Erbauseinandersetzung – Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft

Erbauseinandersetzung – Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft
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Inhaltsverzeichnis

1. Was ist eine Erbauseinandersetzung?
2. Wann kommt es zur Erbauseinandersetzung?
3. Was ist eine Teilerbauseinandersetzung?
4. Welche Rechte haben Erben bei einer Erbauseinandersetzung?
  4.1 Was steht einem Erben bei einer Erbauseinandersetzung zu?
  4.2 Verfügungsgewalt über den Nachlass
5. Welche Pflichten haben Erben bei einer Erbauseinandersetzung?
  5.1 Nachlassverwaltung – Stimmmehrheiten und Entscheidungsbefugnisse
  5.2 Haftung in der Erbengemeinschaft
6. Vorgaben des Erblassers zur Erbauseinandersetzung
  6.1 Erbauseinandersetzung durch Testament verhindern
  6.2 Teilungsanordnung
  6.3 Erbauseinandersetzung durch Erbteilungsverbot verhindern
  6.4 Erbauseinandersetzung durch Testamentsvollstrecker
7. Ablauf einer Erbauseinandersetzung bei Erbengemeinschaft
  7.1 Ermittlung des Nachlassbestands und -werts
  7.2 Erbauseinandersetzungsvertrag bei Einigung der Erben
  7.3 Erbauseinandersetzung durch Erbteilsübertragung
  7.4 Erbauseinandersetzung durch Abschichtung
  7.5 Streit & Uneinigkeiten – was kann man tun?
  7.6 Erbauseinandersetzungsklage – der letzte Ausweg
8. Beispielfall: Erbauseinandersetzung bei Grundstücken oder Immobilien
9. Kosten einer Erbauseinandersetzung
  9.1 Welche Kosten fallen bei Erbauseinandersetzung an?
  9.2 Wer trägt die Kosten einer Erbauseinandersetzung
10. Steuerliche Folgen einer Erbauseinandersetzung
11. Tipp: kostenfreie Ersteinschätzung im Erbrecht

 

Dieser Beitrag informiert Sie umfassend zur Erbauseinandersetzung. Sie erfahren alles rund um den Ablauf einer Erbauseinandersetzung, die anfallenden Kosten sowie die Rechte und Pflichten der Erben. 

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1. Was ist eine Erbauseinandersetzung?

Verstirbt ein Erblassers, geht sein Nachlass an seine Erben über. Gibt es mehr als einen Erben, so bilden die Erben automatisch eine Erbengemeinschaft – egal ob sie damit einverstanden sind oder nicht. Die Erbengemeinschaft ist eine Rechtsform, die durch §§ 2032 ff. des BGB geregelt wird. Bei ihr wird der Nachlasswert zum gemeinschaftlichen Vermögen: Jeder Miterbe wird anteilig Eigentümer an den Nachlassgegenständen – diesen Zusammenhang nennt man auch Gesamthandgemeinschaft. Dabei sind die Miterben jederzeit berechtigt, die Auflösung der Erbengemeinschaft zu verlangen – die Erbauseinandersetzung.

 

2. Wann kommt es zur Erbauseinandersetzung?

Sobald ein Miterbe die Erbauseinandersetzung verlangt, müssen die Erben den Nachlass untereinander aufteilen und die einzelnen Nachlassgegenstände auf die neuen Besitzer übertragen. Dafür gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen, die weiter unten erläutert werden.

Eine Erbengemeinschaft muss allerdings nicht zwangsläufig aufgelöst werden – herrscht Konsens unter den Miterben über die Fortführung der Erbengemeinschaft, so kann diese zeitlich unbegrenzt bestehen. Das macht für die Miterben beispielsweise dann Sinn, wenn Mietwohnungen zum Nachlass gehören und die Erben den Ertrag untereinander aufteilen wollen. Kam es zu einer Erbauseinandersetzung, so kann diese nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Oftmals sind sich die Erben außerdem nicht einig, wer welchen Nachlassgegenstand bei einer Erbauseinandersetzung bekommen soll. So führen komplexe Rechtverhältnisse und Streitereien zwischen den Erben häufig ebenfalls zu einer Verzögerung der Erbauseinandersetzung.

 

3. Was ist eine Teilerbauseinandersetzung?

Wird um einzelne Nachlassgegenstände gestritten, so können die Miterben zunächst auch den restlichen Nachlass auseinandersetzen und die Verteilung der streitigen Gegenstände gerichtlich durchsetzen (siehe 7.6 Erbauseinandersetzungsklage). Solch eine Teilerbauseinandersetzung ist nur in seltenen Fällen möglich. Denn prinzipiell muss die Erbauseinandersetzung den gesamten Nachlass betreffen – ein Erbe kann nicht von vorneherein die Auseinandersetzung von nur einem Teil des Nachlasses oder einzelnen Nachlassgegenständen verlangen. Dies ist nur dann möglich, wenn sich alle Erben über die Teilerbauseinandersetzung einig sind.

 

4. Welche Rechte haben Erben bei einer Erbauseinandersetzung?

Vor, während und nach einer Erbauseinandersetzung haben alle Miterben unterschiedliche Rechte und Pflichten in Bezug auf den Nachlass. Grundsätzlich hat jeder Erbe das Recht, die Erbauseinandersetzung einzufordern – egal wie klein sein Anteil am Erbe ist. Dieser Anspruch unterliegt keiner Verjährung und ist somit unbegrenzt gültig. Außerdem kann keinem Erbe sein Anspruch auf den Nachlass von anderen Miterben streitig gemacht werden.

 

4.1 Was steht einem Erben bei einer Erbauseinandersetzung zu?

Der Erbteil, der einem Erben bei einer Erbauseinandersetzung zusteht, hängt von seiner Erbquote ab. Das ist der Anteil am Nachlass, den ein Erbe gemäß der gesetzlichen Erbfolge bekommt. Von dieser kann ein Erblasser in seinem Testament oder Erbvertrag jedoch auch abweichen – aufgrund der Testierfreiheit steht es ihm zu, seinen Nachlass beliebig unter Wunscherben zu verteilen. Kommt es zur Erbauseinandersetzung und wurde ein Erbe mit einem geringeren Anteil am Erbe bedacht, als ihm durch die gesetzliche Erbfolge zusteht, so kann es sein, dass er von den Miterben Ausgleichsleistungen einfordern kann – wie beispielsweise den Pflichtteil.

Kommt es zum Tod des Erblassers, so geht zunächst das gesamte Vermögen auf alle Erben über – diese müssen den Nachlass dann untereinander aufteilen und eventuelle Ausgleichszahlungen berücksichtigen. Bis dies geschehen ist, können die einzelnen Mitglieder der Erbengemeinschaft nur begrenzt über den Nachlass verfügen.

 

4.2 Verfügungsgewalt über den Nachlass

Als Gesamthandgemeinschaft verfügen die Erben nach dem Ableben des Erblassers gemeinsam über das Vermögen. So ist zwar jeder Miterbe Eigentümer am Nachlass – allerdings nur zusammen mit den anderen Erben. Dementsprechend können einzelne Erben bis zur Erbauseinandersetzung nicht über den gesamten Nachlass verfügen. Die Verfügungsgewalt eines Miterben beschränkt sich nach § 2033 Absatz 1 BGB lediglich auf den Erbteil, der ihm zusteht. Eine Verfügung sollte zudem unbedingt notariell beglaubigt werden – damit kann verhindert werden, dass der Erbe zum Zeitpunkt der Erbauseinandersetzung bestreitet, seinen Anteil bereits bekommen zu haben.

Nicht in die Verfügungsgewalt einzelner Miterben fallen Nachlassgegenstände. Diese dürfen bis zur Erbauseinandersetzung nur gemeinschaftlich verkauft oder genutzt werden – wollen Miterben einen Nachlassgegenstand verkaufen, so müssen die Erben das einstimmig beschließen. Allerdings haben die Erben nicht nur Entscheidungsbefugnisse in Bezug auf den Nachlass: Bis es zur Erbauseinandersetzung kommt und das Erbe vollständig aufgeteilt und übertragen wurde, sind die Erben auch gemeinsam für den Nachlass verantwortlich.

 

5. Welche Pflichten haben Erben bei einer Erbauseinandersetzung?

Bis die Erbmasse auf die Erben verteilt wurde, haben die Erben zusätzlich zu ihren Rechten noch unterschiedliche Pflichten in Bezug auf den Nachlass. Welche das genau sind, lesen Sie im Folgenden.

 

5.1 Nachlassverwaltung – Stimmmehrheiten und Entscheidungsbefugnisse

Bis die Erbengemeinschaft durch die Erbauseinandersetzung aufgelöst ist, muss sie den Nachlass gemeinschaftlich verwalten. Gehört beispielsweise eine Immobilie oder ein Grundstück in den Nachlass, so muss dies instandgehalten werden und die Erbengemeinschaft muss sich um Reparaturen, anfallende Betriebskostenabrechnungen oder eventuell bestehende Mietverträge kümmern. Dabei ist jeder Miterbe verpflichtet, ordnungsgemäß an der Verwaltung mitzuwirken – kommt er dieser Pflicht nicht nach, so macht er sich schadensersatzpflichtig. Oftmals ist es jedoch üblich, dass die Erbengemeinschaft einen Vertreter bevollmächtigt, der sich um die Verwaltung des Nachlasses kümmert.

Kommt es zu Entscheidungen, die die Verwaltung des Nachlasses betreffen, ist individuell zu regeln, ob ein einheitlicher oder mehrheitlicher Beschluss notwendig ist. In einigen Fällen kann ein Erbe sogar alleine über den Nachlass bestimmen. So gilt:

  • Die Erben müssen sich einvernehmlich einigen, wenn es sich um eine Maßnahme der außerordentlichen Verwaltung der Erbengemeinschaft handelt – beispielsweise der Umgestaltung der Erbengemeinschaft in eine werbende Gemeinschaft (damit diese auch rechtsverbindliche Geschäfte eingehen kann wie die Aufsetzung eines Mietvertrags).
  • Es ist eine Mehrheitsentscheidung bei Maßnahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung von Nachlassgegenständen wie der Beschaffenheit des Nachlasses notwendig. Das kann beispielsweise der Abschluss eines Grundstückmietvertrags oder die Auflösung eines Kontos sein. Dabei ermittelt sich das Mehrheitsverhältnis nach Erbquoten – je größer der Erbteil einer Person, desto größer ist seine Stimmgewalt.
  • Ein Miterbe darf Entscheidungen über den Nachlass alleine treffen, wenn es sich um Maßnahmen der notwendigen Verwaltung handelt – beispielsweise wenn Reparaturen anfallen.

 

5.2 Haftung in der Erbengemeinschaft

Neben der Nachlassverwaltung kommt den Erben noch eine zweite Pflicht zu: Als Gesamtschuldner haften sie nach § 2059 BGB gemeinsam für die Nachlassverbindlichkeiten. Das bedeutet, dass sie beispielsweise für die Schulden des Erblassers aufkommen oder die Kosten der Beerdigung tragen müssen. Sind die Belastungen für die Erben zu groß, so kann es sinnvoll sein, das Erbe auszuschlagen. Dadurch kann sich der Erbe jedoch nicht mehr an der Erbauseinandersetzung beteiligen.

Wann ein Erbe ausgeschlagen werden kann, welche Fristen und Vorschriften dabei zu beachten sind und welche Ansprüche dennoch auf den Nachlass erhoben werden können, lesen Sie in unserem Beitrag „Ein Erbe ausschlagen – 5 Gründe, die Erbschaft abzulehnen“.

 

6. Vorgaben des Erblassers zur Erbauseinandersetzung

In seinem Testament oder Erbvertrag kann ein Erblasser entscheiden, wie mit seinem Nachlass umgegangen werden soll. So kann er sogar das Zustandekommen einer Erbengemeinschaft verhindern, indem er einen Alleinerben einsetzt. Möchte ein Erblasser mehrere Erben einsetzen, so kann er in seinem Testament oder Erbvertrag dennoch einige Rahmenbedingungen für die Erbauseinandersetzung festlegen und diese an bestimmte Konditionen knüpfen.

Ausführlichere Informationen zum Verfassen eines Testaments, wann ein Testament aufgesetzt werden sollte und wann dieses gültig ist, finden Sie diese in unserem Beitrag „Testament schreiben: Vererben leicht gemacht“.

 

6.1 Erbauseinandersetzung durch Testament verhindern

In seinem Testament oder Erbvertrag kann ein Erblasser das Zustandekommen einer Erbengemeinschaft verhindern – sobald er einen Alleinerben benennt, gibt es keine Erbengemeinschaft und folglich auch keine Erbauseinandersetzung. Hat ein Erblasser beispielsweise zwei Kinder und ist nicht verheiratet, so könnte er eines der Kinder als Alleinerben einsetzen und dem anderen Kind ein Vermächtnis in der Höhe seines Erbteils zukommen lassen. Eine weitere typische Form für das Einsetzen eines Alleinerben ist das Berliner Testament. Dabei bestimmt der Erblasser seinen Ehepartner als alleinigen Erben. Seine Kinder gehen im Erbfall leer aus – erst wenn der zweite Ehepartner verstirbt, geht der gemeinsame Nachlass an die Kinder.

Entscheidet sich ein Erblasser gegen einen Alleinerben und für eine Erbengemeinschaft, so stehen ihm dennoch einige Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf die Erbauseinandersetzung offen: die Teilungsanordnung oder das Erbteilungsverbot.

 

6.2 Teilungsanordnung

Bei einer Teilungsanordnung bestimmt ein Erblasser in seinem Testament die Verteilung des Nachlasses: Durch Vorgaben legt er somit fest, wer welchen Erbteil oder Nachlassgegenstand bei der Erbauseinandersetzung bekommen soll.

So kann ein Erblasser beispielsweise bestimmen, dass sein Sportwagen nach seinem Ableben an seinen Sohn gehen soll. Kommt es zum Todesfall, so wird der Sohn jedoch nicht automatisch der Eigentümer des Sportwagens – allerdings muss die Erbengemeinschaft den letzten Willen bei der Erbauseinandersetzung berücksichtigen. Über diese Teilungsanordnungen können sich die Erben nur hinwegsetzen, wenn sie sich einvernehmlich auf eine andere Verteilung des Nachlasses einigen.

 

6.3 Erbauseinandersetzung durch Erbteilungsverbot verhindern

Möchte ein Erblasser die Erbauseinandersetzung verhindern, so kann er dies im Testament anordnen (§ 2044 BGB). Solch ein Verbot ist allerdings auf 30 Jahre nach dem Tod des Erblassers begrenzt. Mögliche Gründe, wieso der Erblasser eine Erbauseinandersetzung verhindern will, können sein:

  • Der Erblasser möchte seinen Nachlass bewahren – beispielsweise, weil er nicht will, dass eine Kunstsammlung oder ein zu Lebzeiten aufgebautes Unternehmen nach seinem Tod verkauft wird.
  • Der Erblasser möchte einen oder mehrere Erben davor schützen, dass ein Miterbe die Erbauseinandersetzung zwangsweise einfordert oder einklagt.

Dabei kann ein Erbteilungsverbot auch nur einzelne Gegenstände betreffen. Gibt es solch ein Erbteilungsverbot, werden die Erben im Todesfall zwar Eigentümer, die Erbgemeinschaft bleibt allerdings bestehen. Dennoch sollte sich der Erblasser auch hier bewusst sein: Entscheiden sich die Miterben einstimmig gegen dieses Verbot, so wird es unwirksam und es kann sich darüber hinweggesetzt werde. Die einzige Möglichkeit, die Erben an der Erbauseinandersetzung zu hindern, ist die Anordnung einer Testamentsvollstreckung.

 

6.4 Erbauseinandersetzung durch Testamentsvollstrecker

Setzt ein Erblasser einen Testamentsvollstrecker ein, so obliegt diesem die Erbauseinandersetzung. Sinnvoll ist das vor allem, wenn der Erblasser Streitereien verhindern will oder sicherstellen möchte, dass sein letzter Wille durchgesetzt wird. Außerdem wird die Erbauseinandersetzung durch einen Testamentsvollstrecker üblicherweise beschleunigt.

Für die Erbauseinandersetzung durch einen Testamentsvollstrecker sind folgende Schritte üblich:

  1. Der Testamentsvollstrecker erstellt einen sogenannten Teilungsplan.
  2. In diesem Teilungsplan berücksichtigt er die Vorgaben des Erblassers (Teilungsanordnung und Erbteilungsverbot).
  3. Ist der Erbteil, den ein Erblasser einem Erben vermacht, mehr wert als sein gesetzlicher Erbteil, so muss er dem anderen Erben einen Ausgleich zahlen.
  4. Gibt es keine Teilungsanordnungen, so muss der Testamentsvollstrecker die gesetzlichen Teilungsregeln berücksichtigen – diese sind unter „7.5. Streit & Uneinigkeiten – was kann man tun?“ genauer erläutert.
  5. Vor der Erstellung des Teilungsplans hat der Erblasser die Erben anzuhören – dadurch kann er auch das Klagerisiko minimieren.
  6. Widerspricht der Teilungsplan den Anordnungen des Erblassers oder den gesetzlichen Teilungsregeln, so können die Erben den Teilungsplan vor Gericht anfechten.

Will der Erblasser sichergehen, dass seine Interessen in Bezug auf die Erbauseinandersetzung gewahrt werden, sollte er den Testamentsvollstrecker mit Bedacht wählen. So können sich Miterben und Testamentsvollstrecker nämlich auch auf einen Teilungsvertrag einigen – eine Alternative zum Teilungsplan, bei dem die Erbauseinandersetzung von den Anordnungen des Erblassers abweichen kann.

Wenn Sie mehr über die Kosten, die unterschiedlichen Arten der Testamentsvollstreckung sowie die Vor- und Nachteile eines Testamentsvollstreckers erfahren wollen, dann lesen Sie unseren Beitrag zum Thema Testamentsvollstreckung.

 

Ablauf einer Erbauseinandersetzung

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7. Ablauf einer Erbauseinandersetzung bei Erbengemeinschaft

Kommt es zur Erbauseinandersetzung, so hängt der Ablauf dieser ganz von der Kooperation der Miterben ab. Grundsätzlich müssen zunächst Nachlassverbindlichkeiten beglichen und Ausgleichszahlungen berücksichtigt werden. Anschließend kann das Erbe unter den Miterben aufgeteilt werden. Sind sich die Erben über die Verteilung der Erbmasse einig, so können sie das Erbe auseinandersetzen. Gibt es jedoch Widerstand bei einigen oder mehreren Erben, können sich diese notarielle Hilfe verschaffen. Einigen sich die Erben auch hier nicht, ist die Erbauseinandersetzungsklage und das gerichtliche Durchsetzen der Erbauseinandersetzung ein letzter Ausweg.

 

7.1 Ermittlung des Nachlassbestands und -werts

Damit im Zuge der Erbauseinandersetzung der Nachlass unter den Miterben aufgeteilt werden kann, muss zunächst der Umfang und der Wert der Erbmasse bestimmt werden. Dabei reicht es nicht aus, lediglich das Hab und Gut des Erblassers zusammenzutragen. Es müssen:

  • der Nachlasswert ermittelt,
  • Nachlassverbindlichkeiten beglichen und
  • Ausgleichspflichten berücksichtigt werden.

Um den Nachlasswert zu bestimmen, muss der gesamte Besitz des Erblassers zusammengetragen werden. Von diesem müssen vor der Erbauseinandersetzung alle Nachlassverbindlichkeiten getilgt werden – das sind beispielsweise die Schulden des Erblassers, die Kosten der Beerdigung oder Erbfallschulden wie Vermächtnisse oder der Pflichtteil. Ist nicht genügend Geld für die Begleichung der Nachlassverbindlichkeiten vorhanden, so müssen Nachlassgegenstände veräußert werden. Außerdem müssen genügend Mittel für die Auszahlung von noch nicht fälligen Nachlassverbindlichkeiten zurückbehalten werden.

Ausgleichspflichten, die ebenfalls bei der Erbauseinandersetzung berücksichtigt werden müssen, beziehen sich auf:

  • Zuwendungen des Erblassers im Sinne der vorweggenommenen Erbfolge,
  • Pflegeleistungen – wenn ein Kind einen Elternteil ohne Gegenleistung gepflegt hat,
  • besondere Mitarbeit im Beruf oder Unternehmen – wenn dies zur erheblichen Steigerung des Gewinns und somit des Vermögens des Erblassers geführt hat.

Die Ausgleichsleistung orientiert sich dabei an der Dauer und dem Umfang der Leistung und muss dem Nachlasswert angemessen sein. Kennen die Erben den Umfang und den Wert der Erbmasse sowie alle ausgleichspflichtigen Leistungen und sind Nachlassverbindlichkeiten beglichen (beziehungsweise genügend Mittel zur Seite gelegt), so können sie das Erbe auseinandersetzen.

 

7.2 Erbauseinandersetzungsvertrag bei Einigung der Erben

Prinzipiell sind die Miterben bei der Erbauseinandersetzung völlig frei – solange sie sich untereinander einig sind, können sie die Aufteilung des Nachlasses nach Belieben gestalten. Einzige Voraussetzung: Es gibt keinen Testamentsvollstrecker, der etwas anderes bestimmt. So steht es ihnen sogar zu, sich bei einstimmiger Einigung über die Anordnungen des Erblasers hinwegzusetzen.

Die getroffenen Vereinbarungen unter den Erben müssen dabei keine Formalia erfüllen – lediglich bei der Eigentumsübergabe bestimmter Nachlassgegenstände benötigt es eine notarielle Beurkundung. Soll beispielsweise eine Immobilie in das Eigentum eines Erben übergehen, so ist ein Vermächtniserfüllungsvertrag notwendig.

Dennoch kann es auch bei einer Einigung der Erben sinnvoll sein, einen Erbauseinanderversetzungsvertrag aufzusetzen und die Aufteilung des Erbes darin schriftlich festzulegen. Alles Wissenswerte zum Erbauseinandersetzungsvertrag, seinem Aufbau und möglichen Kosten erfahren Sie in unserem Beitrag zum Erbauseinandersetzungsvertrag.

 

7.3 Erbauseinandersetzung durch Erbteilsübertragung

Eine weitere Form der Erbauseinandersetzung ist die Erbteilsübertragung. Bei dieser überträgt ein Erbe seinen Erbteil an Miterben oder Dritte – und scheidet somit aus der Erbengemeinschaft aus. Dabei kann er seinen Erbteil sowohl verkaufen als auch verschenken. Möchte er seinen Erbteil an Dritte verkaufen, so haben die Miterben ein Vorverkaufsrecht: Innerhalb einer Frist von zwei Monaten ab dem Zeitpunkt des Kaufangebots kann ein Miterbe den Erbteil abkaufen – ein Dritter geht dann leer aus.

Entscheidet sich ein Erbe für eine Erbteilsübertragung, so ist ein Erbteilsübertragungsvertrag notwendig. Dieser muss zwingend notariell beurkundet werden – erst dadurch wird die Übertragung des Erbteils auf eine andere Person wirksam. Ist der Vertrag geschlossen, scheidet der Erbe aus der Erbengemeinschaft aus.

 

7.4 Erbauseinandersetzung durch Abschichtung

Eine Abschichtung ist eine weitere Variante der Erbauseinandersetzung. Auch hierbei scheidet ein Miterbe einvernehmlich aus der Erbengemeinschaft aus. Dabei verzichtet er auf seinen Anspruch auf das Erbe – sein Erbteil geht folglich an die Miterben über. Üblicherweise wird ihm dabei von den restlichen Erben eine Abfindung gezahlt.

 

7.5 Streit & Uneinigkeiten – was kann man tun?

Können sich die Erben bei der Erbauseinandersetzung nicht einigen, so stellt das Erbrecht gesetzliche Teilungsregeln bereits. Diese treten nicht automatisch in Kraft – sie sind allerdings die Grundlage für Entscheidungen, solange es keine Auflagen des Erblassers und keine einstimmige Einigung der Erben gibt. Dementsprechend werden sie bei einem Teilungsplan von einem Testamentsvollstrecker, bei einer Vermittlung durch einen Notar oder einer Erbauseinandersetzungsklage berücksichtigt. Sie lauten wie folgt:

  • Zunächst müssen alle Nachlassverbindlichkeiten berichtigt werden.
  • Die Erbauseinandersetzung erfolgt anschließend durch Teilung in Natur: Alle Gegenstände, die sich entsprechend der Erbteile zerlegen lassen (beispielsweise Geld), werden unter den Erben aufgeteilt.
  • Sobald bei Nachlassgegenständen keine Teilung in Natur möglich ist (beispielsweise bei Immobilien), wird der entsprechende Gegenstand durch Pfandverkauf oder Teilungsversteigerung veräußert. Der Erlös wird anschließend unter den Erben verteilt.
  • Der Nachlass wird an die Erben gemäß ihrer Erbquoten verteilt.
  • Liegen Ausgleichspflichten vor, müssen diese bei der Erbauseinandersetzung berücksichtigt werden.

Gehört also beispielsweise eine Immobilie zum Nachlass, so muss diese laut der gesetzlichen Teilungsregeln bei einer Teilungsversteigerung veräußert werden. Dabei können auch die Miterben an der Versteigerung teilnehmen und somit diese Immobilie kaufen. Allerdings werden Immobilien bei einer Teilungsversteigerung oftmals unter ihrem Wert verkauft.

Können sich die Erben untereinander nicht einigen, so können sie beim Nachlassgericht eine Vermittlung beantragen. Ein Notar wird ihnen dann einen Plan für die Erbauseinandersetzung aufstellen, der die Teilungsanordnungen des Erblassers und die gesetzlichen Teilungsregeln berücksichtigt – das kann allerdings mit hohen Kosten verbunden sein und garantiert keinen Erfolg. Sobald ein Miterbe den Vorschlägen des Notars widerspricht, ist die Vermittlung durch das Nachlassgericht gescheitert. Dann bleibt die Erbauseinandersetzungsklage die letzte Möglichkeit für die Erben.

 

7.6 Erbauseinandersetzungsklage – der letzte Ausweg

Durch die Erbauseinandersetzungsklage (auch Erbteilungsklage genannt) kann die Aufteilung des Nachlasses gerichtlich durchgesetzt werden. Jeder Miterbe hat das Recht, die Erbauseinandersetzung auf diesem Weg einzuklagen. Dafür muss der klagende Erbe einen Teilungsplan beim zuständigen Nachlassgericht vorlegen. Dieser muss den Anordnungen des Erblassers sowie den gesetzlichen Teilungsregeln gerecht werden. Das Gericht prüft dann den Teilungsplan und stimmt dementsprechend der Klage zu oder weist sie ab – es kann den Teilungsplan nicht ändern.

Eine Erbauseinandersetzung gerichtlich durchzusetzen, ist nicht immer der einfachste Weg: Sie bringt hohe Kosten mit sich, ist meist langwierig und ein Erfolg ist nicht garantiert. Damit die Klage Erfolg hat und die Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden kann, muss der Nachlass teilungsreif sein. Dies ist der Fall, wenn:

  • Nachlassverbindlichkeiten beglichen sind,
  • Nachlassforderungen eingezogen wurden (oder entsprechende Geldmittel für noch ausstehende Nachlassforderungen beiseitegelegt wurden),
  • die Teilung des Nachlasses in Natur möglich ist.

Das bedeutet: Alle Gegenstände, die nicht teilbar sind, müssen veräußert werden – bewegliche Gegenstände durch den Pfandverkauf und Immobilien durch Teilungsversteigerung. Eine Teilungsversteigerung von Immobilien kann vom Erben auch ohne die Zustimmung der Miterben gefordert werden. Anders sieht dies bei der Veräußerung von sogenannten beweglichen Nachlassgegenständen aus: Da ein Erbe als Teil der Erbengemeinschaft nicht alleine über Nachlassgegenstände verfügen darf, muss er gegebenenfalls die Miterben zunächst auf Zustimmung verklagen. Lesen Sie dazu unseren Beitrag zur Teilungsklage.

 

8. Beispielfall: Erbauseinandersetzung bei Grundstücken oder Immobilien

Häufig sind Grundstücke oder Immobilien ein Teil des Nachlasses. Da diese Nachlassgegenstände sind, dürfen die Erben nur gemeinschaftlich darüber verfügen oder diese verkaufen. Kommt es zur Erbauseinandersetzung, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für die Erben:

  • Die Erben können sich einvernehmlich einigen, an wen die Immobilie geht (mittels Erbauseinandersetzung).
  • Die Erben können sich nicht über eine Zuteilung oder einen Verkauf einigen und fordern die Teilungsversteigerung.

Die Teilungsversteigerung kann grundsätzlich von jedem Miterben bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk die Immobilie liegt, gefordert werden. Einziges Ausnahme: Sobald ein Testamentsvollstrecker eingesetzt ist, kann nur dieser eine Teilungsversteigerung anordnen. Prinzipiell kann dabei jeder Miterbe selbst an der Teilungsversteigerung teilnehmen. Wie die Erbauseinandersetzung einer Immobilie im Detail aussehen kann, verdeutlichen folgende Rechenbeispiele.

 

Einigung der Erben bei Erbauseinandersetzung:

Ein Erblasser besitzt ein Eigenheim im Wert von 120.000 €, einen Sportwagen im Wert von 40.000 € und ein zusätzliches Vermögen von 50.000 €. Er hat kein Testament aufgesetzt. Zu seinen Erben zählen seine Frau und zwei Kinder. Nach der gesetzlichen Erbfolge steht der Frau die Hälfte seines Vermögens zu, den Kindern zu je 25 % die zweite Hälfte. Die Erben einigen sich, dass die Mutter bei der Erbauseinandersetzung das Haus bekommen soll. Eines der Kinder bekommt den Sportwagen im Wert von 40.000 € und zusätzlich 5.000 € vom Vermögen des Erblassers. Das zweite Kind bekommt das restliche Vermögen im Wert von 45.000 €. Da sich alle Erben einig sind, stellt es kein Problem dar, dass das tatsächliche Erbe der Mutter größer ist als ihr gesetzlicher Erbteil. Damit die Immobilie in das Eigentum der Mutter gehen kann, setzen die Erben einen notariell bekundeten Erbauseinandersetzungsvertrag auf und lassen die Grundbuchänderung vornehmen.

 

Erbauseinandersetzungsklage mit Teilungsversteigerung der Immobilie:

Können sich die Erben im obigen Rechenbeispiel nicht bei der Erbauseinandersetzung einigen, so muss zunächst die Immobilie im Wert von 120.000 € teilversteigert und der Sportwagen im Wert von 40.000 € verkauft werden. Für das Haus bekommen die Erben bei der Teilungsversteigerung jedoch nur 90.000 €, den Sportwagen können sie für 40.000 € verkaufen. Der Erlös wird zu den 50.000 € des Vermögens des Erblassers addiert – was eine Summe von 180.000 € ergibt. Der Nachlass ist somit teilungsreif. Der Ehefrau steht davon die Hälfte zu, also 90.000 €. Die beiden Kinder würden je 45.500 € bekommen.

In der Praxis tauchen meist erhebliche Komplikationen bei der Erbauseinandersetzung auf, sobald Immobilien zum Nachlass gehören. Dem kann ein Erblasser bereits zu Lebzeiten vorbeugen, indem er bestimmte Maßnahmen ergreift. Welche das sind und wie eine Immobilie richtig vererbt wird, erfahren Sie in unseren Beiträgen „Immobilien vererben – Immobilien verschenken“ und „Grundstücke und Immobilien vererben“.

 

9. Kosten einer Erbauseinandersetzung

9.1 Welche Kosten fallen bei Erbauseinandersetzung an?

Bei einer Erbauseinandersetzung können Kosten anfallen – müssen aber auch nicht. Sind sich die Erben einig, wer welchen Teil vom Nachlass bekommen soll, so entstehen üblicherweise keine weiteren Kosten. Ausnahmen sind:

  • Zum Nachlass gehören eine Immobilie oder Anteile eines Unternehmens – in diesem Fall muss die Übertragung des Besitzes notariell beurkundet und eine Grundbuchänderung vorgenommen werden.
  • Ein Erbe möchte über seinen Erbteil verfügen, beispielsweise weil er diesen verkaufen möchte. Auch eine Verfügung bedarf notarieller Beurkundung – was wiederum mit Kosten verbunden ist.
  • Die Erben entscheiden sich dazu, einen Erbschein beim Nachlassgericht zu beantragen und dadurch die Erbaufteilung festzuhalten.

Häufig kommt es jedoch vor, dass sich die Erben bei der Erbauseinandersetzung nicht einig werden. Dabei können ebenfalls unterschiedliche Kosten entstehen:

  • Kosten für die Bewertung von Nachlassgegenständen durch einen Sachverständigen,
  • Notariats- und Gerichtskosten,
  • Kosten einer anwaltlichen Beratung sowie
  • Kosten für die gerichtliche Vertretung der Erben.

Die Höhe der Kosten für eine Beurkundung richtet sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) und sind dabei je nach Art der Beurkundung und Nachlassgegenstand unterschiedlich. Ebenfalls unterscheiden sich die Kosten für einen Anwalt je nach Nachlasswert und Komplexität des Rechtsstreits.

Möchten Erben die gerichtlichen Kosten bei der Erbauseinandersetzung möglichst geringhalten, so können sie auch lediglich eine Teilerbauseinandersetzung bezüglich der streitigen Nachlassgegenstände gerichtlich durchsetzen – der Rest des Nachlasses kann dann einvernehmlich untereinander aufgeteilt werden. In diesem Fall belaufen sich die Kosten nur auf die Teilerbauseinandersetzung und nicht auf den gesamten Nachlass. Es ist grundsätzlich für Erben empfehlenswert, sich vor der Erbauseinandersetzung um ihre Rechte und gerichtlichen Möglichkeiten zu informieren, bevor sie hohe Kosten in Kauf nehmen.

 

9.2 Wer trägt die Kosten einer Erbauseinandersetzung

Die Kosten einer Erbauseinandersetzung zählen zu den Nachlassverbindlichkeiten – dementsprechend muss die Erbengemeinschaft in der Regel gemeinsam für diese Kosten aufkommen. Dazu zählen beispielsweise

  • die Übertragung von Grundbesitz,
  • die Kosten für einen Sachverständiger,
  • anwaltliche Beratung sowie
  • Gerichtskosten bei einem Rechtsstreit.

Als Nachlassverbindlichkeiten werden die entsprechenden Kosten vor der Erbauseinandersetzung vom gemeinsamen Nachlass abgezogen. Es kann folglich im Interesse aller Erben sein, Streitereien rund um die Erbauseinandersetzung zu verhindern und somit die Erbmasse nicht unnötig zu schmälern.

 

10. Steuerliche Folgen einer Erbauseinandersetzung

Im Gegensatz zu den zuvor genannten Kosten ist die Erbschaftssteuer keine Nachlassverbindlichkeit – sie ist nicht abzugsfähig von der gemeinsamen Erbmasse. Allerdings können die sogenannten Erbfallkosten wie beispielsweise die Kosten der Bestattung vom Nachlass abgezogen werden. Dadurch kann die zu versteuernde Erbmasse gemindert werden.

Erfolgt eine Erbauseinandersetzung ohne Ausgleichszahlung, so findet diese grundsätzlich keine steuerrechtliche Betrachtung. Anders sieht dies aus, wenn es eine Auszahlung oder Veräußerung gab – sofern das Erbe einer Person dadurch größer wird als sein gesetzlicher Erbteil, können steuerpflichtige Ausgleichszahlungen an die Miterben erstehen.

Allgemeine Informationen über die Erbschaftssteuer, wie sich diese berechnen lässt, was bei einer Erbschaft versteuert werden muss und welche Möglichkeiten ein Erbe bei einer zu hohen Erbschaftssteuer hat, finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Erbschaftssteuer.

 

11. Tipp: kostenfreie Ersteinschätzung im Erbrecht

Eine Erbauseinandersetzung kann eine komplizierte Angelegenheit sein, die nicht selten mit hohen Kosten und Konfliktpotential verbunden ist. Haben auch Sie Fragen über Ihre Rechte und Möglichkeiten als Erbe bei einer Erbauseinandersetzung? Unser Anwalt für Erbrecht beantwortet Ihnen in einer kostenfreien Ersteinschätzung gern alle wichtigen Fragen rund um das Thema „Erbauseinandersetzung“.

 

► Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen zur Erbauseinandersetzung kostenlos mit unserem Anwalt für Erbrecht zu besprechen.

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