüllt werden und die passende juristische Option ergriffen wird, wenn jameda nicht reagiert oder eine Löschung verweigert.

► Bereits vor Beauftragung eines Anwalts prüfen wir im Rahmen eines unverbindlichen und kostenfreien Erstgesprächs die Erfolgsaussichten eines juristischen Vorgehens gegen jameda oder den Verfasser der ungerechtfertigten Bewertung. Außerdem stellen wir Ihnen alle damit verbundenen Risiken und Kosten transparent dar. Sie entscheiden anschließend, ob Sie uns beauftragen, um eine ungerechtfertigte jameda-Bewertung löschen zu lassen.

► Für ein kostenfreies Erstgespräch machen Sie bitte kurz Angaben zur jameda-Bewertung, die Sie löschen lassen wollen. Screenshots und weitere relevante Dokumente können Sie in unserem verschlüsselten System hochladen.

Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

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Julia Pillokat

Komplexe Rechtsthemen für Rechtsuchende verständlich aufzubereiten, braucht sprachliches Feingefühl. Dank Germanistikstudium und ihrer Arbeit als Lektorin gelingt es Julia Pillokat, für jedes Anliegen klare Lösungen zu formulieren, die dem Leser weiterhelfen.

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