Focus Money Testsiegel Höchste Weiterempfehlung advocado Online-Rechtsberatung
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FOCUS MONEY | Ausgabe 27/19:

„advocado weist innerhalb der Branche Online-Rechtsberatung die höchste Weiterempfehlungsquote auf.“


Matthias Klein

Matthias Klein
Patientenanwalt

Ihre Rechtsberatung vom Patientenanwalt

Ein Patientenanwalt vertritt die Interessen von Geschädigten gegenüber Ärzten, Krankenhäusern und Versicherungen im Medizin- und Arzthaftungsrecht. Dabei geht es vor allem um die Durchsetzung von Schmerzensgeld und Schadensersatz nach Behandlungsfehlern. Durch die komplexe Rechtslage und die hohen juristischen Ansprüche ist eine anwaltliche Beratung oft unverzichtbar.


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Mit advocado erhalten Sie schnell einen spezialisierten Patientenanwalt. Dieser prüft rechtsverbindlich Ihre Ansprüche und setzt sich für die Durchsetzung Ihrer Rechte ein. So erhalten Sie die passende juristische Beratung – bundesweit und ortsunabhängig.

Wir unterstützen Sie u. a. bei folgenden Anliegen:

Checkmark Fallprüfung & Beweisführung

  • Hygiene- & Behandlungsfehler
  • Therapie- & Pflegefehler
  • Kunstfehler & Ärztepfusch

Checkmark Ansprüche & Entschädigung

  • Schmerzensgeld, Schadensersatz
  • Ansprüche durchsetzen
  • Abwehr unberecht. Forderungen

Checkmark Patientenrechte durchsetzen

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Greifen Sie jederzeit und überall auf Ihren Online-Mandantenbereich zu. Hier verwalten Sie Dokumente, kommunizieren per Nachricht, Telefon oder Videochat direkt mit Ihrem Anwalt und sehen den Status Ihres Falls.
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Wir kämpfen für eine Welt,
in der jeder Mensch zu seinem Recht kommt.

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Ihre Patientenanwälte

Das sagen unsere Mandanten

Dominik S.
★★★★★
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4.8 / 5

Herr Dr. Ciper hat sich umgehend nach meiner Anfrage über advocado bei mir telefonisch gemeldet (deutlich unter den angegeben 2 Stunden). Er konnte mir bei meinem Anliegen bereits im Erstgespräch am Telefon Klarheit verschaffen und mir somit bereits deutlich weiterhelfen. Außerdem konnte er mir die weitere Vorgehensweise aufzeigen. Ich danke für den zum einen sehr zügigen und vor allem aber auch sehr netten, kompetenten Erstkontakt und die bereits erwähnte Hilfestellung. Vielen Dank! Weiterempfehlung!

Dr. Dirk Christoph Ciper

Für Rechtsanwalt
Dr. Dirk Christoph Ciper

Erhard B.
★★★★★
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5.0 / 5

Nachdem ich meine Anfrage auf Unterstützung beim Geltendmachen von Schmerzensgeldforderungen am Wochenende hinterlegt hatte wurde ich am folgenden Montag noch vor 09.00 Uhr von Herrn Dr. Ciper angerufen. Ich fühlte mich sehr gut beraten und habe ihn in der Folge mit der Wahrnehmung meiner Interessen beauftragt. Ich habe ein gutes Gefühl nach Abschluss der Verfahren über ein positives Ergebnis berichten zu können. Ich kann die Kanzlei uneingeschränkt weiter empfehlen.

Dr. Dirk Christoph Ciper

Für Rechtsanwalt
Dr. Dirk Christoph Ciper

Nico M.
★★★★★
★★★★★
4.6 / 5

Frau Buschner hat mir sehr sympathisch und rechtlich einfach verständlich meine ersten Fragen hinsichtlich einer verkehrstechnischen Rechtsfrage beantworten können. Ich würde Frau Buschner jederzeit wieder kontaktieren und um eine erste Einschätzung und Unterstützung bitten.

Sara Buschner

Für Rechtsanwältin
Sara Buschner

Marina P.
★★★★★
★★★★★
5.0 / 5

Sehr schnell, kompetent und freundlich.

Markus Förster

Für Rechtsanwalt
Markus Förster

Sara K.
★★★★★
★★★★★
5.0 / 5

Frau Buschner hat mich verständlich und fundiert zu meinem Anliegen beraten, so dass ich meine Rechtslage nach unserem Gespräch sehr gut einschätzen und die nächsten Schritte mit einem guten Gefühl gehen kann. Für eine Ersteinschätzung war ich mehr als zufrieden - in Bezug auf Qualität und Quantität! Vielen Dank!

Sara Buschner

Für Rechtsanwältin
Sara Buschner

Mathias Q.
★★★★★
★★★★★
4.6 / 5

Die Vorabberatung war gut verständlich und gab mir einen Überblick über die Verfahrensweisen in meinem Fall. Mir wurde die Entscheidung zum Eröffnen eines Verfahrens freigestellt. Das Gespräch mit Herrn Dr. Ciper hat mir geholfen.

Ernst Hecht

Für Rechtsanwalt
Dr. Dirk Christoph Ciper

In 3 einfachen Schritten zum Patientenanwalt

1. Fall schildern

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2. Kostenfreies Erstgespräch

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Ihr Anwalt meldet sich innerhalb von 2 Std. und erläutert Rechtslage & Optionen.

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Sie erhalten ein Festpreis-Angebot, inklusive aller Kosten & Leistungen.

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Im Gespräch mit Patientenanwalt Matthias Klein

Matthias Klein ist Fachanwalt für Medizinrecht sowie Strafrecht und berät als Patientenanwalt ausschließlich Patienten und Geschädigte. Dabei unterstützt er seine Mandanten sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich bei allen rechtlichen Anliegen. So zum Beispiel bei der Durchsetzung von Schadensersatz und Schmerzensgeld. Im Gespräch gibt er Einblicke in seine Tätigkeit.

Matthias Klein

„Keinesfalls sollten Patienten auf Angebote der Ärzteversicherer zur Abfindung des Schadens vorschnell eingehen. Schnelles Geld ist im Bereich der Arzthaftung nicht immer gutes Geld.“

Matthias Klein Matthias Klein Matthias Klein

Im Gespräch mit Patientenanwalt Matthias Klein

„Keinesfalls sollten Patienten auf Angebote der Ärzteversicherer zur Abfindung des Schadens vorschnell eingehen. Schnelles Geld ist im Bereich der Arzthaftung nicht immer gutes Geld.“

Matthias Klein ist Fachanwalt für Medizinrecht sowie Strafrecht und berät als Patientenanwalt ausschließlich Patienten und Geschädigte. Dabei unterstützt er seine Mandanten sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich bei allen rechtlichen Anliegen. So zum Beispiel bei der Durchsetzung von Schadensersatz und Schmerzensgeld. Im Gespräch gibt er Einblicke in seine Tätigkeit.

1. Guten Tag, Herr Klein. Sie sind einer der wenigen Anwälte für Arzthaftungsfragen in Deutschland, die sowohl im Medizinrecht als auch im Strafrecht eine Zulassung als Fachanwalt haben.

Matthias Klein: Ich habe mich auf Fälle an der Schnittstelle zwischen Medizin- und Strafrecht spezialisiert. In der Arzthaftung geht es um den finanziellen Ausgleich eines eingetretenen Schadens in Geld. Im Strafrecht geht es um mehr, nämlich um die persönliche Freiheit und die berufliche Zukunft eines Täters.

Ich vertrete geschädigte Patienten und deren Angehörige auch als Nebenkläger in Strafverfahren gegen den beschuldigten Arzt oder Pfleger. Oft gelingt es, im sogenannten Adhäsionsverfahren bereits Schadenersatzansprüche im Strafverfahren geltend zu machen, so dass meinen Mandanten ein weiterer Prozess vor Zivilgerichten erspart bleibt.

Unter dem Druck eines Strafverfahrens und den drohenden berufsrechtlichen Konsequenzen lassen sich Ansprüche manchmal leichter durchsetzen, auch weil im Strafverfahren in der Regel nur wenige Tage verhandelt, im Zivilverfahren aber oft jahrelang prozessiert wird.

2. Worin sehen Sie als Patientenanwalt die Vorteile der Online-Rechtsberatung?

Durch die Online-Rechtsberatung kann ich meinen Mandanten immer dann eine umfassende Rechtsberatung anbieten, wenn sie diese am dringendsten benötigen. Meine Mandanten müssen nicht wochenlang auf Termine warten – Sie erhalten sofort eine individuelle und persönliche Beratung durch einen Spezialisten. Dank der digitalen Abwicklung meiner Fälle spielt es deshalb keine Rolle mehr, ob sich ein Mandant in meiner unmittelbaren Nähe oder außerhalb des Bundesgebiets oder auf einem anderen Kontinent befindet.

3. Sie vertreten ausschließlich geschädigte Patienten und deren Angehörige. Warum haben Sie sich für diese Seite entschieden?

Ich bin überzeugt, dass man im Bereich der Arzthaftung nicht beide Seiten, also Patienten und beispielsweise Ärzte oder Krankenhäuser, vertreten kann. Das ist eine Frage der Haltung und auch der Glaubwürdigkeit. Deshalb haben ich mich im Bereich der Arzthaftung entschieden, ausschließlich die Interessen der Geschädigten zu vertreten.

Meinen Mandanten kommt dabei unmittelbar zugute, dass ich den Gegner bestens kenne: Als Teil eines Spezialistenteams einer großen Kanzlei, in der ich früher tätig war, habe ich jahrelang für die andere Seite gearbeitet: Unsere Auftraggeber im Bereich Arzthaftung waren damals Ärzte, Kliniken und deren Versicherungen. Daher weiß ich auch heute als Patientenanwalt genau, mit welchen Tricks Versicherungen versuchen, schwerste Schäden klein zu rechnen und die Regulierung hinauszuschieben.

Zudem können Ärzte und Klinken meist auf eine Vielzahl spezialisierter Juristen zurückgreifen, die im Auftrag der Berufshaftpflichtversicherer versuchen, Schadenersatzansprüche der Patienten abzuwehren oder zu minimieren. Patienten sind hingegen nicht nur medizinische, sondern auch juristische Laien und haben ganz klar eine schwächere Position. Diese stärke ich durch meine Erfahrung und mein Fachwissen. Ich kämpfe für meine Mandanten auf Augenhöhe mit spezialisierten Kollegen und Kolleginnen auf der Gegenseite um die optimale Regulierung eingetretener Schäden.

4. Mit welchen Anliegen wenden sich Ihre Mandanten an Sie?

Die Ausgangssituation ist oft ähnlich: Der Patient oder seine Angehörigen haben den Verdacht, dass einem behandelnden Arzt, Therapeuten, Psychiater oder anderem medizinischen Personal ein Kunstfehler unterlaufen ist. Dem ist zumeist eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands vorausgegangen und mitunter hat der Patient sich bereits eine Zweitmeinung von anderen Ärzten eingeholt.

Kommt es zu Kunstfehlern trägt der Geschädigte die Folgen nicht selten für den Rest seines Lebens. Man spricht dann von Dauerschäden. Neben den gesundheitlichen Beschwerden muss der Geschädigte zunächst auch die Kosten für zusätzliche Behandlungen, Medikamente, Hilfsmittel oder das Pflegefachpersonal tragen. Der Verlust des Einkommens bei vorübergehender Arbeits- oder dauerhafter Berufsunfähigkeit sorgt nicht selten für eine zusätzliche Belastung.

In solchen existenziellen Fällen geht es meinen Mandanten darum, eine finanzielle Entschädigung in Form von Schadensersatz und Schmerzensgeld und damit eine Absicherung zu erhalten. Dazu ist eine umfassende und detaillierte Beweissicherung erforderlich, die den juristischen Laien überfordert. Schon kleinste Fehler können den Anspruch gefährden. Außerdem verweigern die Versicherungen häufig Leistungen, die meinen Mandanten zustehen.

Hier gilt es, nicht nur die berechtigten Ansprüche in angemessener Höhe durchzusetzen, sondern auch die Zukunft des Mandanten abzusichern. Denn meist leiden Patienten lebenslang an den Folgen eines Fehlers. Treten weitere Schäden ein, muss der Schädiger diese genauso erstatten, wie die bereits sichtbaren Schäden. Zudem ist es im Vorfeld wichtig, genau zu prüfen, ob überhaupt ein Anspruch auf Entschädigung besteht.

Viele Patienten begeben sich aufgrund eines unbestätigten Verdachts selbstständig in einen riskanten Rechtsstreit. Leider oftmals auch auf Rat nicht spezialisierter Anwälte. Daher ist es sehr wichtig, sich eine Zweitmeinung eines Spezialisten einzuholen. Nicht selten stellt sich heraus, dass kein Kunstfehler vorliegt, sondern die Verschlechterung des Gesundheitszustands krankheitsbedingt und damit schicksalhaft ist und somit auch kein Anspruch auf Entschädigung besteht. Daher sollten sich Patienten schon früh an einen auf das Arzthaftungsrecht spezialisierten Patientenanwalt wenden, wenn der Verdacht besteht, dass sie falsch behandelt worden sind.

„Die Anwaltskosten bei der Vertretung gegenüber einem Arzt oder einer Klinik muss die Gegenseite übernehmen. Allerdings nur, wenn auch feststeht, dass ein auf einem Behandlungsfehler beruhender Schaden eingetreten ist.“

5. Wie häufig kommen Behandlungsfehler in Deutschland vor?

Es gibt verschiedene Quellen, aus denen man Rückschlüsse auf die Anzahl tatsächlich festgestellter Behandlungsfehler ziehen kann. Man muss bei der Auswertung dieser Quellen aber sehr genau hinschauen, wer die Statistiken veröffentlicht und welche Interessen dahinterstehen. Die Bundesärztekammer stellt beispielsweise jährlich die Ergebnisse einer von ihr geführten Statistik der Öffentlichkeit vor. Dabei muss man aber wissen, dass die Daten dort nur aus den Verfahren gewonnen werden, welche aus bereits durchgeführten und abgeschlossenen Verfahren vor Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Landesärztekammern stammen.

Es gibt eine große Dunkelziffer von Schadensfällen, die hier überhaupt nicht erfasst sind. Wenn die Bundesärztekammer nun vorrechnet, dass bei fast einer Milliarde Arzt-Patienten-Kontakten im ambulanten Bereich jährlich und bei fast 20 Millionen Behandlungsfällen in Krankenhäusern die Anzahl der Fehler seitens der Behandelnden „im Promillebereich“ liege, so will die Bundesärztekammer in erster Linie die gute medizinische Versorgung in Deutschland hervorheben.

Allerdings: Wenn Ihr Fall im genannten Promillebereich liegt, kämpfen Versicherer der Ärzte oft verbissen um jede einzelne Schadenposition. Und: Jeder einzelne Kunstfehler ist einer zu viel. Dieses eine Ereignis bestimmt nämlich das Schicksal des geschädigten Patienten und seiner Angehörigen meist lebenslang. Daher ist es wichtig, Fälle, in denen Behandlungsfehler vermutet werden, restlos aufzuklären. Das gilt übrigens auch bei Todesfällen, allzu oft wird hier ein „natürlicher Tod“ bescheinigt, obwohl letztlich ein Behandlungsfehler ursächlich war.

In nicht wenigen Fällen vertrete ich auch Angehörige verstorbener Patienten, denen es nicht in erster Linie um Geld geht, sondern die einfach verstehen wollen, wie und aus welchen Gründen ein geliebter Mensch verstorben ist. Oft ist es die mangelnde oder unvollständige Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten, die viele Fragen aufwirft, die Hinterbliebene geklärt wissen wollen. Dabei helfe ich mit meiner Erfahrung und meinem Fachwissen so gut ich kann.

6. Welche Ansprüche haben Patienten, wenn sich der Verdacht auf einen Behandlungsfehler bestätigt?

Wenn ein Patient von einem Kunstfehler betroffen ist, besteht gegenüber dem Verursacher ein Anspruch auf finanzielle Entschädigung in Form von Schadensersatz, Schmerzensgeld oder sogar einer monatlichen Schmerzensgeldrente. Viele Betroffene wissen nicht, dass der Verursacher eines Fehlers auch für so genannte Zukunftsschäden haften muss. Das sind Folgeschäden, die noch nicht eingetreten sind, aber zukünftig eintreten können.

Denken sie beispielsweise an eine Schädigung eines Kindes bei der Geburt durch einen Fehler des Arztes oder der Hebamme. Das Kind ist dann lebenslang durch diesen Fehler gezeichnet und meist zeigt sich das ganze Ausmaß des Schadens erst in der weiteren Entwicklung. Daher ist es wichtig, möglichst frühzeitig alle Ansprüche geltend zu machen, auch wenn sie noch gar nicht eingetreten sind.

Es muss also eine Worst-Case-Betrachtung angestellt werden, um den Mandanten optimal zu beraten. Und dabei ist die Einschätzung unabhängiger Gutachter extrem wichtig. Schmerzensgeld erhält ein Patient zur Kompensation immaterieller Schäden – also körperliche Verletzungen und seelische Leiden infolge des Behandlungsfehlers. Schadensersatz erhält er zum Ausgleich materieller Schäden wie den zusätzlichen Kosten für Pflege, Medikamente, Therapien oder Hausumbau.

7. Was muss der Patient tun, um seinen Anspruch zu beweisen?

Grundsätzlich trägt der Patient die volle Beweislast. Das bedeutet, er muss nachweisen, dass ein Kunstfehler des Arztes die Ursache seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist und dass er dadurch einen Schaden erlitten hat.

Unterläuft dem Arzt allerdings ein grober Fehler, ist dies anders. Ein grober Fehler liegt vor, wenn der Arzt gegen medizinische Erkenntnisse und bewährte ärztliche Behandlungsregeln verstößt und damit ein medizinisches Fehlverhalten vorliegt, welches einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen darf. Es gibt kein Gesetzbuch, in dem die vielschichtigen Fälle von Behandlungsfehlern geregelt sind. Arzthaftung ist Richterrecht. Die Rechtsprechung hat aufgrund weniger Paragraphen im Bürgerlichen Gesetzbuch zahlreiche Fallgruppen geschaffen, bei denen dem Patienten Beweiserleichterungen oder die Beweislastumkehr zugutekommen.

Meine Aufgabe als Patientenanwalt ist es, den individuellen Fall meiner Mandanten so aufzubereiten, dass klar wird, welche Fehlerkategorie vorliegt und wie diese rechtlich zu bewerten ist. Dazu muss man die komplexe Rechtsprechung in Arzthaftungssachen nicht nur kennen, sondern sie auch anwenden können.

„Ich arbeite auch mit Prozessfinanzierern zusammen. In besonders schweren Fällen mit vermutlich hohen Schadensummen bieten diese oft eine Vorfinanzierung an. Erst wenn die Gegenseite zahlt, erhalten diese einen Anteil am erstrittenen Geld."

8. Warum und wann brauchen Patienten einen Anwalt? Müssen Ärzte ihre Fehler nicht melden?

Nein, es gibt keine Meldepflicht von Behandlungsfehlern. Auch wenn Ärzte dies intern ihrer Versicherung melden, kommt der Fall nach außen erst dann ins Rollen, wenn der Patient oder seine Angehörigen Ansprüche gegen den Behandelnden geltend machen. Und dies ist für Laien sehr schwierig, da es medizinischer und juristischer Fachkenntnisse und jahrelanger Erfahrung bedarf, um Fehler nicht nur zu behaupten, sondern gerichtsfest zu beweisen und den Schaden der Höhe nach zu berechnen.

Als Patientenanwalt vertrete ich ausschließlich die Interessen meiner Mandanten. Ich arbeite den gesamten Fall so genau auf, dass das Gericht in der Lage ist, die Kernpunkte schnell zu erfassen. Darauf kommt es an. Man muss dem Gericht zeigen, in welche Richtung es weitere Ermittlungen anstellen muss. Das ist der erste Schritt zum Erfolg. Das Arzthaftungsrecht ist eine Spezialmaterie innerhalb des Medizinrechts. Man muss die Rechtsprechung der Obergerichte und des Bundesgerichtshofs in Arzthaftungssachen studieren, um einen Fall richtig einordnen zu können.

Patienten sollten sich daher so früh wie möglich anwaltlich vertreten lassen. Nur mit einem versierten Spezialisten für Arzthaftung können sie als Patient auf Augenhöhe gegenüber scheinbar übermächtigen Gegnern argumentieren und möglicherweise schon außergerichtlich eine Einigung mit der Gegenseite erzielen.

9. Warum ist es für Patienten gefährlich, Abfindungsangebote von Versicherern ohne anwaltliche Prüfung und Beratung anzunehmen?

Keinesfalls sollten Patienten auf Angebote der Ärzteversicherer zur Abfindung des Schadens vorschnell eingehen. Meine Erfahrung ist hier, dass viele Versicherer versuchen, geschädigte Patienten mit scheinbar hohen Geldzahlungen abzufinden. Schnelles Geld ist aber im Bereich der Arzthaftung nicht immer gutes Geld. Wer vorschnell einen Vertrag über die Abfindung seines Schadens erleidet, kann große Nachteile erleiden und geht morgen vielleicht leer aus. Wenn nämlich später (nach Abschluss des Vergleiches) Folgeschäden auftreten, können diese nicht mehr geltend gemacht werden! Nicht selten haben Versicherer in Fällen, in denen Patienten vorschnelle Angebote abgelehnt haben, später ein Vielfaches der zunächst angebotenen Beträge gezahlt.

Strategisch geht dies nur mit gerichtlicher Hilfe. Gerichte können zudem den Fall nicht ohne Hilfe eines medizinischen Sachverständigen entscheiden. Es geht meist um komplexe Vorgänge innerhalb der medizinischen Kunst. Als Patientenanwalt muss ich genau darlegen, welche Fragen dem Sachverständigen gestellt werden sollen und von welchem Sachverhalt er bei der Begutachtung ausgehen muss. Das, und für einen fairen Prozess zu sorgen, ist die wichtigste Grundlage meiner Arbeit. Nicht selten verhandle ich mit gerichtlicher Hilfe dann einen Abfindungsvergleich, der meinen Mandanten ein weiteres jahrelanges Prozessieren erspart.

10. Welche Möglichkeiten hat der Mandant, um sein Vorgehen gegen Ärzte und Kliniken zu finanzieren?

Die Anwaltskosten bei der Vertretung gegenüber einem Arzt oder einer Klinik muss die Gegenseite übernehmen. Allerdings nur, wenn auch feststeht, dass ein auf einem Behandlungsfehler beruhender Schaden eingetreten ist. Und bis dies feststeht, dauert es meist.

Es ist viel Arbeit, einen medizinischen Sachverhalt und eine Behandlung eines Patienten anhand der Dokumentation juristisch so aufzubereiten, dass eine Aussage darüber getroffen werden kann, wo genau der Fehler liegt und in welche Kategorie dieser einzuordnen ist. Erst wenn der Fehler feststeht und der Schaden berechnet werden kann, können auch Anwaltskosten beziffert werden, welche sich nach dem Wert des in Frage stehenden Problems richten.

Rechtsschutzversicherte Patienten lassen sich in solchen Fällen von ihrem Versicherer eine Deckungszusage geben. Doch was tun, wenn zum Schadenzeitpunkt keine Versicherung vorhanden war? Nachträglich kann man schließlich keine mehr abschließen. Eine Lösung bieten die Verfahren vor den Schlichtungsstellen für Fragen ärztlicher Haftpflicht. Diese untersuchen Ihren Behandlungsfall auf das Vorliegen von Behandlungsfehlern. Sie erhalten ein fachärztliches Gutachten. Außer Anwaltskosten fallen keine weiteren Kosten an. Sie erhalten ein kostenfreies fachärztliches Gutachten.

Stellt dieses z. B. einen groben Behandlungsfehler des Arztes fest, ist dies ein hervorragender Ausgangspunkt für eine außergerichtliche Schadensregulierung durch den Berufshaftpflichtversicherer des Arztes. Reguliert dieser Ihren Schaden nicht oder nicht ausreichend, haben Sie wegen des bereits vorliegenden Gutachtens ein viel geringeres Prozessrisiko. Man muss allerdings wissen, dass diese Schlichtungsstellen nur Gutachten nach Aktenlage erstellen und keine Zeugen vernehmen können. Gerade bei so genannten Aufklärungsfehlern ist dies aber oft entscheidend.

Ich arbeite auch mit Prozessfinanzierern zusammen. In besonders schweren Fällen mit vermutlich hohen Schadensummen bieten diese oft eine Vorfinanzierung an. Erst wenn die Gegenseite zahlt, erhalten diese einen Anteil am erstrittenen Geld.

11. Was möchten Sie betroffenen Patienten abschließend mit auf den Weg geben?

Viele Patienten sind infolge eines Behandlungsfehlers resigniert und scheuen den Kontakt zum Anwalt. Weil übereiltes und selbstständiges Handeln sich negativ auf die Entschädigung auswirken kann, rate ich zum kostenfreien Erstgespräch über advocado. Hier erfahren Sie bereits vor Beauftragung eines Anwalts, welche Erfolgsaussichten in Ihrem individuellen Fall bestehen oder ob sich Anwalts- und Gerichtskosten nach erfolgreicher Durchsetzung von der Gegenseite zurückfordern lassen.

Verzichten Sie nicht auf Ihre Rechte und wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an einen spezialisierten Patientenwalt! Und noch einmal: Wenn Ihnen jemand eine scheinbar hohe Geldsumme zur Abfindung Ihres Schadens anbietet, sollten Sie diese nicht ohne anwaltlichen Rat annehmen. Wenn Sie Opfer von medizinischen Behandlungsfehlern geworden sind, haben Sie nämlich Anspruch auf Ersatz aller Schäden.

Auch der Schäden, an die Sie heute noch gar nicht denken. Und die vielleicht noch nicht einmal entstanden sind, sondern erst in ungewisser Zukunft entstehen werden, aber letztlich mit dem Schadenereignis zusammenhängen. Beispielsweise können Sie nicht wissen, ob Ihre Verletzung später zur Arbeitsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit führt. Dann haben Sie einen erhöhten finanziellen Bedarf, der durch Abschluss eines Abfindungsvergleichs abgegolten ist, obwohl er zum Zeitpunkt der Unterschrift nicht bekannt war. Daher sollten Sie sich vor der Unterschrift eines Abfindungsvergleichs von einem spezialisierten Patientenanwalt beraten lassen. Dieser ist nur Ihren Interessen verpflichtet.

Häufig gestellte Fragen zur Rechtsberatung vom Patientenanwalt

Fachkompetenz und Qualität stehen an erster Stelle für eine ausgezeichnete und aussichtsreiche Rechtsberatung – jedoch gibt es den passenden Anwalt häufig nicht vor Ort. Deshalb liegt unser Fokus nicht auf dem Standort des Anwalts, sondern auf seiner Spezialisierung. So werden Sie mit advocado von einem erfahrenen Experten für Ihre Rechtsfrage beraten und profitieren dabei von der schnellen und unkomplizierten Bearbeitung Ihres Mandats.

Die Anwaltskosten sind individuell und fallabhängig. Eine genaue Berechnung ist daher erst mit Erhalt Ihrer unverbindlichen Anfrage möglich. In einem kostenfreien Erstgespräch vor der Beauftragung informiert Ihr Anwalt Sie über alle Kosten und Leistungen. Im Anschluss erhalten Sie ein transparentes Angebot zum Festpreis. So wissen Sie schon im Vorfeld genau, welche Kosten entstehen.

Nachdem Sie Ihren Fall geschildert und Ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, können Sie sich in Ihren Account einloggen und jederzeit den Status der Bearbeitung einsehen. Ein spezialisierter Patientenanwalt aus einer unserer Partnerkanzleien setzt sich innerhalb von zwei Stunden mit Ihnen für ein kostenfreies Erstgespräch in Verbindung (Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr).

Besteht weiterer Beratungsbedarf erhalten Sie ein unverbindliches Beratungsangebot zum Festpreis.

Wenn Sie mit dem Angebot zufrieden sind, beginnt Ihr Anwalt umgehend mit der Bearbeitung Ihres Mandats. Bei rechtlichen Fragen stehen Sie in direktem Kontakt zum Anwalt. Dazu kommunizieren Sie einfach per Telefon, E-Mail oder Chat in Ihrem advocado-Mandantenbereich. Zusätzlich steht Ihnen Ihr persönlicher advocado-Ansprechpartner für alle weiteren Fragen zur Verfügung.

So erhalten Sie schnell und unkompliziert die Lösung für Ihr Anliegen und werden umfassend betreut.

Ja, advocado akzeptiert alle bekannten Anbieter von Rechtsschutzversicherungen. Welche Leistungen Ihre Versicherung umfasst, prüfen wir mit unserer Deckungsanfrage.

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In einem kostenfreien Erstgespräch besprechen wir Ihren individuellen Fall & Ihre Erfolgsaussichten.

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