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FOCUS MONEY | Ausgabe 27/19:

„advocado weist innerhalb der Branche Online-Rechtsberatung die höchste Weiterempfehlungsquote auf.“


Anwalt für Insolvenzrecht
Michael Wübbe

Michael Wübbe
Anwalt für Insolvenzrecht

Ihre Rechtsberatung im Insolvenzrecht

Das Insolvenzrecht regelt alle juristischen Fragen bei Überschuldung und (bevorstehender) Zahlungsunfähigkeit von Privatpersonen sowie Unternehmen. Wer seine Rechnungen nicht mehr begleichen kann oder als Gläubiger mit Zahlungsunfähigkeit konfrontiert ist, ist häufig in vielen Punkten überfragt:

Wie kann ich mich von meinen Schulden befreien?
Wie bekomme ich als Gläubiger mein Geld?
Wie kann ich meine Haftung als Gesellschafter ausschließen?


Erfahrene & spezialisierte Anwälte

Bei allen rechtlichen Fragen zum Insolvenzrecht ist ein erfahrener und spezialisierter Anwalt Ihr kompetenter Ansprechpartner. Er kennt die Gesetzeslage und schätzt rechtssicher ein, welche Handlungsoptionen bestehen und wie Ihre Erfolgschancen stehen. Über advocado erhalten Sie schnell die passende juristische Beratung – bundesweit und ortsunabhängig.

Wir unterstützen Sie u. a. bei folgenden Anliegen:

Checkmark Beratung für Schuldner

  • Corona-Regelungen durchsetzen
  • Einigung mit Gläubigern
  • Insolvenzplan & Insolvenzantrag ausarbeiten

Checkmark Haftung & Verfahren

  • Insolvenzprüfung
  • Privathaftung verhindern
  • Insolvenzverfahren

Checkmark Beratung für Gläubiger

  • Verlustrisiko minimieren
  • Ansprüche durchsetzen
  • Forderungsmanagement
19.302
Firmeninsolvenzen im Jahr 2018
109.584
Insolvenzen insgesamt im Jahr 2018
5000
bereits beratene Unternehmen

So geht Rechtsberatung heute – einfach, sicher, ortsunabhängig So geht Rechtsberatung – einfach und ortsunabhängig

Keine aufwendige Anwaltssuche

Schnelle
Antwort

Keine aufwendige Anwaltssuche oder langes Warten auf Kanzleitermine. Sie schildern Ihr Anliegen einfach online und der passende advocado Anwalt meldet sich innerhalb von zwei Stunden bei Ihnen (Mo.-Fr. 9-18 Uhr).
Zufriedenheitsgarantie

Jederzeit
& überall

Sie können jederzeit und überall auf Ihren Online-Mandantenbereich zugreifen. Hier verwalten Sie mit wenigen Mausklicks alle Dokumente, kommunizieren per Nachricht oder Videochat mit Ihrem Anwalt und sehen den Status Ihres Falls.
Beratung zum Festpreis

Kostenfreies
Erstgespräch

Im kostenfreien Erstgespräch bespricht der Anwalt Ihr Anliegen mit Ihnen und erläutert Handlungsoptionen und Erfolgsaussichten.
Kein langes Warten

Sicher
& transparent

Anschließend macht Ihnen der Anwalt bei Bedarf ein Festpreis-Angebot, das alle Leistungen und Kosten detailliert auflistet – transparent und fair.
Statue of Justice

Wir kämpfen für eine Welt,
in der jeder Mensch zu seinem Recht kommt.

Wir schicken niemanden
in einen aussichtslosen Rechtsstreit.

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Ihre Rechtsanwälte für Insolvenzrecht

Das sagen unsere Mandanten

Rainer K.
★★★★★
★★★★★
5.0 / 5

Also für meine Begriffe habe ich eigentlich so eine Beratung noch nicht bekommen. Diese Anwältin ist nicht nur hinter dem Geld hinterher, wie man so sagt, sondern auch sehr hilfreich im Vorgespräch. Weiter so! Ich war sehr zufrieden. Danke an Frau Tatjana Mass.

Tatjana Mass

Für Rechtsanwältin
Tatjana Mass

Nathalie W.
★★★★★
★★★★★
4.8 / 5

Herr Schniewind war sehr freundlich und hat mir gute Tipps bzgl. meines Anliegens gegeben. Ich würde ihn definitiv wieder konsultieren.

Dr. Werner Schniewind

Für Rechtsanwalt
Dr. Werner Schniewind

Kirsten E.
★★★★★
★★★★★
5.0 / 5

Als ich mir die Bewertungen von Advocado ansah, war ich skeptisch. Viele Bewertungen wurden am selben Tag verfasst. Aber da die erste Beratung kostenlos ist, habe ich es probiert. Und ich bin von meinem Rechtsanwalt Herrn Wübbe begeistert. Das persönliche Erstgespräch war informativ und freundlich. Da mein Rechtsfall noch läuft, gibt Herr Wübbe mir immer noch das positive Gefühl, auf meiner Seite zu sein! Ich bin sehr froh, advocado gefunden zu haben!

Michael Wübbe

Für Rechtsanwalt
Michael Wübbe

Adrian W.
★★★★★
★★★★★
5.0 / 5

Herr Schröter hat innerhalb kürzester Zeit einen Berg von E-Mails und Dokumenten analysiert, um danach ein hervorragendes Schreiben aufzusetzen. Viel schneller als erwartet, bin ich bei dieser Streitigkeit zu meinem Geld (tiefer fünfstelliger Betrag) gekommen.

Marcus Schröter

Für Rechtsanwalt
Marcus Schröter

Stefan K.
★★★★★
★★★★★
5.0 / 5

Egal ob telefonischer Erstkontakt, erste Rückfragen telefonischerseits oder auch in schriftlicher Form, Herr Wübbe antwortet stets freundlich, kompetent und ausführlich. Ich fühlte mich von ihm durch und durch professionell betreut. Ich bedanke mich recht herzlich und kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen.

Michael Wübbe

Für Rechtsanwalt
Michael Wübbe

Matthias B.
★★★★★
★★★★★
4.4 / 5

Für eine Ersteinschätzung sehr hilfreich. Herr Dr. Schniewind hat mir noch ein zwei Tipps zur weiteren Vorge­hensweise gegeben. Danke.

Dr. Werner Schniewind

Für Rechtsanwalt
Dr. Werner Schniewind

In 3 einfachen Schritten zur Rechtsberatung zum Thema Insolvenzrecht im Insolvenzrecht

1. Fall schildern

1. Fall schildern 1. Schildern Sie uns Ihr Anliegen

Schildern Sie uns Ihren Fall. Wichtige Dokumente laden Sie einfach hoch.

2. Kostenfreies Erstgespräch

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Ihr Anwalt meldet sich innerhalb von 2 Std. und erläutert Rechtslage & Optionen.

3. Angebot

3. Angebot

Sie erhalten ein Festpreis-Angebot, inklusive aller Kosten & Leistungen.

Wir schicken niemanden
in einen aussichtslosen Rechtsstreit.

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in der jeder Mensch zu seinem Recht kommt.

Im Gespräch mit Rechtsanwalt Michael Wübbe

„Den Mut aufzubringen, sich dem Problem zu stellen und Rechtsbeistand einzuholen, ist der erste Schritt aus der Krise.“

Rechtsanwalt Michael Wübbe berät und vertritt bundesweit Privatpersonen und Unternehmer in allen Fragen des Insolvenzrechts. Dabei begleitet er Schuldner auf dem Weg aus der Insolvenz, entwickelt mandantenorientierte Lösungen in Haftungsfragen und sorgt in der Gläubigerberatung dafür, Verluste zu minimieren. Im Interview berichtet er von seiner Tätigkeit als Anwalt für Insolvenzrecht und gibt wertvolle Tipps für Mandanten.

Michael Wübbe

„Den Mut aufzubringen, sich dem Problem zu stellen und Rechtsbeistand einzuholen, ist der erste Schritt aus der Krise.“

Rechtsanwalt Michael Wübbe berät und vertritt bundesweit Privatpersonen und Unternehmer in allen Fragen des Insolvenzrechts. Dabei begleitet er Schuldner auf dem Weg aus der Insolvenz, entwickelt mandantenorientierte Lösungen in Haftungsfragen und sorgt in der Gläubigerberatung dafür, Verluste zu minimieren. Im Interview berichtet er von seiner Tätigkeit als Anwalt für Insolvenzrecht und gibt wertvolle Tipps für Mandanten.

1. advocado: Guten Tag, Herr Wübbe. Wie entsteht eine Insolvenz und warum kommt es im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren zu Rechtsstreitigkeiten?

Michael Wübbe: Eine Insolvenz entsteht in den meisten Fällen durch eine finanzielle Überforderung. Gründe dafür können persönliche Schicksalsschläge sein, aber auch der Ausfall eines Vertragspartners, von dem man abhängig ist. Zu Rechtsstreitigkeiten kommt es meist dann, wenn ein Gläubiger eine Forderung anmeldet, die der Insolvenzverwalter bestreitet.

Daneben gibt es noch das große Feld der Anfechtung. Hier macht der Insolvenzverwalter ein Recht geltend und der Gläubiger soll eine erhaltene Zahlung zurückgeben. Manchmal kommt es auch zu Problemen im Rahmen der Restschuldbefreiung, also dem eigentlichen Ziel bei der Verbraucherinsolvenz.

2. Wann und warum sollten Mandanten einen Anwalt für Insolvenzrecht kontaktieren? Wie können Sie helfen?

Gläubiger sollten spätestens bei der Insolvenzeröffnung einen Rechtsanwalt mit der Geltendmachung der eigenen Forderungen beauftragen. Idealerweise holen sie sich anwaltlichen Rat aber bereits dann ein, wenn Zahlungen unregelmäßig oder gar nicht mehr erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt können Ansprüche häufig noch gerichtlich festgestellt und gesichert werden.

Von Insolvenz betroffenen Unternehmern rate ich, recht früh anwaltlichen Rat einzuholen. Denn hier stehen mitunter auch strafbare Handlungen im Raum, die es zu vermeiden gilt, gerade auch um die persönliche Haftung auszuschließen.

Dazu bespreche ich mit dem Mandanten zunächst die Situation, lasse mir das Problem schildern und Unterlagen vorlegen. Dann gebe ich eine Ersteinschätzung ab und bespreche mögliche Vorgehensweisen. An diesem Punkt ist das Ende des Verfahrens nicht zwangsläufig abschätzbar, aber man kann das mögliche Verfahren und die Risiken für den Mandanten einordnen.

3. Wie sollten sich Personen und Unternehmen bei einer (bevorstehenden) Insolvenz verhalten? Was ist zu tun und was unbedingt zu vermeiden?

Personen sollten sich zeitnah zur Beratung melden und sämtliche Schreiben bereitstellen. Oft sind bereits Inkassodienstleister und Rechtsanwaltskanzleien eingeschaltet oder es wurden Mahnbescheide verschickt. Dann wird es sehr knapp.

Geschäftsführer, Inhaber von Firmen oder Einzelunternehmer sollten sich an die Rechtsberatung wenden, sobald der Steuerberater mitteilt, dass eine Überschuldung vorliegt bzw. wenn bei Wegfall einer Summe Schwierigkeiten auftreten. Hier kann man noch agieren und zum Beispiel Aufschübe erwirken oder mit der Bank eine Unterstützung ausarbeiten.

In beiden Fällen ist es auch möglich, bei Vorliegen der Voraussetzungen einen Insolvenzplan zu erarbeiten oder die Möglichkeit der Eigenverwaltung von Unternehmen zu prüfen. Es ist unbedingt zu vermeiden, selbst aktiv zu werden und um Zahlungsaufschübe bei Gläubigern zu bitten. In allen Fällen schürt man Panik und löst damit eine Reaktion aus, die man nicht mehr kontrollieren kann. Nicht selten wird dann ein Gläubigerantrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

4. Viele Schuldner beauftragen zunächst keinen Anwalt, da sie hohe Kosten befürchten. Was raten Sie?

Eine juristische Beratung empfiehlt sich dennoch und zu einer offenen Mandantenberatung gehört auch das Gespräch über Geld. Hier hat der Berater beispielsweise die Möglichkeit, einen Mandatsvertrag zu gestalten, so dass nur der tatsächliche Aufwand berechnet wird. Der Verbraucher hat die Möglichkeit, sich einen Beratungshilfeschein vom Amtsgericht ausstellen zu lassen. Sofern die Voraussetzungen stimmen und der Schein bewilligt wird, hat der Mandant nur den Eigenanteil von 15,00 € zu zahlen.

„Der Verbraucher hat die Möglichkeit, sich einen Beratungshilfeschein vom Amtsgericht ausstellen zu lassen. Sofern die Voraussetzungen stimmen und der Schein bewilligt wird, hat der Mandant nur den Eigenanteil von 15,00 € zu zahlen.”

5. Bei der Insolvenz von Unternehmen spielen Haftungsfragen und strafbare Fehler eine große Rolle. Wo liegen hier die größten Risiken für Unternehmer und wie kann man sie vermeiden?

Man muss offen und frühzeitig agieren. Es geht darum, rechtzeitig die Feststellung der Überschuldung im insolvenz- und strafrechtlichen Sinne zu treffen. Als Geschäftsführer einer GmbH kann mich noch die Nachschusspflicht treffen, indem ich meine Einlage komplett zu erbringen habe. Bei einer OHG können ebenfalls noch Zahlungs- und Rückzahlungspflichten gelten.

Im Falle einer Insolvenz ist ein Strafverfahren meist unvermeidbar. Die Unternehmen sollten hier keine Gründe liefern, die das Verfahren rechtfertigen würden, so dass es schnell wieder eingestellt werden kann. Zudem sollte ein Gläubigerantrag tunlichst vermieden (Stichwort: Insolvenzverschleppung) und Sozialversicherungsbeiträge weiter gezahlt werden (Stichwort: Vorenthalten von Arbeitsentgelt).

Mitunter besteht auch die Gefahr der Durchgriffshaftung mit dem Privatvermögen. Diese ist aber fast auszuschließen, wenn die Buchhaltung nachvollziehbar ist und rechtskonform gewirtschaftet wurde, so dass kein Grund für eine Haftung vorliegt.

6. Welche Folgen hat eine Insolvenz für den Gläubiger? Wann sollten sich Firmen oder private Gläubiger an einen Anwalt wenden?

Für den Gläubiger kann eine Insolvenz den Ausfall der Forderung bedeuten, also einen vollständigen oder teilweisen Verlust der geforderten Summe. Ein Insolvenzverfahren kann hier sicherstellen, dass der Gläubiger zumindest einen Teil der Summe erhält.

Gläubiger sollten anwaltliche Hilfe spätestens dann in Anspruch nehmen, wenn der Schuldner in Zahlungsverzug gerät. Es ist erforderlich, hier Aufklärung und Anspruchssicherung zu betreiben bis hin zur rechtssicheren Forderungsanmeldung, Feststellungsklage und Aufstellung einer Insolvenztabelle.

7. Für den Gläubiger ist vor allem das Forderungsmanagement wichtig, um sein Geld trotz Zahlungsunfähigkeit des Schuldners zu erhalten. Wie funktioniert das?

Nachdem der Gläubiger selbst gemahnt hat, kann der Rechtsanwalt die Forderung betreiben. Dies geschieht zum Beispiel durch Aufforderung zur Zahlung oder – wenn der Schuldner die Zahlung verweigert – das Einleiten des gerichtlichen Mahnverfahrens, um die Forderungshöhe und Rechtsverfolgungskosten gerichtlich feststellen zu lassen.

Sofern bis dahin noch kein Insolvenzantrag gestellt wurde, kann die Zwangsvollstreckung betrieben werden. Ist das Insolvenzverfahren eröffnet, muss diese aber eingestellt werden. Es erfolgt dann die Forderungsanmeldung beim Insolvenzverwalter. Entstand die Forderung aus einem Delikt heraus, kann diese auch als Forderung aus unerlaubter Handlung angemeldet und von der Restschuldbefreiung ausgenommen werden. Ist die Insolvenz abgeschlossen, kann der Restbetrag weiter gepfändet werden.

Je nach Art der Forderung und des Vertrags gibt es auch die Möglichkeit, vom Aus- oder Absonderungsrecht Gebrauch zu machen. Hier werden die Ansprüche außerhalb des Insolvenzverfahrens im Zivilprozess durchgesetzt. Die Gespräche mit meinen Mandanten und dem Insolvenzverwalter zeigen schnell, ob dies im individuellen Fall zulässig und sinnvoll ist.

8. Ihre Mandanten loben u. a. die gute Verständlichkeit Ihrer Beratung. Was ist Ihren Mandanten bei der Kommunikation besonders wichtig?

Mir ist es besonders wichtig, auch komplexe Sachverhalte einfach zu erklären und mit verständlichen Beispielen zu arbeiten. Auch versuche ich, den Blickwinkel zu ändern und meinen Mandanten die Sicht des Anspruchsgegners zu erklären, um gegenseitiges Verständnis und eine realistische Perspektive auf die eigene Situation zu fördern.

Zudem versuche ich, so wenig Fachbegriffe wie möglich zu benutzen, um nicht belehrend oder gar abgehoben zu klingen. Es ist mir auch sehr wichtig, dass der Mandant weiß, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen und dass ich ihm helfen möchte.

9. Was möchten Sie den Mandanten abschließend mit auf den Weg geben?

Scheuen Sie sich nicht, rechtlichen Rat einzuholen. Haben Sie keine Angst vor Kosten oder Gebühren, dafür gibt es stets eine Lösung. Den Mut aufzubringen, sich dem Problem zu stellen und Rechtsbeistand einzuholen, ist der erste Schritt aus der Krise.

10. Das Corona-Virus stellt Privatpersonen und Unternehmen vor immense wirtschaftliche Herausforderungen. Welche Möglichkeiten bestehen, um eine durch Corona bedingte Insolvenz abzuwenden?

Wem als Privatperson oder Unternehmen wegen Corona die Insolvenz droht, der kann durch die staatlichen Hilfskredite und Soforthilfen zumindest etwas aufatmen. Auch die vor kurzem gelockerte Rechtslage verschafft zumindest etwas Luft:

So dürfen z. B. Privatpersonen und Unternehmen, die zwischen dem 1.4.20 und 30.6.20 ihre Miete aufgrund der Folgen von Corona nicht zahlen können, nicht mehr gekündigt werden.

Auch Strom, Wasser und Telekommunikation müssen Unternehmen mit bis zu 9 Mitarbeitern und einem maximalen Umsatz von 2 Mio. Euro pro Jahr vorerst nicht bezahlen, wenn das die wirtschaftliche Grundlage gefährdet.

Die Regierung hat außerdem für zahlungsunfähige Unternehmen rückwirkend vom 1.3.20 bis zum 30.9.20 die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt – vorher musste die Insolvenz innerhalb von 3 Wochen beantragt werden. Unternehmen haben dadurch mehr Zeit, staatliche Hilfe zu beantragen, mit Gläubigern zu verhandeln und eine Sanierung zu planen – und im besten Fall die Insolvenz abzuwenden.

Zwei Bedingungen müssen dazu erfüllt sein: Die Corona-Krise muss der Ursprung der Zahlungsunfähigkeit sein und es muss ernsthaft die Aussicht bestehen, dass sie mit staatlichen Hilfsmaßnahmen beseitigt werden kann.

Wer sich in den wechselhaften Zeiten um Corona unsicher über seine finanziellen Rechte ist, kann sich an einen Anwalt für Insolvenzrecht wenden. Wir beobachten die rechtliche Lage sehr genau.

Häufig gestellte Fragen zur Rechtsberatung im Insolvenzrecht

advocado ist die Rechtsplattform für ausgezeichnete Rechtsberatung – für Privatpersonen und Unternehmen. Sie profitieren von einem großen Netzwerk aus fortlaufend geprüften Partneranwälten und einem intelligenten Matching-Verfahren, mit dem wir den richtigen Spezialisten für Ihr Anliegen ermitteln. Sie erhalten schnell einen passenden Anwalt – für jedes Rechtsgebiet und ohne selbst suchen zu müssen.

Diese Vorteile haben Sie mit advocado gegenüber einem “Anwalt vor Ort”:

  • Spezialisierung: Wir ermitteln für Sie den passenden Spezialisten oder die passende Spezialistin aus unserem Anwaltsnetzwerk, sodass Sie eine ausgezeichnete Beratung erhalten.
  • Qualitätsmanagement: Unsere Partneranwälte unterliegen strengen Qualitätsrichtlinien sowie regelmäßigen Qualitäts-Checks. Der Erfolg unseres Qualitätsmanagements spiegelt sich in der hohen Mandantenzufriedenheit von 98 % wider.
  • Kostenfreies Erstgespräch: In einem kostenfreien Erstgespräch besprechen Sie Ihr Anliegen mit einem Anwalt – und können so eine informierte Entscheidung treffen.
  • Kostensicherheit: Sie haben zu jedem Zeitpunkt 100 % Kostensicherheit und erhalten – wenn in Ihrem Fall sinnvoll – ein Festpreis-Angebot, das alle Kosten und Leistungen übersichtlich auflistet.
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Das Erstgespräch ist immer kostenfrei. Entschließen Sie sich nach dem kostenfreien Erstgespräch dafür, den Anwalt oder die Anwältin zu beauftragen, erhalten Sie ein transparentes Festpreis-Angebot, das alle Kosten und Leistungen detailliert auflistet. Mehr zu Kosten & Zahlungsmöglichkeiten.

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advocado arbeitet mit allen Versicherern zusammen. Auf Wunsch stellen wir kostenfrei eine Deckungsanfrage bei Ihrer Versicherung für Sie. Das heißt, wir prüfen in Ihrem Auftrag bei der Versicherung, ob sie für die Kosten aufkommt.

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