Abfindungsrechner – Anspruch prüfen & Abfindungshöhe berechnen

Abfindungsrechner – Anspruch prüfen & Abfindungshöhe berechnen

Fiona Schmidt

Juristische Redaktion

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Fiona Schmidt (jur. Redaktion)  |   Stand:

Abfindungsrechner – Anspruch prüfen & Abfindungshöhe berechnen

Inhaltsverzeichnis [ausblenden]

  1. Abfindungsrechner: Anspruch, Höhe & Steuern ermitteln
  2. Wie berechnet sich die Abfindungshöhe?
  3. Welche Steuern fallen auf eine Abfindung an?
  4. So können Sie Ihre Abfindung erhöhen
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Abfindung prüfen

Zusammenfassung

Mit dem kostenfreien Schnelltest überprüfen Sie unkompliziert, ob Sie Anspruch auf eine Abfindung haben. Unsere Abfindungsrechner ermitteln, wie hoch die Abfindung ausfällt und welche Steuern Sie zahlen müssen.

 

1. Abfindungsrechner: Anspruch, Höhe & Steuern ermitteln

Haben Sie Anspruch auf eine Abfindung? Wie viel Abfindung steht Ihnen zu und welche Steuern werden fällig? Nutzen Sie unsere 3 Abfindungsrechner, um auf alle Fragen schnell und unkompliziert Antworten zu erhalten.

 

Abfindungsanspruch mit kostenfreiem Schnelltest prüfen lassen.

 

Abfindungshöhe mit kostenfreiem Schnelltest bestimmen.

 

Steuern mit dem Abfindungsrechner ermitteln

Nutzen Sie den Abfindungssteuerrechner (Stand 2019), um die Höhe der Steuern zu berechnen die Sie auf Ihre Abfindung zahlen müssen.

 

 

 

2. Wie berechnet sich die Abfindungshöhe?

Die Höhe der Abfindung ist immer Verhandlungssache – gesetzliche Beschränkungen gibt es nicht. Die Höhe der Abfindung bestimmt sich jedoch üblicherweise anhand folgender Faktoren:

  • Anzahl der Jahre im Betrieb
  • Monatliches Bruttogehalt

In der Regel erhalten Arbeitnehmer für jedes Jahr im Betrieb ein halbes Bruttomonatsgehalt. Bei mehr als 6 Monaten im Betrieb wird auf das ganze Dienstjahr aufgerundet.

 

Faustformel für die Berechnung der Abfindung: (Bruttomonatsgehalt ÷ 2) x Beschäftigungsjahre

 

Beispiel: Waren Sie z. B. 3 Jahre und 7 Monate angestellt, ist durch die Aufrundung der 7 Monate auf vier Jahre eine Abfindung von 2 Monatsgehältern möglich.

 

3. Welche Steuern fallen auf eine Abfindung an?

Da die Abfindung als steuerpflichtiger Arbeitslohn gilt, ist sie prinzipiell voll zu versteuern. Da die Abfindung aber keine regelmäßige Lohnzahlung ist, zählt sie zu den außerordentlichen Einkünften – hier ist die Versteuerung nach der sogenannten Fünftelregelung möglich.

 

Durch die Fünftelregelung lassen sich bei der Abfindung Steuern sparen, da der Steuerbetrag auf fünf Jahre verteilt wird.

 

Damit die Fünftelregelung gilt, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

  • Sie müssen die Abfindung innerhalb eines Kalenderjahres ausgezahlt bekommen.
  • Die Abfindung und alle weiteren Einnahmen bis Jahresende müssen höher sein, als der bis zum Jahresende wegfallende Lohn.

 

In folgenden Fällen ist die Fünftelregel jedoch ausgeschlossen:

  • Der Arbeitsvertrag garantiert bereits eine Abfindung.
  • Der Arbeitnehmer hat selbst gekündigt.
  • Der ausgezahlte Betrag ist ein Ausgleich für bereits erbrachte Leistungen (etwa Überstunden).
  • Der Betrag ist eine Bonuszahlung.

 

Mit der Fünftelregelung berechnen Sie den Steuerbetrag wie folgt:

  1. Die Abfindung wird durch 5 geteilt und zum Jahresgehalt addiert. Diese Summe wird komplett versteuert.
  2. Anschließend wird die Lohnsteuer für das Jahreseinkommen ohne Abfindung berechnet.
  3. Die Differenz der beiden Beträge wird mit 5 multipliziert.
  4. Dies ist dann die geminderte Einkommensteuer, die von der Abfindung abzuführen ist.

 

Die nicht einfache Berechnung des Steuerbetrages nimmt Ihnen unser Abfindungsrechner (Stand 2019) ganz oben in diesem Beitrag ab.

 

Muss ich Sozialversicherungsbeiträge für meine Abfindung zahlen?

Arbeitnehmer müssen von Ihrer Abfindung keine Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Nur bei freiwillig gesetzlich Versicherten zählt die Abfindung als versicherungspflichtiges Einkommen, sodass Beitragszahlungen notwendig sind.   

 

4. So können Sie Ihre Abfindung erhöhen

Die genaue Abfindungshöhe ist grundsätzlich Verhandlungssache – unsere Abfindungsrechner bieten Ihnen lediglich eine Orientierung. Akzeptieren Sie kein Angebot, ohne Ihre maximalen Möglichkeiten zu kennen.

Denn: Ihr Arbeitgeber hat ein wirtschaftliches Interesse daran, die Summe so gering wie möglich zu halten. Um mit Ihrem Arbeitgeber – der bereits erfahren im Umgang mit Kündigungen ist – auf Augenhöhe zu verhandeln, empfiehlt sich die Unterstützung eines Anwalts mit Schwerpunkt Abfindung.

Ein spezialisierter Anwalt kennt Ihren genauen Verhandlungsspielraum und kann einschätzen, ob die Abfindungshöhe Ihrem Anspruch gerecht ist. Stellt Ihr Anwalt zusätzlich fest, dass Ihre Kündigung unzulässig ist, erhöht das den Druck auf Ihren Arbeitgeber – bei einer Kündigungsschutzklage müsste er dann mit enormen Gerichtskosten rechnen.

Durch Erfahrung, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungskraft kann ein Anwalt daher oft eine 1,5 bis 2-fach höhere Abfindungssumme durchsetzen, als Ihr Arbeitgeber Ihnen anbietet.

Ein Anwalt für Arbeitsrecht regelt nach Ihrer Entlassung ebenso weiterer Wichtiges: Durch Verhandlungen mit Ihrem Arbeitgeber stellt er sicher, dass Sie ein faires Arbeitszeugnis erhalten und Ihre Überstunden sowie Ihr Resturlaub gerecht abgegolten werden.

Sie möchten Ihren Abfindungsanspruch
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Ein erfahrener Anwalt erläutert Ihnen im kostenfreien Erstgespräch Ihre Erfolgsaussichten und das mögliche Vorgehen.

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Damit Ratsuchende nachhaltige Lösungen für ihr Anliegen finden, legt Fiona Schmidt als Teil der juristischen Redaktion von advocado größten Wert auf die Verständlichkeit komplexer Sachverhalte. In ihren Beiträgen informiert sie u. a. zu passenden Handlungsoptionen im Marken- oder Internetrecht.

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