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Kündigung widersprechen: Ihre Erfolgsaussichten als Arbeitnehmer

Maximilian Bahr

Juristische Redaktion

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9 Minuten Lesezeit

Maximilian Bahr (jur. Redaktion)  |   Stand:

Kündigung widersprechen: Ihre Erfolgsaussichten als Arbeitnehmer

Inhaltsverzeichnis [ausblenden]

  1. Wann ist eine Kündigung unzulässig?
  2. Optionen bei unzulässiger Kündigung
  3. Der Widerspruch: Was muss ich beachten?
  4. Mit Klage Widerspruch gegen Kündigung einlegen
  5. Kann ich der Kündigung ohne Anwalt widersprechen?
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Kündigung prüfen lassen

Zusammenfassung

Entspricht eine Kündigung nicht den gesetzlichen Vorgaben, ist diese unrechtmäßig. Dies ist auch der Fall, wenn Kündigungsschutz gilt. Dann können Arbeitnehmer Widerspruch gegen die Kündigung einlegen. Damit lassen sich eine Wiedereinstellung oder eine angemessene Abfindung erreichen. Können sich Arbeitnehmer nicht mit dem Arbeitgeber einigen, können sie der Kündigung vor dem Arbeitsgericht mit einer Klage widersprechen.

 

Auf einen Blick

  • Entspricht eine Kündigung nicht den gesetzlichen Vorgaben, ist sie unwirksam.
  • Dies ist der Fall bei formalen und inhaltlichen Fehlern, Verstößen gegen den Sonderkündigungsschutz und einer unzureichenden Sozialauswahl.
  • Bei einer Corona-bedingten Kündigung gibt es ebenfalls oft juristische Angriffsfläche.
  • Arbeitnehmer können der Kündigung innerhalb von 3 Wochen widersprechen.
  • Der Widerspruch ermöglicht eine außergerichtliche Einigung und verhindert ein langwieriges und kostenintensives Gerichtsverfahren.
  • So können Arbeitnehmer die Wiedereinstellung oder eine Abfindung erreichen.
  • Als letzte Option, einer Kündigung zu widersprechen, bleibt eine Klage vor dem Arbeitsgericht.
  • Ein Anwalt prüft vorab die Zulässigkeit der Kündigung und schützt Sie vor einem aussichtslosen Rechtsstreit.

 

Hat man Ihnen aufgrund der Corona-Krise gekündigt, könnte die Kündigung ebenfalls unzulässig sein. Das wäre z. B. der Fall, wenn Ihr Arbeitgeber eine betriebsbedingte Kündigung nicht ausreichend begründet hat oder Ihnen krankheitsbedingt kündigt. Ein Anwalt kann prüfen, inwieweit Sie gegen die Kündigung vorgehen können, und unterstützt Sie im Widerspruchsverfahren. Schildern Sie dafür hier Ihr Anliegen.

 

1. Wann ist eine Kündigung unzulässig?

Verstößt eine Kündigung gegen das Kündigungsschutzgesetz (KSchG), ist sie unzulässig. Gekündigte Arbeitnehmer können dann Widerspruch gegen die Kündigung einlegen.

Ein Widerspruch ermöglicht eine außergerichtliche Einigung und verhindert damit ein kostenintensives Gerichtsverfahren.

Eine Kündigung ist unzulässig, wenn

  • das Kündigungsschreiben formale oder inhaltliche Fehler aufweist,
  • der Kündigungsschutz keine Berücksichtigung findet,
  • besonderer Kündigungsschutz besteht,
  • die Sozialauswahl fehlerhaft ist.

 

Formale & inhaltliche Fehler

Das Kündigungsschreiben verstößt gegen die gesetzlichen Vorgaben, wenn folgende formale oder inhaltliche Fehler vorliegen:

  • Die Kündigung ist nicht schriftlich eingegangen.
  • Die Kündigung trägt nicht die Originalunterschrift des Arbeitgebers.
  • Die Unterschrift stammt nicht von einem unterschriftsberechtigten Unternehmensvertreter.
  • Im Kündigungsschreiben steht eine falsche Kündigungsfrist.
  • Es gibt einen Betriebsrat, der trotz Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) nicht angehört wurde (dies gilt auch bei Arbeitsverhältnissen unter 6 Monaten).

Arbeitnehmer können dann Widerspruch gegen die Kündigung einlegen.

 

Kündigungsschutz

Wenn ein Arbeitsverhältnis unter Kündigungsschutz steht, darf der Arbeitgeber nur bei einem triftigen Grund kündigen:

Kündigungsschutz besteht erst, wenn das Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate in einem Betrieb mit mindestens 10 Vollzeitbeschäftigten besteht.

 

Besonderer Kündigungsschutz

Der Gesetzgeber schützt mit dem Sonderkündigungsschutz Mitarbeiter, die sozial besonders schützenswert sind. Dies kann durch die aktuelle Lebenssituation oder durch ihre Funktion im Unternehmen bedingt sein.

Für diese Mitarbeiter muss der Arbeitgeber bei einer Kündigung triftige Gründe vorlegen und ggf. Behörden wie z. B. das Integrationsamt informieren.

Unter besonderem Kündigungsschutz stehen:

 

Fehlerhafte Sozialauswahl

Bevor der Arbeitgeber eine Kündigung ausspricht, muss dieser anhand von Faktoren wie Betriebszugehörigkeit, Alter, Familienstand und körperlichen Einschränkungen überprüfen, wer vorrangig zu kündigen ist. Diesen Vorgang nennt man Sozialauswahl.

Hat der Arbeitgeber obige Faktoren nicht umfassend berücksichtigt, können Arbeitnehmer der Kündigung widersprechen. Kontaktieren Sie dafür den Betriebsrat.

 

Sie möchten einer unzulässigen Kündigung widersprechen? Ein spezialisierter Anwalt prüft Ihre Kündigung und informiert Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch über Handlungsoptionen, Erfolgsaussichten und Kosten.

Kündigung hochladen & Erstgespräch vereinbaren.

 

2. Optionen bei unzulässiger Kündigung

Wer eine unzulässige Kündigung des Arbeitgebers erhalten hat, muss dies nicht einfach hinnehmen. Auch wenn Sie sich in einer Ausnahmesituation befinden: Es ist wichtig, überlegt zu handeln.

Halten Sie sich an die folgenden Sofortmaßnahmen, um das bestmögliche Ergebnis aus Ihrer Situation herauszuholen.

 

Arbeitslos melden

Melden Sie sich innerhalb von 3 Tagen nach Erhalt der Kündigung beim Arbeitsamt arbeitslos, um den Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend zu machen. Bringen Sie dazu die Kündigung und Ihren Arbeitsvertrag mit.

Auch wenn Sie der Kündigung widersprechen möchten, ist dieser Schritt vonnöten. Ansonsten riskieren Sie Kürzungen oder eine Sperrzeit von bis zu 3 Monaten beim Arbeitslosengeld.

 

Arbeit weiter nachgehen

Wer nach einer Kündigung nicht sofort freigestellt wird, muss sich an den Arbeitsvertrag und seine Fristen halten. Sie müssen also weiterhin zur Arbeit erscheinen.

Möglicherweise belastet die Kündigung das Arbeitsverhältnis, bleiben Sie dennoch professionell – auch im Hinblick auf ein mögliches Arbeitszeugnis.

 

Kündigung prüfen

Alleine wegen Formfehlern kann es sinnvoll sein, die Kündigung durch einen erfahrenen Anwalt überprüfen zu lassen. Er weist Fehler rechtssicher nach, die ein Laie und selbst Arbeitgeber häufig übersehen.

Selbst kleine formale oder inhaltliche Fehler machen eine Kündigung unwirksam.

 

Betriebsrat kontaktieren

Arbeitnehmer erfahren durch den Betriebsrat, ob dieser ordnungsgemäß angehört wurde. Ist dies nicht der Fall, ist die Kündigung nach Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) unwirksam.

Der Betriebsrat kann der Kündigung des Arbeitgebers zwar widersprechen, sie aber nicht verhindern. Trotzdem hilft ein Widerspruch des Betriebsrats dem Arbeitnehmer: Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer bis zur Klärung des Sachverhalts weiterbeschäftigen.

 

Widerspruchsschreiben einreichen

Reichen Sie den Widerspruch gegen die Kündigung schriftlich bei Ihrem Arbeitgeber ein. Lassen Sie sich den Eingang des Widerspruchs vom Arbeitgeber bestätigen und leiten Sie eine Kopie an den Betriebsrat weiter. Wie Sie im Detail vorgehen, erfahren Sie in Kapitel 3 – Der Widerspruch: Was muss ich beachten?.

 

Gespräch mit dem Arbeitgeber

Nach Erhalt Ihres Schreibens wird der Arbeitgeber das Gespräch mit Ihnen suchen. Signalisieren Sie, dass Sie ein langwieriges und kostenintensives Verfahren vor Gericht vermeiden möchten.

Bieten Sie daher eine der folgenden Alternativen an:

  • Kündigung zurücknehmen: Liegen Gründe für die Unwirksamkeit der Kündigung vor, versichern Sie Ihrem Arbeitgeber, dass Sie auf juristische Schritte verzichten, wenn Sie die Arbeit wieder aufnehmen können.
  • Abfindung vereinbaren: Bieten Sie dem Arbeitgeber eine einvernehmliche Auflösung an, wenn Sie die Arbeit nach der Kündigung nicht wieder aufnehmen möchten. Der Arbeitnehmer erhält eine Abfindung und verzichtet auf jegliche Einhaltung der Kündigungsfrist, des Kündigungsschutzes und der Anhörung des Betriebsrates nach dem BetrVG. Auch für Angestellte öffentlicher Einrichtungen ist eine Abfindung im öffentlichen Dienst möglich.

 

Anwalt hinzuziehen

Waren Widerspruch und das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber nicht erfolgreich, können Sie Klage einreichen, um sich gegen die unzulässige Kündigung zu wehren. Da Sie dafür nur 3 Wochen ab Zeitpunkt der Kündigung haben, ist schnelles Handeln gefragt.

Spätestens jetzt ist es sinnvoll, einen erfahrenen Anwalt zu kontaktieren. Er prüft die Rechtmäßigkeit der Kündigung und weist Verstöße gegen das Kündigungsschutzgesetz nach. Anschließend reicht er Klage mit einer rechtssicheren Klageschrift beim zuständigen Arbeitsgericht ein und vertritt Sie vor Gericht gegen Ihren Arbeitgeber.

Sie möchten gegen eine Kündigung vorgehen? Schildern Sie Ihr Anliegen über advocado – innerhalb von 2 Stunden meldet sich ein Anwalt bei Ihnen. Im kostenfreien Erstgespräch erläutert der Anwalt Ihnen das mögliche weitere Vorgehen.

Hier Anliegen schildern & Erstgespräch vereinbaren.

 

Kündigung widersprechen: Ihre Erfolgsaussichten als Arbeitnehmer

 

3. Der Widerspruch: Was muss ich beachten?

Hat Ihnen der Arbeitgeber eine unzulässige Kündigung ausgesprochen, können Sie Widerspruch einlegen, um sich dagegen zu wehren.

 

Ein Widerspruch hat eine aufschiebende Wirkung und sorgt dafür, dass die Kündigung nicht rechtskräftig wird, solange

  • der Arbeitgeber seine Entscheidung und die Kündigung nicht nochmal geprüft hat,
  • er die Kündigung nicht aufgehoben hat,
  • er die Kündigung nicht zurückgenommen hat.

 

Der Widerspruch bietet Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Möglichkeit, zu vermitteln und eine außergerichtliche Einigung herbeizuführen.

 

Welche Widerspruchsfrist gilt?

Nach Erhalt bleiben Ihnen 3 Wochen, um einer Kündigung zu widersprechen. Arbeitnehmer müssen daher rechtzeitig handeln.

Wer nach einer Kündigung die Widerspruchsfrist nicht einhält, hat keine Möglichkeit, Widerspruch einzulegen – auch wenn die Kündigung unzulässig ist.

Eric Geppert

Ziel dieser relativ kurzen Frist ist es, für beide Seiten eine möglichst schnelle Klärung des Sachverhaltes herbeizuführen. Das Problem hierbei ist, dass viele Arbeitnehmer sich dieser kurzen Frist gar nicht bewusst sind.

Eric Geppert
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Eric Geppert
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Ziel dieser relativ kurzen Frist ist es, für beide Seiten eine möglichst schnelle Klärung des Sachverhaltes herbeizuführen. Das Problem hierbei ist, dass viele Arbeitnehmer sich dieser kurzen Frist gar nicht bewusst sind.

Wie lege ich Widerspruch ein?

Gekündigte Arbeitnehmer reichen den Widerspruch gegen die Kündigung schriftlich beim Arbeitgeber ein. Weisen Sie in dem Schreiben darauf hin, dass die Kündigung aufgrund von Fehlern unzulässig ist.

 

Vorsicht bei Mustern!

Im Internet finden Sie zahlreiche Muster für den Widerspruch gegen eine Kündigung. Wir bieten Ihnen ein solches Muster nicht, da dieses allgemeine Formulierungen enthält, die Ihren individuellen Einzelfall nicht abbilden können.

Nutzen Sie ein solches Muster, kann Ihr Widerspruch aufgrund von formalen und inhaltlichen Fehlern ebenfalls unzulässig sein. Die Kündigung wäre dann rechtskräftig.

 

Wann lohnt sich ein Widerspruch?

Arbeitnehmer können der Kündigung widersprechen, wenn sie eine unzulässige oder fehlerhafte Kündigung erhalten haben.

Dann sollten Arbeitnehmer auf jeden Fall der Kündigung widersprechen. Das ist schon deswegen wichtig, um den Arbeitgeber auf Fehler aufmerksam zu machen und ihn zu einem Gespräch zu bewegen.

Außerdem ist für den Erfolg einer Klage vor dem Arbeitsgericht wichtig, dass Sie als Arbeitnehmer versucht haben, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen.

 

Kosten eines Widerspruchs

Legen Sie selbst bei unzulässiger Kündigung Widerspruch ein, entstehen Ihnen keine Kosten. Lassen Sie sich aufgrund der besseren Erfolgsaussichten anwaltlich vertreten, löst das Anwaltskosten aus.

 

Bei Bedarf erhalten Sie über advocado eine Rechtsberatung. Um Sie transparent über die zu erwartenden Kosten informieren zu können, prüft ein spezialisierter Anwalt Ihren Fall.

Anschließend stellt er Ihnen in einem unverbindlichen Erstgespräch alle Kosten übersichtlich dar. Außerdem erklärt er Ihnen, ob Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten eines Widerspruchs übernimmt und welche Optionen Sie haben, die Kosten zu reduzieren.

Hier Anliegen schildern & Erstgespräch vereinbaren.

 

4. Mit Klage Widerspruch gegen Kündigung einlegen

Ist keine außergerichtliche Einigung nach dem Widerspruch gegen die Kündigung möglich, bleibt Arbeitnehmern nur noch der Gang vor Gericht, um sich gegen die Kündigung zu wehren.

Nach Erhalt der Kündigung haben Sie 3 Wochen Zeit, eine Kündigungsschutzklage einzureichen. Dann überprüft das Arbeitsgericht die Rechtmäßigkeit der Kündigung.

 

1. & 2. Verhandlungstermin

Das Gericht setzt innerhalb 2 Wochen einen ersten Verhandlungstermin an. In diesem geht es primär um die Vermittlung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ziel ist es, eine Einigung zu finden und den Prozess frühzeitig zu beenden.

Eine solche Einigung ist in den meisten Fällen eine freiwillige Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegen Zahlung einer Abfindung und Aushändigung eines positiven Arbeitszeugnisses.

Kommt es nicht zur Einigung, setzt das Gericht einen weiteren Termin an, um eine Einigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber herzustellen.

 

Urteil des Arbeitsgerichts

Gibt es nach zwei Verhandlungsterminen keinen Vergleich zwischen den Parteien, fällen die Richter ein Urteil.

Gewinnt der Arbeitnehmer, ist die Kündigung unwirksam. Das bedeutet, dass er einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung im Unternehmen hat.

Verliert er hingegen, ist die Kündigung des Arbeitgebers wirksam. Arbeitnehmer können gegen das Urteil beim Landesarbeitsgericht aber Berufung einlegen.

 

Viele Arbeitnehmer scheuen aufgrund des Kostenrisikos den Gang vor das Arbeitsgericht – obwohl die Kündigung unzulässig ist. Diese Angst ist nicht begründet. Entscheidet das Arbeitsgericht in Ihrem Sinne, muss die Gegenseite sämtliche Gerichtskosten übernehmen. Nur für entstandene Anwaltskosten muss jede Partei selbst aufkommen.

Rechtsschutzversicherungen übernehmen in vielen Fällen anfallende Kosten. Gerne stellen wir eine Deckungsanfrage für Sie. Jetzt kostenfrei prüfen lassen.

 

5. Kann ich der Kündigung ohne Anwalt widersprechen?

Ein Anwalt ist nicht zwingend notwendig, um einer Kündigung zu widersprechen – er erhöht aber die Erfolgsaussichten für den Widerspruch gegen eine Kündigung.

Ein Anwalt für Arbeitsrecht weist die Unzulässigkeit Ihrer Kündigung nach und steht Ihnen während der gesamten Zeit zur Seite. Außerdem sichert er Ihr Widerspruchsschreiben rechtlich ab, indem er die formalen und inhaltlichen Vorgaben einhält und das Schreiben fristgerecht einreicht. Damit erhöhen Sie Ihre Chance, dass Ihnen Ihr Arbeitgeber entgegenkommt.

Im Gespräch mit dem Arbeitgeber vermittelt der Anwalt außerdem zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, damit eine schnelle und einvernehmliche Lösung möglich ist.

War der Widerspruch nicht erfolgreich, reicht ein Anwalt gegebenenfalls Klage ein und übernimmt Ihre Vertretung vor dem Arbeitsgericht. Diese sogenannte Waffengleichheit ist für den Ausgang der Klage von Bedeutung. Denn Sie können davon ausgehen, dass sich Ihr Arbeitgeber anwaltlich vertreten lassen wird.

Ein Verzicht auf einen Anwalt bedeutet einen unnötigen Nachteil und eine Schwächung Ihrer Verhandlungsposition, wenn es darum geht, eine Wiedereinstellung oder angemessene Abfindung zu erreichen.

Ein erfahrener Anwalt übernimmt darüber hinaus folgende Aufgaben:

  • Prüfung des Kündigungsschreibens
  • Nachweis formaler und inhaltlicher Fehler
  • Nachweis der Unzulässigkeit der Kündigung anhand Gesetzeslage und aktueller Rechtsprechung
  • Formulierung eines rechtssicheren Widerspruchs
  • Verhandlungen mit Ihrem Arbeitgeber
  • Erstellung und Einreichung der Klageschrift
  • Ihre Vertretung vor dem Arbeitsgericht
  • Durchsetzung von Wiedereinstellung oder Abfindung

Sie möchten Ihrer Kündigung
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Unser Anwalt erläutert Ihnen im kostenfreien Erstgespräch das mögliche Vorgehen.

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Als Mitglied der juristischen Redaktion von advocado kämpft Maximilian Bahr täglich dafür, dass jeder Leser zu seinem Recht kommt. In den Bereichen Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht gibt er lösungsorientierte Antworten auf komplexe Rechtsfragen.

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