Anwalt für Photovoltaik: Was muss ich wissen?
Ob Planung, Anschaffung, Zulässigkeit der Dachnutzung, Probleme bei der Installation, Themen rund um Steuern, Versicherungen, Fördermittel, Mängel nach Installation oder Betrieb einer PV-Anlage. Verschattet die neue Villa des Nachbarn Ihre Anlage, so dass sie nicht die prognostizierte Nennleistung bringt? Oder werden Sie durch die Solarmodule Ihres Nachbarn geblendet?
Ein Anwalt mit Schwerpunkt Photovoltaik kann helfen, Streitigkeiten und Problemen rund um das Thema Photovoltaik zu klären.
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Welche Strafe droht bei nicht angemeldeter Photovoltaik-Anlage?
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet Betreiber netzgebundener Photovoltaik-Anlagen zur Anmeldung ihrer PV-Anlage bei der Bundesnetzagentur. Die Stammdaten der Solaranlage sind dabei im behördlichen Marktstammdatenregister (MaStR) einzutragen.
Die rechtzeitige und korrekte Anmeldung ist Grundvoraussetzung für den Erhalt der Einspeisevergütung und muss dem Netzbetreiber vorgelegt werden. Bei Nichtanmeldung droht ein Bußgeld. Gemäß EEG kostet die fehlende oder verspätete Anmeldung monatlich 10 Euro pro Kilowatt Leistung – und den Verlust der Einspeisevergütung.
Welcher Anwalt berät zu Solaranlagen & PV-Anlage?
„Der Betreiber einer Photovoltaikanlage, der Fördermittel nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Anspruch nehmen will, hat sich über die geltende Rechtslage und über die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Förderung zu informieren“, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH, Urt. v. 05.07.2017 – VIII ZR 147/16).
Ob PV-Anlagenkauf, Dachmietvertrag oder Stromliefervertrag – ein Anwalt mit Schwerpunkt Photovoltaik kennt die technischen und rechtlichen Details einer Solarinvestition ebenso wie den Umgang mit Netz- oder Anlagenbetreibern und PV Fachbetrieben.
PV-Kauf: Welche Fehler sollte ich vermeiden?
Leider kann man beim Kauf einer Photovoltaik-Anlage viele Fehler machen. Folgendes zu vermeiden, kann Probleme im Nachhinein verhindern:
- Dach ignorieren: Wie ist Ihr Dach ausgerichtet? Süden ist toll, vom Norden ist abzuraten. Welche Neigung hat Ihr Dach? Passt die Statik? Reicht die Fläche?
- Miete statt Kauf: Die gemietete Anlage ist am Ende womöglich deutlich teurer. Sie können sich beide Varianten von einem Fachmann durchrechnen lassen.
- Wirtschaftlichkeit vernachlässigen: Die Photovoltaik-Anlage muss rentabel sein. Bei der Prognose sind insbesondere die Strompreisentwicklung und die Einspeisevergütung einzukalkulieren.
- Kein Anbietervergleich: Verschiedene Anbieter mit Blick auf Preis, Komponentenqualität, Leistungen, Ersatzteilbeschaffung, Professionalität und Kommunikation zu vergleichen, kann sich auszahlen.
- Qualität vernachlässigen: Die Qualität der Photovoltaik-Anlage beeinflusst ihre Lebensdauer, Leistung und Zuverlässigkeit. Wichtig sind Zertifikate und TÜV-Siegel.
- Finanzierungsmöglichkeiten ignorieren: Die Erstinvestition in eine PV-Anlage ist kein Schnäppchen. Aber es gibt viele Zuschüsse, Förderprogramme und Darlehen.
Brauche ich für eine Photovoltaik-Anlage eine Baugenehmigung?
Von Bundesland zu Bundesland gibt es unterschiedliche Vorschriften, meist abhängig von der Größe der PV-Anlage.
Relevant für die Genehmigungsbedürftigkeit ist auch, ob es sich um eine Freiflächen-PV-Anlage handelt oder sie z. B. auf dem Dach eines Gebäudes angebracht werden soll. Anlagen an Gebäuden brauchen eher selten eine Baugenehmigung.
Wenn Ihr Antrag abgelehnt wurde, können Sie Widerspruch einlegen (Ausnahmen in Bayern und Baden-Württemberg, dort gibt es nur die Möglichkeit, direkt zu klagen). Ein Anwalt mit Schwerpunkt Photovoltaik kann Ihren Widerspruch rechtlich absichern und Sie im Klageverfahren vertreten.