Wie Sie mit einer Selbstanzeige Steuerhinterziehung angeben & Straffreiheit erreichen

Wie Sie mit einer Selbstanzeige Steuerhinterziehung angeben & Straffreiheit erreichen

 von Julia Pillokat (jur. Redaktion)
Wie Sie mit einer Selbstanzeige Steuerhinterziehung angeben & Straffreiheit erreichen

Inhaltsverzeichnis [ausblenden]

  1. Selbstanzeige nach Steuerhinterziehung
  2. Voraussetzungen | Wann die Selbstanzeige möglich ist
  3. Die Risiken bei der Selbstanzeige nach Steuerhinterziehung
  4. In 8 Schritten erfolgreich Selbstanzeige erstatten

Zusammenfassung

Jährlich werden tausende Steuerstrafverfahren aufgrund von Steuerhinterziehung eingeleitet. Wenn Sie mit einer Selbstanzeige die Steuerhinterziehung umfassend aufklären, können Sie einen Prozess und eine Verurteilung verhindern. Aber: Sie müssen schnell sein und dem Finanzamt absolut einwandfreie Angaben liefern. Passiert Ihnen ein Fehler, führt die Selbstanzeige zum Strafprozess. Nur wenn Sie die Vorschriften beachten, können Sie die Straffreiheit erreichen.

 

Auf einen Blick

  • Die Selbstanzeige ist nach einer Steuerhinterziehung die einzige Chance, ein Strafverfahren zu verhindern.
  • Straffreiheit ist nur bei Hinterziehungen bis 25.000 € möglich.
  • Mit der Anzeige müssen Sie alle fehlerhaften Angaben korrigieren.
  • Straffreiheit erhalten Sie nur, wenn die Anzeige rechtzeitig und einwandfrei beim Finanzamt eingeht.
  • Hat das Finanzamt die Hinterziehung entdeckt, ist es zu spät für die Anzeige.
  • Machen Sie einen Fehler, leitet das Finanzamt ein Strafverfahren gegen Sie ein.
  • In jedem Fall mindert eine Selbstanzeige strafrechtliche Konsequenzen.
  • Die Unterstützung eines Anwalts ist in jedem Fall zu empfehlen – er unterliegt der Schweigepflicht.

 

Risiko eines Strafverfahrens vermeiden.

Mit einer Selbstanzeige machen Sie das Finanzamt aktiv auf Ihre Steuerhinterziehung aufmerksam. Passiert Ihnen bei der Offenlegung Ihrer Finanzen ein einziger Fehler, wirkt sich Ihre Ehrlichkeit negativ aus. Das Finanzamt leitet ein Strafverfahren gegen Sie ein. Zur Selbstanzeige haben Sie nur eine Chance.

Deshalb sollten Sie unbedingt einen Anwalt für Steuerrecht zur Unterstützung hinzuziehen. Er prüft Ihre zu versteuernden Einnahmen und stellt sicher, dass die Selbstanzeige rechtskonform erfolgt.

Hier Anfrage stellen & Selbstanzeige absichern lassen.

 

Selbstanzeige nach Steuerhinterziehung

Steuern nicht zu zahlen, ist strafbar. Aber: Das Finanzamt ermöglicht Ihnen die Selbstanzeige.

 

Vorteile

Eine Selbstanzeige ist die einmalige Chance, einer Bestrafung zu entgehen.

Diese Vorteile hat die Selbstanzeige:

  • Keine strafrechtlichen Konsequenzen
  • Keine Freiheits- oder Geldstrafe
  • Keine Strafzinsen
  • Kein Eintrag im Führungszeugnis
  • Kein Eintrag im Zentralregister

Um Straffreiheit zu erreichen, müssen Sie jedoch einige Bedingungen erfüllen.

 

Strafbefreiende Selbstanzeige

In diesen Fällen ist die Selbstanzeige möglich:

  • Vollendete und versuchte Steuerhinterziehung gemäß § 370 AO
  • Steuerverkürzung nach § 378 AO

Straffreiheit können Sie nur erreichen, wenn Sie von sich aus alle falschen Angaben korrigieren und fehlende Angaben nachholen. Relevant sind alle noch nicht verjährten Steuerhinterziehungen einer Steuerart.

Bedenken Sie, dass Erträge Einfluss auf mehrere Steuerarten haben können. Legen Sie jede Steuerhinterziehung offen – so sind Sie auf der sicheren Seite.

Wichtig: Sie müssen die Anzeige so schnell wie möglich erstatten. Denn: Hat das Finanzamt Ihre Steuerstraftat entdeckt, ist die Selbstanzeige nicht mehr möglich.

Die korrekten zu versteuernden Beträge zu ermitteln, kann dauern. Um Zeit zu sparen, dürfen Sie die Angaben zunächst schätzen. Erfolgschancen hat die Anzeige nur, wenn Sie alle korrekten Beträge innerhalb der vom Finanzamt gesetzten Frist nachreichen.

 

Sonderfall: Steuerhinterziehung & Selbstanzeige bei Beamten

Für Beamte hat die Steuerhinterziehung neben den strafrechtlichen auch berufliche Konsequenzen. Auch wenn Sie mit der Selbstanzeige nach einer Steuerhinterziehung Straffreiheit erreichen, sind Disziplinarmaßnahmen möglich.

Vor allem in folgenden Fällen informiert das Finanzamt den Dienstherrn:

  • Steuerhinterziehung eines Beamten der Finanzverwaltung
  • Besonders hohe Steuerhinterziehung
  • Verschärfung der Steuerstraftat durch Umfang/Dauer oder weitere Delikte

Wenn die Steuerhinterziehung das Ansehen des Beamtentums schädigt oder vertrauliche Bereiche der Verwaltung betrifft, folgt die Degradierung oder fristlose Kündigung des Beamten.

Schließlich ist die Steuerhinterziehung unabhängig vom Ergebnis eine schwere Pflichtverletzung. Das bedeutet: Im schlimmsten Fall hat die erfolglose Selbstanzeige eine doppelte Bestrafung für Beamte zur Folge. Insofern sollten insbesondere Beamte kein Risiko eingehen und einen Anwalt hinzuziehen. Sie sind Beamter? Anliegen schildern & Erstgespräch vereinbaren.

 

Voraussetzungen | Wann die Selbstanzeige möglich ist

Damit die Selbstanzeige nach der Steuerhinterziehung erfolgreich verläuft, müssen einige Voraussetzungen in Ihrem individuellen Fall bestehen.

Unter diesen Voraussetzungen ist die Selbstanzeige möglich:

  1. Die Tat darf dem Finanzamt noch nicht bekannt sein, sonst ist die Anzeige nicht mehr möglich.
  2. Es liegt kein Ausschlussgrund vor.
  3. Verjährung & der steuerlich relevante Zeitraum wurden richtig bestimmt.
  4. Alle notwendigen Angaben zur Aufklärung der Steuerhinterziehung liegen vor.
  5. Sie zahlen die hinterzogenen Steuern fristgerecht samt Zinsen an das Finanzamt.

 

Ausschlussgründe:

  • Die Tat wurde bereits entdeckt.
  • Eine Steuerprüfung wurde bereits angeordnet.
  • Ein Straf- oder Bußgeldverfahren wurde bereits bekannt gegeben.
  • Ein Finanzbeamter ist bereits zur Steuerprüfung oder Ermittlung der Steuerstraftat erschienen.

 

In diesen Fällen gilt die Steuerstraftat als bekannt:

  • Nach Prüfung der Steuererklärung liegt eine Steuerhinterziehung nahe.
  • Das Finanzamt verlangt nachträglich weitere Unterlagen, da z. B. eine Steuerquelle unvollständig oder gar nicht angegeben wurde.

 

Ein Anwalt prüft vorab, ob alle Voraussetzungen für die Selbstanzeige gegeben sind. Dabei unterliegt er der anwaltlichen Schweigepflicht. Auch wenn die Selbstanzeige nicht möglich ist – anwaltlicher Rat zum weiteren Vorgehen gegenüber dem Finanzamt ist in jedem Fall sinnvoll. Hier Fall schildern & Erstgespräch vereinbaren.

 

Selbstanzeige Steuerhinterziehung

Sie planen eine Selbstanzeige nach Steuerhinterziehung? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch mit einem unserer spezialisierten Anwälte. Hier Anliegen schildern & Straffreiheit erreichen.

 

Die Risiken bei einer Selbstanzeige nach Steuerhinterziehung

Eine Selbstanzeige ist an einige Bedingungen gebunden. Erfüllen Sie diese nicht, steigt das Risiko einer Strafe.

Diese Risiken bestehen:

Infografik: Diese Risiken bestehen bei der Selbstanzeige nach Steuerhinterziehung.

 

Unzureichende Angaben

Wenn Sie die Steuerhinterziehung nicht in vollem Umfang aufdecken, erreichen Sie das Ziel der Straffreiheit nicht. Im Gegenteil: Sie eröffnen sich selbst das Strafverfahren nach entdeckter Steuerhinterziehung.

In diesen Fällen sind die Angaben fehlerhaft:

  • Nicht alle Fehler in der Steuererklärung korrigiert
  • Es fehlen weiterhin Unterlagen
  • Sie übersehen einen steuerlich relevanten Aspekt – aus Unwissenheit oder unabsichtlich
  • Sie informieren das Finanzamt nicht über die Beteiligung Dritter am Steuerdelikt
  • Sie bemessen die korrekte Steuer falsch

 

Beteiligung Dritter

Sind Sie nicht allein für die Steuerhinterziehung (z. B. im Rahmen einer Erbengemeinschaft) verantwortlich, müssen Sie das Finanzamt darüber in Kenntnis setzen.

Verschweigen Sie die Beteiligung Dritter, kann Ihre Selbstanzeige dazu führen, dass alle anderen keine Chance mehr zur Selbstanzeige haben. Alle an der Steuerhinterziehung Beteiligten sollten deshalb gleichzeitig beim für sie zuständigen Finanzamt Selbstanzeige erstatten.

 

Falsche Steuer-Angaben

Reichen Sie Informationen zu Kapitalerträgen nach, kann das Auswirkungen auf weitere Steuerarten haben. Beachten Sie dies nicht, fehlen die Angaben hierzu. Die Selbstanzeige ist damit unwirksam.

Gleiches gilt, wenn Sie bei der Berechnung Ihrer zu zahlenden Steuern Fehler machen. Gehen Sie von zu geringen Steuersätzen aus, hat das strafrechtliche Konsequenzen.

Um kein Risiko einzugehen und sicher zu sein, alles zu beachten, sollten Sie bei einer Selbstanzeige einen spezialisierten Anwalt für Steuerrecht hinzuziehen. Für ein kostenfreies Erstgespräch mit einem Anwalt für Steuerrecht können Sie hier unverbindlich Ihren Fall schildern.

 

Falscher Adressat

Die Selbstanzeige müssen Sie beim für Sie zuständigen Finanzamt einreichen – und nur dort! Richten Sie Ihr Schreiben an die Polizei oder Staatsanwaltschaft, leitet diese sofort ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung ein.

 

Verjährung nicht berücksichtigt

Sie müssen die Steuerhinterziehung für mindestens 10 Jahre rückwirkend aufdecken – alle vorherigen Steuerdelikte sind verjährt. Da Steuerzahler für die Steuererklärung eines Jahres 3 Jahre Zeit haben, beginnt die Verjährung erst nach Ablauf dieser Zeit. Die Verjährungsfrist umfasst also genau genommen 13 Jahre.

Strafrechtliche Konsequenzen für die Steuerhinterziehung verjähren bei geringem Wert nach 5 Jahren – in besonders schweren Fällen erst nach 10 Jahren.

Wo die Grenze zwischen einer leichten und schweren Steuerhinterziehung liegt, ist für Laien schwer einzuschätzen. Wenn Sie von einer falschen Verjährungsfrist ausgehen, berücksichtigen Sie in der Anzeige nicht alle Hinterziehungsbeträge im relevanten Zeitraum. Ihre Angaben sind damit fehlerhaft – ein Strafverfahren ist die Folge.

 

Mustervorlage

Es gibt keine Formvorschriften. Einen Musterbrief zu nutzen, bietet sich an.

Diese Angaben muss das Schreiben zur Selbstanzeige enthalten:

  • Adressierung an das zuständige Finanzamt
  • Name & Steuernummer
  • Angabe aller fehlenden & Korrektur aller falschen Informationen zum Einkommen
  • Zugehörige Belege zur besseren Nachvollziehbarkeit
  • Eigenhändige Unterschrift

Wichtig: Die Selbstanzeige muss so umfassend sein, dass sie die Steuerhinterziehung vollständig und wahrheitsgemäß aufdeckt. Spätere Korrekturen sind nicht möglich. Bereits ein einziger Fehler führt zum Prozess, statt zur Straffreiheit.

Eine Mustervorlage wird dem individuellen Fall nie gerecht. Sie gibt grundlegende Informationen vor, muss aber zwingend um die individuell relevanten Details ergänzt werden.

Sie sollten die Selbstanzeige im Schreiben an das Finanzamt nicht exakt so betiteln. Ansonsten könnte das Finanzamt sofort ein Strafverfahren einleiten.

 

Zahlungsverzug

Können Sie die hinterzogenen Steuern und Zinsen nicht fristgerecht nachzahlen, ist die Selbstanzeige gescheitert, auch wenn sie alle Voraussetzungen erfüllt hat. Der Zahlungsverzug führt zum Strafverfahren.

Folgt aufgrund von Zahlungsverzug ein Strafverfahren besteht die Chance auf ein milderes Urteil.

 

Strafe & Zinsen

Bei einem Hinterziehungsbetrag von maximal 25.000 € müssen Sie die hinterzogenen Steuern inklusive 6 % Zinsen auf den gesamten Hinterziehungsbetrag nachzahlen.

Bei höheren Beträgen müssen Sie zusätzlich zur Verzinsung einen Zuschlag zahlen.

So hoch ist der Zuschlag für die Steuerhinterziehung:

  • Mehr als 25.000 €: 10 %
  • Ab 100.000 €: 15 %
  • Mehr als 1 Million €: 20 %

Achtung: Scheitert Ihre Selbstanzeige, folgen Strafverfahren und Gerichtsprozess. Dann droht eine Freiheitsstrafe.

 

Risiken mit einem Anwalt umgehen:

Der Anwalt begleitet Sie bei Ihrem Vorhaben, bis Ihre Steuerhinterziehung aus der Welt geschafft ist. Hier Anliegen schildern & Unterstützung erhalten.

 

In 8 Schritten erfolgreich Selbstanzeige erstatten

Ablauf der Selbstanzeige nach Steuerhinterziehung:

  1. Anwalt kontaktieren: Um den Erfolg Ihrer Selbstanzeige sicherzustellen, sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Anwalt hinzuziehen. Er kennt die Vorschriften des Finanzamts, schließt Risiken aus und unterstützt Sie bei der Vorbereitung und Formulierung der Anzeige. Schildern Sie dafür bitte hier Ihren Fall.

  2. Ausschlussgründe prüfen: Bevor Sie voreilig Anzeige erstatten, sollten Sie unbedingt prüfen, ob einer der Ausschlussgründe vorliegt. Ein Anwalt übernimmt diese Prüfung für Sie. Dank seiner Expertise wissen Sie schnell, ob die Selbstanzeige in Ihrem Fall möglich ist.

  3. Höhe der Steuernachzahlung bestimmen: Wichtig ist, dass Sie vorab einen Überblick haben, welche Steuernachzahlungen auf Sie zukommen. Diese sind schließlich die letzte Bedingung für die Straffreiheit. Ein Anwalt kennt die fälligen Zinsen und kann eine verlässliche Schätzung Ihrer Nachzahlung abgeben. Dann können Sie ggf. Maßnahmen zur Sicherung Ihrer Liquidität ergreifen.

  4. Verjährung feststellen: Die Selbstanzeige muss alle unverjährten Steuerdelikte umfassen. Aber: Für jede Steuerstraftat gilt eine andere Verjährungsfrist. Ein Anwalt prüft Ihre Unterlagen und sagt Ihnen genau, welche Delikte nicht verjährt und aufzudecken sind.

  5. Nicht versteuerte Einkünfte dokumentieren: Für eine erfolgreiche Selbstanzeige müssen Sie alle nicht versteuerten Einkünfte angeben. Je nach Rechtsprechung können hierfür im Zeitverlauf andere Vorschriften gelten. Ein Anwalt kennt die Rechtslage der Vergangenheit und ermittelt genau, welche Einkünfte Sie versteuern müssen.

  6. Selbstanzeige verfassen: Liegen Ihnen alle relevanten Unterlagen vor, müssen Sie die Anzeige korrekt formulieren. Wichtig sind Ihre Steuernummer, die Angabe aller zu versteuernden Einkünfte und Vorlage aller notwendigen Belege.

Da es keine formalen Anforderungen gibt, können schnell Fehler passieren. Auch hier sorgt Ihr Anwalt für rechtssichere Formulierungen und stellt sicher, dass die Anzeige alle für das Finanzamt relevanten Informationen enthält.

  1. Anzeige einreichen: Sie müssen die Selbstanzeige so schnell wie möglich beim für Sie zuständigen Finanzamt einreichen. Ein Anwalt übernimmt dies für Sie. So kommt die Anzeige schnell bei der richtigen Behörde an.

  2. Steuern nachzahlen: Innerhalb der vom Finanzamt gesetzten Frist müssen Sie alle Steuern nachzahlen. Nur dann erreichen Sie die Straffreiheit.

 

Der Anwalt unterstützt Sie auch im weiteren Verfahren gegenüber dem Finanzamt. Er hilft bei Rückfragen der Beamten und prüft die Steuerbescheide. Ist die Berechnung des Finanzamts fehlerhaft, legt er für Sie Einspruch gegen den Steuerbescheid ein.

 

Sie möchten erfolgreich Selbstanzeige
erstatten?

Unser Anwalt erläutert Ihnen im kostenfreien Erstgespräch das mögliche Vorgehen.

Ratgeber Mockup
Julia Pillokat
Ein Artikel von Julia Pillokat aus der juristischen Redaktion bei advocado

Als Teil der juristischen Redaktion bei advocado steht Julia Pillokat stetig im Austausch mit Anwälten und anderen Juristen, um Ihnen bei schwierigen Rechtsfragen oder -problemen die besten Lösungsansätze aufzuzeigen. Dabei legt Julia großen Wert auf eine verständliche Sprache, damit auch Nicht-Juristen im deutschen Paragraphendschungel den Durchblick behalten und ihre rechtlichen Angelegenheiten schnell, einfach und sorgenfrei erledigen können.

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