Abfindung

Eines der größten Probleme, die sich aus einer Kündigung ergeben, ist das wegfallende Gehalt. Wenn nicht direkt eine neue Arbeitsstelle gefunden werden kann, wird das Geld schnell knapp. Da käme eine Abfindung doch sehr gelegen. Dies ist allerdings ein freiwilliges Angebot des Arbeitsgebers. Einen gesetzlichen Anspruch hat man nur in bestimmten Fällen. Das Gesetz unterscheidet beispielsweise zwischen den Abfindungsansprüchen aus unterschiedlichen Kündigungsgründen.




Abfindung bei Kündigung

Entgegen der landläufigen Meinung steht einem gekündigten Mitarbeiter nicht automatisch eine Abfindung zu. Sie ist ein freiwilliges Angebot des Arbeitgebers und wird gern im Zusammenhang mit Aufhebungsverträgen angeboten. Wenn das Unternehmen aber einen Betriebsrat hat und der Sozialplanpflicht unterliegt, könnte eine Abfindung erzwungen werden. Laut einer Umfrage von Statista haben über 83 % nach dem Jobverlust keine Abfindung erhalten. Wer eine Abfindung durchsetzen konnte, erhielt laut Statista zwischen 6.000 € und 22.000 € – je nach Betriebsgröße. Grob kann man mit 0,5 Bruttomonatsgehältern pro Beschäftigungsjahr rechnen. Hauptsächlich kommt es bei der Höhe der Abfindung aber auf Ihr Verhandlungsgeschick an.

Standbild aus dem Video »So funktioniert advocado«

 

 

Abfindung bei Kündigung

In einigen Fällen haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung, wenn Ihnen gekündigt wird. Der Arbeitgeber muss Ihnen beispielsweise eine Abfindung zahlen, wenn ein Sozialplan dies vorschreibt oder es zur betrieblichen Übung zählt. Wie die Summe berechnet wird, welche Abgaben auf Ihre Abfindung anfallen und wie sich die Abfindung mit dem Arbeitslosengeld verträgt, schlüsselt dieser Blogbeitrag auf.

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Betriebsbedingte Kündigung & Abfindung

Wenn Ihnen aus dringlichen betrieblichen Gründen gekündigt wird, haben Sie eine große Chance auf eine Abfindung. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und wie Sie vorgehen können, wird im nachfolgenden Artikel schrittweise dargestellt. Die Höhe der Abfindung wird auf gleiche Weise berechnet wie die Abfindung bei anderen Kündigungen (halbes Monatsbruttogehalt x Beschäftigungsjahre).

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Abfindung nach Elternzeit

Arbeitnehmer, die sich in Elternzeit befinden, sind durch das Kündigungsschutzgesetz besonders geschützt und können nicht ohne Weiteres entlassen werden. Nach der Elternzeit sind sie allerdings wie alle anderen Beschäftigten zu behandeln und können ebenso ordentlich und außerordentlich gekündigt werden. Auch hier gilt, dass die Abfindung eine freiwillige Leistung ist, sofern sie nicht durch den Arbeitsvertrag, Sozialplan o. a. dazu verpflichtet. Besonderheiten ergeben sich bei Mitarbeitern, denen kurz nach Beendigung der Elternzeit gekündigt wurde, grundsätzlich in zwei Bereichen: die Höhe des Monatsbruttogehalts zur Berechnung der Abfindungshöhe und die Auswirkungen der außerordentlichen Zahlung auf das Elterngeld.

Abfindung nach Elternzeit

Für eine Abfindung nach Elternzeit gelten im Grunde die gleichen Voraussetzungen (Angebot der Abfindung, Sozialplan usw.). Erst bei der Berechnung der Abfindungshöhe spielt es eine Rolle, ob Sie nach der Elternzeit oder währenddessen in Teilzeit gegangen sind. Wann welches Gehalt als Ausgangspunkt genommen wird, begründet folgender Artikel. Zudem wirkt geklärt, welche Auswirkungen eine Abfindungszahlung auf das Elterngeld hat.

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Aufhebungsvertrag

Aufhebungsvertrag H2 Der Aufhebungsvertrag wird auch Auflösungsvereinbarung genannt und ist die Alternative zur Kündigung. Hier trennen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einvernehmlich und können so beispielsweise Kündigungsfristen umgehen. Positiv ist, dass beide Vertragsparteien beschließen, getrennte Wege zu gehen und Sie nicht „rausgeschmissen“ werden. Allerdings hat der Aufhebungsvertrag auch negative Folgen. Zum Beispiel hat er Einfluss auf das Arbeitslosengeld. Bei einer Kündigung wird es direkt vom ersten Tag an gezahlt und beim Aufhebungsvertrag kommt regelmäßig eine Sperrfrist zum Tragen. Eine Abfindung muss in diesen Fällen grundsätzlich nicht gezahlt werden, ob Sie sie aber dennoch verlangen können, erklärt Ihnen ein Anwalt. Je länger Sie im Unternehmen beschäftigt waren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Abfindungszahlung.

Aufhebungsvertrag Arbeitslosengeld

Das Arbeitslosengeld ist daran geknüpft, dass der Empfänger seine Arbeitslosigkeit nicht selbst verschuldet hat. Da der Aufhebungsvertrag eine gegenseitige Übereinkunft über das Ausscheiden aus dem Unternehmen darstellt, wird in diesen Fällen oftmals eine Sperrfrist verhängt. Wann diese eintritt, wie man die Sperrzeit verkürzen kann und wichtige Tipps zum Vorgehen erfahren Sie hier.

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Aufhebungsvertrag erstellen lassen

Ein Rechtsstreit kann langwierig und teuer sein. Daher sollten Sie sich einen individuellen Aufhebungsvertrag erstellen lassen, wenn Sie keinen oder nur einen ungenügenden von Ihrem Arbeitgeber vorgelegt bekommen. Welche Klauseln von höchster Bedeutung sind und warum die im Internet verbreiteten Muster von Aufhebungsverträgen keine günstige Alternative darstellen, erklärt dieser Blog-Beitrag.

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