Studienplatz einklagen: Ablauf, Fristen, Kosten & Erfolgsaussichten

Studienplatz einklagen: Ablauf, Fristen, Kosten & Erfolgsaussichten

 von Chantal Gärtner (jur. Redaktion)
Studienplatz einklagen: Ablauf, Fristen, Kosten & Erfolgsaussichten
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  1. Allgemeines zum Studienplatz einklagen
  2. Voraussetzungen für eine Studienplatzklage
  3. Schritte bevor man seinen Studienplatz einklagen darf
  4. Wie kann ich meinen Studienplatz einklagen?
  5. Kosten, die beim Studienplatz einklagen entstehen
  6. Alternativen zum Studienplatz einklagen
  7. Tipp: kostenfreie Chancenbewertung zur Studienplatzklage

Dieser Beitrag informiert Sie über das Thema Studienplatz einklagen. Sie erfahren, wie eine Studienplatzklage abläuft, welche Chancen und Risiken bestehen und welche Kosten anfallen können.

 

RECHTSBERATUNG-TIPP:

► Sofern Sie mit anwaltlicher Unterstützung Ihren Wunsch-Studienplatz einklagen möchten, kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit einem unserer spezialisierten Anwälte.

► Im Rahmen des Erstgesprächs prüfen wir die rechtliche Lage und Ihre Erfolgsaussichten für eine Studienplatzklage, da wir Sie in keinen unnötigen Rechtsstreit schicken möchten. Sie entscheiden anschließend, ob Sie uns beauftragen.

Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

1. Allgemeines zum Studienplatz einklagen

Nach § 12 Grundgesetz (GG) hat jeder Mensch das Grundrecht zur freien Berufswahl. Dieses wird bei vielgefragten Studienfächern durch den Numerus Clausus (NC) eingeschränkt. Solch eine Begrenzung ist nur zulässig, sofern Universitäten alle vorhandenen Kapazitäten ausschöpfen. Mit einer Studienplatzklage wird überprüft, ob Universitäten noch Mittel für weitere Studenten haben – so können sich Studieninteressierte in ihrem Wunschstudiengang einen Studienplatz einklagen.

Ist die Studienplatzklage erfolgreich und werden Kapazitäten für weitere Studienplätze aufgedeckt, werden diese Plätze an die Kläger vergeben. Ein Erfolg ist dabei nicht selten, da die Vergabe von Studienplätzen komplexen Richtlinien unterliegt und hierbei regelmäßig Fehler bei den Universitäten und Fachhochschulen gemacht werden.

 

2. Voraussetzungen für eine Studienplatzklage

Damit Studieninteressierte den Studienplatz einklagen können, müssen sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Außerdem kann nicht jeder Studienplatz eingeklagt werden.

 

2.1 Wer darf den Studienplatz einklagen?

Damit eine Person den Studienplatz einklagen kann, muss sie prinzipiell

  • eine Hochschulzugangsberechtigung besitzen – üblicherweise Abitur oder Fachhochschulreife,
  • die deutsche Staatsbürgerschaft haben.

In einigen Ausnahmefällen können auch Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft den Studienplatz einklagen. Dabei gilt:

  • Studieninteressierte mit Staatsangehörigkeit zu Mitgliedsstaaten der EU können den Studienplatz einklagen, sofern sie die dafür benötigten Sprachkenntnisse nachweisen können.
  • Bildungsinländer (Ausländer mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung) können nur in einigen Bundesländern den Studienplatz einklagen – in Niedersachsen können sie beispielsweise den Studienplatz einklagen, in Nordrhein-Westfalen nicht.
  • Bei einigen Verwaltungsgerichten sind auch Studienplatzklagen möglich, wenn keine deutsche Hochschulzugangsberechtigung vorliegt, der vorhandene Schulabschluss allerdings vergleichbar ist.
  • Drittausländer mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung können keinen Studienplatz einklagen – sie können aber einen Studienplatz über die Ausländerquote erhalten.

Da jedes Bundesland und einige Verwaltungsgerichte unterschiedliche Bedingungen für die Studienplatzklage ohne deutsche Staatsbürgerschaft haben, sollten betroffene Personen eine anwaltliche Beratung in Betracht ziehen.

 

2.2 Welche Studienplätze kann man einklagen?

Wollen Studieninteressierte einen Studienplatz einklagen, so muss dieser von einer deutschen Hochschule – Universität oder Fachhochschule – angeboten werden. Außerdem muss er zulassungsbeschränkt sein. Dies können sowohl

    Bachelorstudiengänge,

    Masterstudiengänge,

    Zweitstudiengänge (wenn bereits ein Studium abgeschlossen wurde)

    als auch Studiengänge mit dem Abschluss des Staatsexamens sein.

X    Eine Klage für einen Studiengang, zu dem der Bewerber bereits eine Zulassung an einer anderen Hochschule     erhalten hat oder den er abgebrochen hat, ist nicht möglich.

Ein Studienfach ist dann zulassungsbeschränkt, wenn es mehr Bewerber als verfügbare Studienplätze gibt. In diesem Fall werden von der Hochschule bestimmte Kriterien festgelegt, nach denen die verfügbaren Plätze vergeben werden.

Zulassungsbeschränkte Studienfächer, bei denen häufig der Studienplatz eingeklagt wird, sind zum Beispiel:

  • Human- und Zahnmedizin,
  • Tiermedizin,
  • Psychologie,
  • Pharmazie,
  • Lehramt,
  • BWL und Wirtschaftswissenschaften,
  • Jura,
  • u. v. m.

Möchte ein Studieninteressierter für eines dieser Fächer oder ein anderes zulassungsbeschränktes Studium den Studienplatz einklagen, muss er zunächst einen bestimmten Bewerbungsprozess durchlaufen, der nachfolgend erläutert wird.

 

3. Schritte bevor man seinen Studienplatz einklagen darf

Bevor Studieninteressierte ihren Studienplatz einklagen können, müssen sie bereits einige wichtige Vorbereitungen treffen. Je nach Bundesland müssen sie

  • sich regulär bewerben,
  • (zusätzlich) einen Antrag auf außerkapazitäre Hochschulzulassung stellen

und dabei unbedingt die jeweils geltenden Fristen beachten. Mehr über den Bewerbungsprozess vor der Studienplatzklage erfahren Sie im Folgenden.

 

3.1 Fehler vermeiden durch frühzeitige Beratung

Die Schritte bis zur eigentlichen Studienplatzklage kann jeder selbst gehen. Allerdings ist es zwingend notwendig, dass an dieser Stelle keine Fehler passieren und alle Anträge frist- und formgerecht bei den entsprechenden Hochschulen eingehen – davon hängt maßgeblich der Erfolg der späteren Klage ab.

Außerdem sollten Bewerber für den nachfolgend erläuterten Bewerbungsprozess mehrere Hochschulen in Betracht ziehen. So bestehen größere Erfolgschancen, wenn sie den Studienplatz einklagen. Da die Aussichten auf eine erfolgreiche Studienplatzklage je nach Studienfach und Hochschule unterschiedlich sind, sollten bereits die Hochschulen für die Bewerbung mit Bedacht gewählt werden.

 

RECHTSBERATUNG-TIPP

Eine gut durchdachte Vorbereitung auf die Studienplatzklage ist wesentlich für den späteren Erfolg der Klage. Unterlaufen Ihnen Fehler beim Bewerbungsprozess – beispielsweise, weil Sie bestimmte Formalitäten nicht beachten oder Chancen falsch einschätzen – wird sich das auf die Studienplatzklage auswirken – im schlimmsten Fall endet sie negativ. Deswegen empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig beraten zu lassen. Gemeinsam mit einem spezialisierten Anwalt können Sie so die optimale Strategie für eine Zulassung zu Ihrem Wunsch-Studienfach planen und diese von Anfang an zielführend verfolgen.

Für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit einem unserer spezialisierten Anwälte. Schildern Sie bitte hier kurz Ihr Anliegen.

 

3.2 Reguläre Bewerbung

Wenn Studieninteressierte den Studienplatz einklagen wollen, müssen sie sich in einigen Bundesländern zunächst regulär auf den Studienplatz bewerben. So gilt:

  • Eine reguläre Bewerbung ist notwendig in: Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen.
  • Eine reguläre Bewerbung ist nicht notwendig in: Bayern, Berlin, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen.
  • Anmerkung: Da Unsicherheiten darüber bestehen, ob eine reguläre Bewerbung als Voraussetzung für die Studienplatzklage rechtmäßig ist, ändert sich diese Einteilung unter Umständen.

 

HINWEIS:

Im gängigen Bewerbungsverfahren bewerben sich Studieninteressierte auf die offiziell verfügbaren Studienplätze – sogenannte innerkapazitäre Studienplätze. Abgesehen davon ist eine Bewerbung auf außerkapazitäre Studienplätze notwendig, wenn jemand im Anschluss an die Bewerbung den Studienplatz einklagen will.

 

3.3 Außerkapazitärer Hochschulantrag

Mit einem außerkapazitären Hochschulantrag bewerben sich Studieninteressierte auf Studienplätze, die durch die reguläre Bewerbung nicht abgedeckt werden – schließlich unterstellt die Studienplatzklage, dass Kapazitäten für ebensolche Studienplätze vorhanden wären.

Der außerkapazitäre Hochschulantrag wird von den Hochschulen immer abgelehnt. Teilweise reagieren die Hochschulen nicht einmal auf den außerkapazitären Hochschulantrag. Allerdings ist das Stellen des Antrags notwendig, damit Studienbewerber zum späteren Zeitpunkt den Studienplatz einklagen können.

 

ACHTUNG:

Der Antrag muss dabei an jeder Hochschule gesondert gestellt werden und zwingend formal korrekt und fristgerecht eingereicht werden. Da es je nach Bundesland, Hochschule und Studienfach unterschiedliche Anforderungen an Form und Inhalt gibt, existiert kein allgemeingültiges Formular für einen außerkapazitären Hochschulantrag. Hinweise über die jeweiligen Formalia lassen sich meist in den Ordnungen und auf den Webseiten der Universitäten und Fachhochschulen finden. Oftmals werden hierfür auch Anwälte beauftragt, die sich mit dem Stellen der Anträge auskennen.

 

3.4 WICHTIG: Fristen beachten

Sowohl für die reguläre Bewerbung als auch den außerkapazitären Hochschulantrag gelten Fristen, die unbedingt eingehalten werden müssen. In einigen Bundesländern fallen diese Fristen sogar zeitgleich zusammen.

Wenn Studieninteressierte den Studienplatz einklagen wollen, sollten sie also nicht erst auf den Ablehnungsbescheid warten, sondern bereits davor tätig werden.

 

Fristen für die reguläre Bewerbung an Hochschulen

Der Bewerbungsschluss im gängigen Bewerbungsverfahren ist häufig

  • der 15. Juli für eine Bewerbung auf das kommende Wintersemester (WS),
  • der 15. Januar für eine Bewerbung auf das kommende Sommersemester (SS).

Allerdings legt jede Hochschule eigene Fristen fest – oftmals variieren diese sogar je nach Studienfach. Die exakten Fristen für die reguläre Bewerbung lassen sich über die Homepage der entsprechenden Hochschule entnehmen.

 

Fristen für den außerkapazitären Hochschulantrag

Die Fristen für den außerkapazitären Hochschulantrag sind je nach Bundesland unterschiedlich. So gelten die nachfolgenden Fristen für die Bewerbungen zum Winter- und Sommersemester.

Bitte beachten Sie: Die Fristen sind abhängig von Länderverordnungen und Hochschulzulassungsgesetzen. Fallen dort Änderungen an, können die tatsächlichen Fristen von nachfolgender Tabelle abweichen.

 

Fristen für Bewerbungen zum Wintersemester

Frist

Bundesland

15. Juli

Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen

1. September

Hessen, Schleswig-Holstein (FH, Europa-Universität)

10. September

Bremen (FH)

15. September

Brandenburg, Bremen (Uni), Saarland (Bewerbungen, die nicht über SfH laufen)

20. September

Niedersachsen (FH)

1. Oktober

Berlin, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein (Uni)

15. Oktober

Saarland (Bewerbungen über SfH), Sachsen, Niedersachsen (Uni)

 

Fristen für Bewerbungen zum Sommersemester

Frist

Bundesland

15. Januar

Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen

1. März

Hessen, Schleswig-Holstein (FH, Europa-Universität), Niedersachsen (FH)

10. März

Bremen (FH)

15. März

Brandenburg, Bremen (Uni), Saarland (Bewerbungen, die nicht über SfH laufen)

1. April

Berlin, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein (Uni)

15. April

Niedersachsen (Uni), Saarland (Bewerbungen über SfH)

 

Keine festgelegten Fristen für den außerkapazitären Hochschulantrag gibt es in Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz – trotzdem sollte auch hier rechtzeitig gehandelt werden, wenn Bewerber den Studienplatz einklagen wollen.

 

Studienplatz einklagen

Sie möchten mit anwaltlicher Unterstützung Ihren Wunsch-Studienplatz einklagen? Kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit einem unserer spezialisierten Anwälte. Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

4. Wie kann ich meinen Studienplatz einklagen

Wollen Studieninteressierte den Studienplatz einklagen, sieht der Ablauf üblicherweise wie folgt aus:

  1. Ist die Teilnahme am gängigen Bewerbungsverfahren vorgeschrieben, müssen sich Studieninteressierte  zunächst regulär bewerben.
  2. Oftmals läuft bereits parallel dazu oder im direkten Anschluss die Bewerbung auf außerkapazitäre Studienplätze.
  3. Anschließend wird ein Eilantrag bei Gericht gestellt – und die Studienbewerber können im gerichtlichen Verfahren den Studienplatz einklagen.

Die Klage nimmt dabei üblicherweise die Form eines Eilverfahrens an – dadurch kann der Prozess im Regelfall innerhalb von ein paar Monaten abgeschlossen und das Studium baldmöglichst aufgenommen werden.

Erhalten Studieninteressierte zu einem Zeitpunkt des Bewerbungsprozesses einen Ablehnungsbescheid, müssen sie gegen diesen zusätzlich Klage einreichen. Der darauffolgende Klageprozess – das sogenannte Hauptverfahren – wird allerdings oft nicht weiterverfolgt, da die Sache meist im Eilverfahren entscheiden wird.

 

4.1 Gerichtsverfahren

Wurde das Eilverfahren eingeleitet, kommt es zum Gerichtsprozess. Dabei kann es zu unterschiedlichen Zeitpunkten zum Erfolg oder Scheitern der Klage kommen.

 

Vergleich

Manchmal bietet die Hochschule dem Studienplatzkläger einen sogenannten Vergleich an. Das bedeutet: Der Studieninteressierte bekommt die Zulassung, dafür muss er die Klage zurückziehen. Im Idealfall wird der Vergleich bereits nach Einreichung der Klage angeboten – so muss der Studieninteressierte nicht vor Gericht gehen und dort den Studienplatz einklagen. Der Vergleich kann allerdings auch zu jedem späteren Zeitpunkt des Gerichtsprozesses zustande kommen. Häufig machen Universitäten davon Gebrauch, wenn für sie absehbar ist, dass sie den Prozess verlieren würden. Ein Vergleich bringt für beide Seiten Vorteile:

  • Für die Hochschule: Der Kläger muss für die Verfahrenskosten aufkommen.
  • Für den Studienplatzkläger: Er bekommt eine endgültige Zusage für den Studienplatz und kann das Studium meist schneller aufnehmen, als es infolge eines längeren Gerichtsprozesses üblich ist.

 

Verfahren in erster Instanz

Bietet die Hochschule dem Studienplatzkläger keinen Vergleich an, kommt es zunächst zum Gerichtsverfahren erster Instanz:

  1. Dabei überprüft das Verwaltungsgericht zunächst, ob der Hochschule Fehler bei der Berechnung der Kapazitäten unterlaufen sind.
  2. Deckt das Verwaltungsgericht währenddessen Kapazitäten für zusätzliche Studienplätze auf, werden diese unter allen Klägern verteilt.
  3. Gibt es mehr Kläger als aufgedeckte Studienplätze, entscheidet meist das Los, wem ein Platz zugeteilt wird – einige Verwaltungsgerichte ziehen für die Verteilung der Plätze allerdings auch die Abiturnote und Wartezeiten hinzu.

Im Idealfall bekommt der Studienplatzkläger an dieser Stelle die Zulassung zum Studium. Hat er Pech, gehen die zusätzlich aufgedeckten Studienplätze an andere Kläger.

 

Verfahren in zweiter Instanz

In der zweiten Instanz kann beim Oberverwaltungsgericht eine Beschwerde über die Entscheidung in der ersten Instanz eingelegt werden. Dabei wird dem Verwaltungsgericht unterstellt, dass es Fehler bei seinem Beschluss über die zusätzlichen Studienplätze gemacht hat. Die Beschwerde kann dabei sowohl von den Studienplatzklägern als auch von der Hochschule eingereicht werden.

  • Legt die Hochschule eine Beschwerde ein – was allerdings äußerst selten der Fall ist –, betrifft der fortgeführte Gerichtsprozess alle Studienplatzkläger, die in der ersten Instanz erfolgreich den Studienplatz einklagen konnten. Gewinnt die Hochschule, wird die Entscheidung aus dem erstinstanzlichen Gerichtsverfahren revidiert – die Studieninteressierten verlieren ihren zugeteilten Platz wieder.
  • Im Gegenzug dazu ist das Gerichtsverfahren für Kläger, die den Studienplatz einklagen wollen und in der ersten Instanz leer ausgegangen sind, meist lohnend. Da nur wenige Studieninteressierte das Verfahren bis in die zweite Instanz verfolgen, gibt es hier weitaus weniger Bewerber, die Anspruch auf einen Studienplatz erheben.

 

4.2 Studienplatz selbst einklagen – ist ein Rechtsanwalt notwendig?

Der Erfolg Ihrer Studienplatzklage entscheidet maßgeblich über Ihr weiteres Leben. Viele Bewerber gehen diesen Weg, um Ihren persönlichen Traum in Erfüllung gehen zu lassen. Um dies und weitere Punkte nicht aufs Spiel zu setzen, raten wir Ihnen dringend zur Hinzuziehung eines Anwalts.

Einige der weiteren Gründe, die für einen Rechtsbeistand sprechen, haben wir Ihnen nachfolgend aufgelistet:

  • Oftmals lässt sich die Hochschule ebenfalls von einem Anwalt vertreten. Haben Sie selbst keinen Anwalt, wird es Ihnen schwerfallen, gegen diesen zu argumentieren.
  • Die Kapazitätsberechnungen sind so komplex, dass sogar den Hochschulen dabei Fehler unterlaufen. Anwälte kennen die Berechnungen und deren Schwachstellen und können diese vor Gericht zu Ihren Gunsten vortragen.
  • Die Fristen und Formalitäten der zahlreichen zu stellenden Anträge unterscheiden sich je nach Bundesland und Hochschule – und sind dementsprechend unübersichtlich. Unterlaufen Ihnen hierbei Fehler, hat eine Klage wenig Aussichten auf Erfolg.
  • Üblicherweise werden gleich mehrere Hochschulen verklagt. Dies ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden, der nicht zu unterschätzen ist.
  • Ein Anwalt kennt die Chancen und Risiken der Studienplatzklage und kann mit Ihnen eine Strategie erarbeiten, durch die Sie die Erfolgschancen für Ihre Zulassung zum Wunschstudium maximieren können.
  • Zugleich kann ein erfahrener Anwalt eine Kosten-Nutzen-Abwägung treffen, damit Sie kein Geld mit aussichtslosen Klagen verschwenden, sondern Ihr Erspartes zielgerichtet einsetzen können.

Aus diesen Gründen – und nicht zuletzt, da für viele Studieninteressierte Ihre Zukunft auf dem Spiel steht – lassen sich die meisten Studienplatzkläger anwaltlich vertreten, obwohl prinzipiell erst ab der zweiten gerichtlichen Klageinstanz Anwaltszwang herrscht.

 

Chancenbewertung und Kosten-Nutzen-Abwägung über advocado

Keiner möchte einen aussichtslosen Rechtsstreit führen. Deswegen prüfen wir – im Rahmen eines unverbindlichen Erstgesprächs – Ihre Erfolgsaussichten für eine Studienplatzklage und klären Sie über mögliche Risiken sowie anfallende Kosten auf. Somit können wir sicherstellen, dass wir Ihnen eine wirtschaftlich richtige Empfehlung für das Einklagen des Studienplatzes geben können. Sie entscheiden anschließend, ob Sie uns mit der Durchsetzung Ihrer Angelegenheit beauftragen.
Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

4.3 Erfolgsaussichten & Chancen

Da eine Studienplatzklage sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt, sollten Studieninteressierte ihr Vorhaben genau planen, bevor sie den Studienplatz einklagen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Faktoren, die eine erfolgreiche Studienplatzklage herbeiführen können.

 

Parallelklage

Die Chancen für eine Zulassung zum Wunschstudium werden erheblich gesteigert, wenn Studieninteressierte an mehreren Hochschulen den Studienplatz einklagen. Dadurch vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Vergleich angeboten bekommen oder ein Fehler bei der Berechnung der Kapazitäten aufgedeckt wird.

Deswegen sind Parallelklagen eine Strategie, auf die besonders bei Studienplatzklagen mit eher geringen Erfolgsaussichten gesetzt wird – z. B. bei vielen medizinischen Fächern.

 

Unterschiedliche Chancen je Studiengang

Des Weiteren gilt: Die Erfolgsaussichten sind nicht bei jedem Studiengang gleich. Prinzipiell bringen beliebte Studienfächer höhere Risiken bei der Studienplatzklage mit sich. Dies liegt daran, dass

  • bei Studienfächern mit regelmäßigen Klagen die Kapazitäten meist sehr sorgfältig berechnet werden,
  • die Studienplätze, die im Gerichtsverfahren aufgedeckt werden, stets unter allen Klägern verteilt werden – gibt es viele Kläger, verringert sich die Wahrscheinlichkeit einer Zulassung.

Studienfächer, bei denen viele Kläger den Studienplatz einklagen, sind beispielsweise Human- und Tiermedizin. Höhere Erfolgsaussichten bestehen dabei u. a. bei Psychologie, Pharmazie oder Lehramt.

 

Unterschiedliche Chancen je nach Hochschule

Außerdem sind die Aussichten für eine erfolgreiche Studienplatzklage von Hochschule zu Hochschule verschieden. Deswegen sollten sich Studieninteressierte ausreichend informieren, an welcher Hochschule sie wahrscheinlich erfolgreich den Studienplatz einklagen können.

Ein Indiz für gute Erfolgsaussichten ist beispielsweise, dass es in der Vergangenheit erfolgreiche Klagen gab, die Hochschule die Anzahl der Studienplätze im regulären Bewerbungsverfahren jedoch nicht erhöht hat. Hat die Hochschule hingegen die Studienplätze angepasst, bedeutet das meist, dass sie umso akribischer in der Berechnung vorgeht – die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Klage sinkt.

 

Zeitpunkt

Bei manchen Studiengängen kann der Zeitpunkt, zu dem der Studienplatz eingeklagt wird, ein entscheidender Faktor sein. Schließlich gibt es nicht immer gleich viele Bewerber zum Winter- und Sommersemester. Allerdings werden auch weniger Studienfächer zum Sommersemester angeboten – die Anzahl der Kläger konzentriert sich folglich auf die wenigen verfügbaren Studiengänge.

 

RECHTSTIPP:

Da es keine offiziellen Statistiken über erfolgreiche Studienplatzklagen gibt und die Anzahl an Studienplatzklägern jedes Jahr variiert, sind die Chancen auf Erfolg schwer einzuschätzen. Spezifische Informationen können Studieninteressierte, die den Studienplatz einklagen wollen, oft bei der Studierendenvertretung der jeweiligen Hochschule einholen. Anwälte berufen sich hierbei meist auf Erfahrungswerte von vergangenen Klagen.

 

Nicht zuletzt sollten die Chancen und Risiken gut abgewogen werden, da eine Studienplatzklage stets mit Kosten verbunden ist. Welche Kosten dabei anfallen, erklären wir Ihnen im nächsten Kapitel.

 

5. Kosten, die beim Studienplatz einklagen entstehen

Bei einer Studienplatzklage fallen unterschiedliche Kosten an. Für die Kosten im Gerichtsprozess muss üblicherweise der Verlierer aufkommen. Bei der Studienplatzklage hingegen entscheiden die Gerichte oftmals, dass die Kläger für die meisten Kosten aufkommen müssen – ganz gleich, ob sie gewinnen oder verlieren.

Die Höhe der Kosten ist dabei von zahlreichen Faktoren abhängig – beispielsweise

  • dem Verlauf des Gerichtsprozesses und
  • der Anzahl der Hochschulen, bei denen Kläger den Studienplatz einklagen.

Wie sich die Kosten für eine Studienplatzklage zusammensetzen, erfahren Sie im Folgenden.

 

5.1 Welche Kosten fallen an?

Grundsätzlich bestehen die Kosten für das Einklagen des Studienplatzes aus:

  • Gerichtskosten,
  • eigenen Anwaltskosten,
  • Kosten der Gegenanwälte.

Gerichtskosten

Die Gerichtskosten werden je nach Verfahren separat von den Gerichten berechnet. Als Grundlage ziehen diese den sogenannten Streitwert heran – das ist der Wert, der einem Studienplatz zugeschrieben wird.

  • Im Hauptverfahren beträgt der Streitwert stets 5.000 € und die Gerichtskosten 438 €.
  • Im Eilverfahren sind Streitwert und Gerichtskosten je nach Bundesland unterschiedlich.

 

Streitwert im Eilverfahren

Gerichtskosten (Eilverfahren)

Bundesland

5.000 €

219 €

Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

3.750 €

190,50 €

Hamburg

2.500 €

162 €

Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen

 

Sollte es zu einem Vergleich kommen, müssen ebenfalls Kosten gezahlt werden. Diese reduzieren sich allerdings auf etwas über die Hälfte der Gerichtskosten. 

 

Eigene Anwaltskosten

Zusätzlich zu den Gerichtskosten fallen Kosten für den eigenen Anwalt an. Dafür gibt es unterschiedliche Modelle, nach denen gezahlt werden kann:

  • ein vereinbartes Pauschalhonorar,
  • eine Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Beim Pauschalhonorar vereinbaren Anwalt und Kläger von vornherein einen festen Betrag, der für die gesamte Leistung des Anwaltes gezahlt wird. Vorteil ist, dass Kläger bereits von vornherein wissen, was Sie für das Einklagen des Studienplatzes zahlen müssen – es fallen keine versteckten Kosten an.

Bei einer Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz werden die Gebühren separat für die einzelnen Schritte berechnet. Als Basis dient dabei jeweils der entsprechende Streitwert – außer beim Stellen der außerkapazitären Anträge, für die immer ein Streitwert von 5.000 € zugrunde gelegt wird. So können je nach Situation folgende Gebühren anfallen:

  • eine Gebühr zwischen 0,5 und 2,5 für das Stellen der außerkapazitären Zulassungsanträge – hier kann der Anwalt selbst entscheiden, welchen Betrag er berechnet,
  • eine 1,3-fache Verfahrensgebühr für die Klageerhebung – also den Eilantrag,
  • eine 1,2-fache Terminsgebühr für die gerichtliche Vertretung – sofern es zur mündlichen Verhandlung kommt,
  • eine 1,0-fache Einigungsgebühr, falls es zum Vergleich kommt.

Eine grobe Orientierung über mögliche Kosten gibt der folgende Auszug aus der Gebührentabelle für Rechtsanwaltskosten:

 

Gebühr

Kosten zzgl. MwSt. (Streitwert 5.000,00 €)

0,5-Gebühr

151,50 €

1,0-Gebühr

303,00 €

1,2-Gebühr

363,60 €

1,3-Gebühr

393,90 €

2,5-Gebühr

757,50 €

Die Gebühren der einzelnen Schritte werden zusammenaddiert und fallen pro Hochschule an, die verklagt wird. Da die Anzahl der verklagten Hochschulen, die notwendigen Schritte und der Streitwert von Fall zu Fall unterschiedlich sind, können die Kosten stark schwanken.

 

KOSTENTIPP:

Möchten Sie Ihren Studienplatz mit anwaltlicher Unterstützung einklagen und eine genaue Kostenaufstellung erhalten, kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch. In diesem klärt einer unserer spezialisierten Anwälte die Kosten für Ihr individuelles Vorhaben mit Ihnen.

Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

Kosten der Gegenanwälte

Verliert der Studienplatzkläger den Gerichtsprozess, so muss er zusätzlich für die Kosten der Gegenanwälte aufkommen – sofern die verklagte Hochschule einen Anwalt beauftragt hat. Die Gebühren für die Gegenanwälte werden dabei ebenfalls nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz berechnet.

Hat eine Hochschule keinen eigenen Anwalt beauftragt, kann sie trotzdem eine Aufwandsgebühr von 20 € verlangen.

 

5.2 Kostenübernahme durch Rechtsschutzversicherung möglich?

In manchen Fällen übernimmt die eigene Rechtsschutzversicherung oder die der Eltern die Kosten für eine Studienplatzklage. Damit dies der Fall ist,

  • muss die Versicherung das Verwaltungsrecht einschließen.
  • Außerdem darf die Studienplatzklage nicht explizit ausgeschlossen werden.

Allerdings decken kaum noch Neuverträge die Kosten für das Einklagen von Studienplätzen ab. Besteht hingegen ein älterer Vertrag, kann es gut sein, dass die Rechtsschutzversicherung die Kosten für einige Gerichtsverfahren übernimmt. Ob dies zutrifft, muss dabei stets im Einzelfall geprüft werden.

 

KOSTENÜBERNAHME möglich:

Wenn Sie bezüglich Ihres Tarifs bei Ihrer Rechtsschutzversicherung unsicher sind, können wir eine kostenfreie Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung für Sie stellen. Schildern Sie dazu hier Ihr Anliegen und geben die Daten Ihrer Rechtsschutzversicherung an.

 

Da sich die Kosten einer Studienplatzklage schnell aufsummieren und die Rechtsschutzversicherung nicht immer die anfallenden Kosten übernimmt, sollten Studieninteressierte ihre Situation fachmännisch einschätzen lassen. Wahlweise können sie auch eine der Alternativen zum Studienplatz einklagen in Betracht ziehen.

 

6. Alternativen zum Studienplatz einklagen

Will ein Studieninteressierter nicht das Risiko der Studienplatzklage auf sich nehmen oder scheut er sich vor den Kosten, so kann er sich auch für eine der folgenden Alternativen entscheiden:

 

Warten

Oftmals wird ein festgelegter Anteil an Studienplätzen nach der Anzahl der Wartesemester vergeben – bei Medizin sind dies beispielsweise 20 % der Studienplätze. Als Wartesemester zählt dabei jedes halbe Jahr, das seit dem Erlangen der Hochschulzugangsberechtigung vergangen ist. Darunter fallen allerdings nicht diejenigen Semester, die man bereits an einer Hochschule eingeschrieben war.

Dabei gilt, dass die Studienplätze an die Bewerber mit den meisten Wartesemestern vergeben werden. Bei beliebten Studienfächern ist die Anzahl der Wartesemester folglich entsprechend hoch – für Medizin beträgt die Wartezeit beispielsweise über 7 Jahre.

 

Praktikum oder Ausbildung

Bei voraussichtlich langer Wartezeit können Studieninteressierte die Zeit sinnvoll nutzen, indem sie

  • ein Praktikum,
  • eine Ausbildung,
  • oder einen Freiwilligendienst wie ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst

absolvieren. Dadurch wird nicht nur die Wartezeit überbrückt, es können auch bereits wertvolle Erfahrungen im entsprechenden Berufsfeld gesammelt werden. Außerdem rechnen manche Hochschulen diese Tätigkeiten positiv auf die Abiturnote an, wodurch sich der Notendurchschnitt verbessern lässt.

 

Auslandsstudium

Angehende Medizinstudenten, die weder den passenden Notendurchschnitt haben noch die vielen Wartesemester in Kauf nehmen möchten, entscheiden sich in manchen Fällen für ein Studium im Ausland, beispielsweise in Ungarn. Einige ausländische Hochschulen bieten ihre Veranstaltungen auf Englisch oder sogar Deutsch an.

Dadurch können Studieninteressierte ihr Studium unverzüglich aufnehmen – ohne vorher den Studienplatz einklagen zu müssen. Allerdings fallen im Ausland meist hohe Semestergebühren von mehreren tausend Euro pro halbes Jahr an. Deswegen wollen einige Studenten das Medizinstudium im Ausland beginnen, aber zu einem höheren Semester an eine deutsche Hochschule wechseln.

 

Quereinstieg

Eine weitere Alternative zum Studienplatz einklagen ist der Quereinstieg. Indem Studenten zunächst ein inhaltlich ähnliches Fach studieren, können sie teilweise zu einem späteren Zeitpunkt in ein höheres Fachsemester wechseln und sich die bisherigen Studienleistungen dort anrechnen lassen.

Auf diese Strategie wird auch bei Studienplatzklagen gesetzt. So ist beispielsweise die Studienplatzklage für Zahnmedizin erfolgversprechender als für Humanmedizin. Dementsprechend klagen Studieninteressierte teilweise einen Studienplatz für Zahnmedizin ein und versuchen später, zur Humanmedizin zu wechseln. Dafür müssen sie sich die bisherigen Studienleistungen bestätigen lassen und anschließend auf das höhere Fachsemester bewerben.

Allerdings kann auch diese Bewerbung mit dem Risiko einer Absage verbunden sein.

 

Studienplatztausch

Das Tauschen eines Studienplatzes ist für diejenigen Studenten eine Alternative, die eine Zulassung zum Studiengang bekommen haben – allerdings nicht in der gewünschten Stadt.

Schließlich gilt: Hat ein Studieninteressierter bereits eine Zulassung bekommen, kann er für dieses Fach nicht mehr den Studienplatz einklagen.

Allerdings kann er den Studienplatz annehmen und sich anschließend einen Studenten suchen, der an seiner gewünschten Hochschule studiert und den Studienplatz mit ihm tauschen würde. Wichtig ist dabei, dass beide

  • den gleichen Studiengang,
  • im gleichen Fachsemester
  • und mit vergleichbaren Inhalten

studieren. Um den passenden Tauschpartner zu finden, gibt es Online-Börsen zum Studienplatztausch.

Durch die zuvor genannten Alternativen können Studieninteressierte über Umwege zu ihrem Wunschstudium kommen. Fühlen sie sich von diesen Optionen nicht angesprochen, können sie sich auch über andere Studiengänge informieren. Wollen sie allerdings unbedingt das entsprechende Studienfach studieren, sollten sie den gewünschten Studienplatz einklagen.

 

7. Tipp: kostenfreie Chancenbewertung zur Studienplatzklage

Mit einer Studienplatzklage kann die Zulassung zum gewünschten Studienplatz gerichtlich durchgesetzt werden. Dabei sollten Sie jedoch von Beginn an auf die richtige Strategie setzen. Einer unser spezialisierten Anwälte hilft Ihnen gerne dabei, den optimalen Weg zu Ihrem Wunschstudium zu finden und diesen mit Ihnen zu bestreiten. Bereits vorab können Sie mit dem Anwalt besprechen, welche Möglichkeiten Sie durch die Klage haben, wie hoch Ihre Erfolgschancen sind und welche Kosten auf Sie zukommen.

► Sofern Sie mit anwaltlicher Unterstützung Ihren gewünschten Studienplatz einklagen möchten, kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit einem unserer spezialisierten Anwälte.

► Im Rahmen des Erstgesprächs prüfen wir die rechtliche Lage und Ihre Erfolgsaussichten für eine Studienplatzklage, da wir Sie in keinen unnötigen Rechtsstreit schicken möchten. Sie entscheiden anschließend, ob Sie uns beauftragen.

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