Scheidung

In einigen seltenen Fällen geschieht eine Scheidung im beiderseitigen Einverständnis. Oftmals ist es jedoch ein Ehepartner, der den entscheidenden Schritt macht und einen Scheidungsanwalt aufsucht. Was Sie im Vorfeld zum Thema Scheidung wissen sollten, wie Sie eine Scheidung einreichen und was der Zugewinnausgleich ist, erfahren Sie hier. Sie stehen noch vor der Eheschließung und erwägen die Erstellung eines Ehevertrages? Wir haben für Sie die Vorteile und Kosten aufgeschlüsselt.




Scheidung einreichen

43 % aller Ehen in Deutschland werden geschieden. Haben auch Sie sich zu diesem Schritt entschieden, müssen Sie für einen möglichst reibungslosen Ablauf gewissenhaft vorgehen. Eine Scheidung ist ein höchstpersönliches Rechtsgeschäft und darf nur mit einem Rechtsanwalt vorgenommen werden. Vor der Beratung mit einem Anwalt sollten Sie sich über Vorschriften und Gesetzesgrundlagen informieren, um beim Experten gegebenenfalls Nachfragen stellen zu können. Was ist wichtig? Welche Vorschriften gelten? Welche Unterlagen werden benötigt? Was Sie beachten müssen, wenn Sie sich von Ihrem Partner mit ausländischer Staatsangehörigkeit trennen, oder wie es sich verhält, wenn Sie in Deutschland geheiratet haben, aber im Ausland leben, wird im Folgenden erläutert.

Scheidung einreichen

Sie wollen die Scheidung einreichen? Um hohe Gerichts- und Anwaltskosten zu vermeiden, ist es ratsam sich mit den Gesetzesgrundlagen und der aktuellen Rechtsprechung vertraut zu machen, bevor Sie einen Anwalt kontaktieren. Besonders für Ehepaare mit Auslandsbezug können gesonderte Vorschriften gelten. Wann welches Gericht zuständig ist und welche Unterlagen vorgelegt werden müssen, erklärt dieser Artikel.

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Scheidung: Antrag stellen

Mit der Abgabe des Scheidungsantrags beim Familiengericht kommt die Scheidung erst richtig in die Gänge. Zuvor muss das sogenannte Trennungsjahr durchgestanden werden, das nur in Härtefällen verkürzt werden oder gänzlich wegfallen kann. Welche Unterlagen Sie für den Scheidungsantrag benötigen und warum ein Rechtsanwalt bei einer Scheidung unabkömmlich ist, erläutert folgender Beitrag.

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Scheidung: Zugewinnausgleich

Ehepaare leben in Deutschland in der Regel (und wenn es keinen Ehevertrag gibt, der etwas anderes besagt) in einer Zugewinngemeinschaft. Im Klartext heißt das, dass alle Güter, die Sie in die Ehe eingebracht haben, in Ihrem Eigentum bleiben. Hinzu kommen die während der Ehe zum Vermögen gewonnenen Gegenstände, die ebenfalls dem jeweiligen Eigentümer zugeordnet werden. Steht eine Scheidung ins Haus, wird für jede Person die Differenz zwischen Anfangs- und Endvermögen (am Tag der Hochzeit und am Tag der Einreichung der Scheidung) berechnet. Derjenige, der während der Ehe mehr Gewinn erzielt hat, muss dann die Hälfte dieser Differenz an den Ex-Partner abgeben.

Zugewinnausgleich bei einer Scheidung

Ihr gemeinschaftliches Vermögen hat sich während der Ehe erhöht und eine Scheidung steht bevor? Wem steht nun das gemeinsam erwirtschaftete Geld zu, wenn es keinen Ehevertrag gibt? Für diesen Fall hat das Familienrecht den Zugewinnausgleich festgelegt. Das bedeutet, dass Anfangs- und Endvermögen verglichen werden und ein gerechter Ausgleich stattfindet. Im folgenden Beitrag wird die Berechnung verständlich aufgeschlüsselt und außerdem mit den häufigsten Irrtümern aufgeräumt.

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Scheidung & Ehevertrag

Ein notariell beglaubigter Ehevertrag kann nach der Scheidung vieles erleichtern. Daher sollten Sie dieses Thema bereits vor der Eheschließung ansprechen. Im Ehevertrag kann alles was Sie sich wünschen geregelt werden, denn es besteht Vertragsfreiheit. Welche Dinge aber unbedingt festgehalten werden sollten, wo Sie einen bestehenden Ehevertrag prüfen lassen können und welche Kosten mit dem Erstellen eines Ehevertrages verbunden sind, erfahren Sie hier.

Ehevertrag aufsetzen lassen

Das Gesetz springt im Falle einer Scheidung hilfsweise ein und regelt zum Beispiel den Zugewinnausgleich. Unkomplizierter ist es daher, einen Ehevertrag aufsetzen zu lassen. Dieser kann alles beinhalten, was sich das Paar wünscht. Die wichtigsten Bereiche, die ein Ehevertrag regeln kann, und wann es nicht notwendig ist, einen Ehevertrag zu verfassen, erklärt dieser Artikel.

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Ehevertrag: Kosten

Das Verfassen und Beglaubigen eines Ehevertrages kostet natürlich Geld. Allerdings ist es bei näherer Betrachtung eine lohnenswerte Investition, da der er im Scheidungsfall Ihr Vermögen, Unternehmen oder sonstiges schützen kann. In der Regel werden für einen Ehevertrag lediglich Anwalts- und Notargebühren fällig. Wie hoch diese ausfallen und welche zusätzlichen Kosten möglich sind, wird im folgenden Artikel erklärt.

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Ehevertrag überprüfen lassen

Zwar ist der Ehevertrag ein notariell beglaubigtes Schriftstück, das von beiden Vertragsparteien unterschrieben wurde, aber dennoch kann er nichtig sein. Laut eines Urteils des BGH von 2004 (Az: XII ZR 265/02) sind beispielsweise nachteilige Bestimmungen nicht rechtmäßig, wie folgender Beitrag erläutert. Änderungen im Vertrag sind während der gesamten Ehedauer erlaubt. Damit er im Scheidungsfall rechtskonform ist, sollte man den Ehevertrag regelmäßig überprüfen lassen.

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