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Prozess- & Gerichtskosten­rechner: Prozesskosten­risiko schnell & einfach berechnen

Patricia Bauer

Juristische Redaktion

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9 Minuten Lesezeit

Patricia Bauer (jur. Redaktion)  |   Stand:

Prozess- & Gerichtskosten­rechner: Prozesskosten­risiko schnell & einfach berechnen

Inhaltsverzeichnis [ausblenden]

  1. Prozesskostenrechner
  2. So nutzen Sie den Prozesskostenrechner richtig
  3. Diese Gerichtskosten fallen an
  4. So halten Sie die Prozesskosten gering
  5. Möglichkeiten zur Kostenübernahme
  6. Prozesskostenrisiko jetzt unverbindlich bestimmen
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Prozesskosten prüfen

Zusammenfassung

Anwälte verlangen Vergütungen und Gerichte berechnen für ihre Tätigkeit gesetzliche Gerichtskosten. Prozesskostenrechner sind sinnvoll, um das Prozesskostenrisiko vorher zu bestimmen und aussichtslose Klagen zu vermeiden. Denn: Der Kläger trägt das Prozesskostenrisiko. Das heißt, dass er bei einem nachteiligen Urteil in der Regel alle Prozesskosten zahlt – inkl. der gegnerischen Anwaltsvergütung (eine Ausnahme bilden z. B. Arbeits- und Familienrecht).

 

Auf einen Blick

  • Prozesskosten bestehen aus der Vergütung des eigenen und des gegnerischen Anwalts sowie den Gerichtskosten.
  • Grundlage sind das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), das Gerichtskostengesetz (GKG) und das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG).
  • Prozesskostenrechner verschaffen einen ersten Überblick über das Prozesskostenrisiko – also den Betrag, der bei einem nachteiligen Urteil bezahlt werden muss.
  • Die gesetzliche Anwaltsvergütung richtet sich nach Umfang und Schwierigkeit der Anwaltstätigkeit.
  • Die Gerichtskosten berechnen sich grundsätzlich nach dem Streitwert, dem zuständigen Gericht und der Gerichtsinstanz – im Strafprozess kommt es aber auf das Strafmaß an.
  • Verwaltungsprozesse (z. B. Klagen gegen behördliche Entscheidungen) sind oft kostenfrei – Verfassungsprozesse (z. B.  bei staatlichen Grundrechtsverletzungen) immer.
  • Wenn Sie Ihr Rechtsanliegen über advocado lösen, erhalten Sie im Vorfeld ein unverbindliches Festpreis-Angebot von einem spezialisierten Anwalt.

 

1. Prozesskosten­rechner

Unser praktischer Prozess- und Gerichtskostenrechner bietet Ihnen einen schnellen ersten Überblick:

 

 

2. So nutzen Sie den Prozesskostenrechner richtig

Mit Online-Rechnern können Sie die Prozesskosten schnell und einfach berechnen.

 

Vorteile

  • Überblick über das Kostenrisiko Ihres Rechtsstreits – einschließlich eigener und gegnerischer Anwaltsvergütung sowie Gerichtskosten.
  • Erste Kosten-Nutzen-Abwägung – lohnt sich eine Klage oder übersteigen die Prozesskosten den möglichen Gewinn bedeutend?

 

Jedoch liefern Prozess- und Gerichtskostenrechner keine verbindlichen Angaben. Je nach Art, Komplexität und Dauer des Verfahrens kann die endgültige Kostenhöhe variieren.

 

Nachteile

  • Der Rechner eignet sich vorwiegend für zivilrechtliche Streitigkeiten – Fälle, in denen Privatpersonen oder Unternehmen Ansprüche gegeneinander durchsetzen wollen.
  • Es wird nur die gesetzliche Anwaltsvergütung einberechnet – durch alternative Vergütungsmodelle kann sie höher ausfallen.   
  • Gerichtliche Auslagen (z. B. Sachverständigenkosten oder Zeugenentschädigungen) sind vorher kaum absehbar – das Prozesskostenrisiko kann steigen.

 

Ihr Fall wird nicht vor dem Zivilgericht verhandelt? Ein erfahrener Anwalt aus dem jeweiligen Rechtsgebiet schätzt die Prozesskosten ein und berät Sie zu den Erfolgsaussichten einer Klage. Schildern Sie dafür hier Ihr Anliegen.

 

Wie hoch sind die Anwaltskosten?

Während die Gerichtskosten weitgehend feststehen, ist die Anwaltsvergütung undurchsichtig und von vielen Faktoren abhängig. Bei Unklarheiten über die gesetzliche Vergütung, Fragen zu alternativen Vergütungsmodellen und für Informationen zu den anwaltlichen Aufklärungspflichten lesen Sie unseren Beitrag zum Thema Anwaltskosten.

 

3. Diese Gerichts­kosten fallen an

Anwaltshonorare fallen nur an, wenn Sie oder Ihr Prozessgegner einen Anwalt beauftragen bzw. Anwaltszwang vor dem jeweiligen Gericht herrscht. Im Gegensatz entstehen bei Gerichtsprozessen immer Kosten. Ob Sie die Gerichtskosten selbst tragen müssen, hängt vom Ausgang des Prozesses und dem Gerichtszweig ab.

Für die Berechnung der Gerichtskosten sind u. a. das Gerichtskostengesetz (GKG) und das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) wichtig.

 

Infografik: Diese Gerichtskosten fallen für Prozesse in unterschliedlichen Instanzen an.

 

Folgende Faktoren beeinflussen die Höhe der Gerichtskosten:

  • Streitwert
  • Gericht, das das Rechtsproblem verhandelt (z. B. Amts- oder Landgericht)
  • Gerichtszweig (z. B. Zivilgericht, Strafgericht oder Verwaltungsgericht)
  • Instanz des Verfahrens (1. Instanz, Berufung, Revision)

 

Der Streitwert beruht auf dem konkreten Wert der Angelegenheit. Klagen Sie z. B. eine nicht geleistete Kaufpreiszahlung in Höhe von 1.000 € ein, beträgt der Streitwert 1.000 €.

Die 1. Instanz ist das Gericht, das Ihren Fall zum ersten Mal verhandelt. Bei der Berufung wird das Urteil der 1. Instanz auf Sachfehler geprüft. Bei der Revision das der Berufungsinstanz auf Rechtsfehler.

Je nach Gerichtszweig und Instanz fallen folgende Gerichtskosten an:

 

Zivilprozess

Zivilgerichte verhandeln alle Streitigkeiten, die zwischen Privatpersonen, Unternehmen oder Gesellschaften bestehen.

Beispiele:

 

Jedoch verhandelt das Zivilgericht keine Klagen gegen den Arbeitgeber – hier ist das Arbeitsgericht zuständig. Mehr darüber erfahren Sie im Beitrag Anwaltskosten im Arbeitsrecht.

 

Die Gerichtskosten im Zivilprozess berechnen sich nach dem Verfahrensstand: Ist der Prozess noch in der 1. Instanz oder wurde bereits Berufung oder Revision eingelegt?

Der folgenden Tabelle können Sie einige Beispiele aus dem Prozesskostenrechner entnehmen:

 

Streitwert bis … €

1. Instanz

Berufung

Revision

500

105,00

140,00

175,00

1.000

159,00

212,00

265,00

5.000

438,00

584,00

730,00

10.000

723,00

964,00

1.205,00

50.000

1.638,00

2.184,00

2.730,00

100.000

3.078,00

4.104,00

5.130,00

500.000

10.608,00

14.144,00

17.680,00

 

Die Prozess- und Gerichtskosten muss grundsätzlich die unterlegene Partei zahlen – inkl. der eigenen und gegnerischen Anwaltsvergütung.

 

Amtsgericht oder Landgericht?

Ob ein Gerichtsverfahren in 1. Instanz vor dem Amtsgericht oder Landgericht stattfindet, richtet sich nach dem Streitwert: Das Landgericht ist erst ab 5.000 € zuständig.

Vor dem Amtsgericht können Sie sich selbst vertreten. Startet das Verfahren beim Landgericht oder legen Sie Berufung oder Revision ein, besteht Anwaltszwang. Entsprechend steigen die Prozesskosten.

 

Strafprozess

Im Strafprozess ermittelt der Richter, ob der Beschuldigte eine Straftat begangen hat. Bei einer Verurteilung kommt es zu Geld- oder Freiheitsstrafen.

Beispiele:

 

Da es im Strafprozess um Fehlverhalten und Sanktionen geht und nicht um die Klärung finanzieller Ansprüche, gibt es keine Streitwerte. Die Gerichtskosten und damit auch die Prozesskosten berechnen sich stattdessen nach dem Strafmaß:

 

Strafmaß

 

Gerichtskosten in €

Geldstrafe

bis 180 Tagessätze

140,00

 

mehr als 180 Tagessätze

280,00

Freiheitsstrafe

bis zu 6 Monate

140,00

 

bis zu 1 Jahr

280,00

 

bis zu 2 Jahren

420,00

 

bis zu 4 Jahren

560,00

 

bis zu 10 Jahren

700,00

 

mehr als 10 Jahre

1.000,00

 

lebenslänglich

1.000,00

 

Der Angeklagte muss die Prozess- und Gerichtskosten nur bei einer rechtskräftigen Verurteilung zahlen. Bei einem Freispruch kommt die Staatskasse dafür auf.

 

Bußgeldverfahren

Wenn Sie gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einlegen und es zu einem Verfahren vor dem Amtsgericht kommt, betragen die Gerichtskosten 10 % der Geldbuße – mindestens aber 50 € und höchstens 15.000 €.

Zahlen müssen Sie nur, wenn das Gericht Ihren Einspruch ablehnt.

 

Verwaltungsprozess

In Verwaltungsprozessen können sich Bürger gegen staatliche Verwaltungsakte wehren oder Leistungen einfordern. Grundsätzlich fallen dabei Gerichtskosten an.

Beispiele:

 

In diesen Bereichen entstehen ausnahmsweise keine Gerichtskosten:

  • Ausbildungsförderung
  • Jugendhilfe
  • Asylrecht
  • Kriegsopferfürsorge
  • Schwerbehindertenfürsorge

 

Im Verwaltungsprozess entstehen dieselben Gerichtskosten wie im Zivilprozess.

Beispiele aus dem Prozesskostenrechner:

 

Streitwert bis … €

1. Instanz

Berufung

Revision

500

105,00

140,00

175,00

1.000

159,00

212,00

265,00

5.000

438,00

584,00

730,00

10.000

723,00

964,00

1.205,00

50.000

1.638,00

2.184,00

2.730,00

100.000

3.078,00

4.104,00

5.130,00

500.000

10.608,00

14.144,00

17.680,00

 

Auch im Verwaltungsverfahren muss der Kläger die Gerichtskosten nur bei einem nachteiligen Urteil übernehmen.

 

Verfassungsprozess

Wer sich vom Staat in einem seiner Grundrechte verletzt fühlt, kann Verfassungsbeschwerde erheben – sofern die Angelegenheit bisher von keinem anderen Gericht geklärt werden konnte.

Beispiele:

  • Eingriff in das Grundrecht auf Berufsfreiheit durch Entzug der ärztlichen Berufserlaubnis
  • Eingriff in das Grundrecht auf Meinungsfreiheit durch Zensur eines Buches
  • Eingriff in das Grundrecht auf Religionsfreiheit durch Kopftuchverbot

Ein Verfassungsprozess ist für den Kläger grundsätzlich kostenfrei.

 

Wird die Klage missbräuchlich erhoben – z. B. um eine andere Person bewusst zu schädigen – kann das Gericht eine Strafgebühr von bis zu 2.600 € verhängen.

 

Auslagen

Unabhängig vom Gerichtszweig zählen die gerichtlichen Auslagen zu den Gerichtskosten.

Zu den Auslagen gehören u. a.:

  • Dokumentenpauschale für die Anfertigung von Abschriften und die Ausfertigung von Schriftstücken
  • Entschädigungen für Zeugen – z. B. Erstattung von Fahrt- und Übernachtungskosten oder Ausgleich von Verdienstausfällen
  • Stundenhonorare von Sachverständigen & Dolmetschern
  • Kosten für Telefon, Porto, Fax etc.

Im Strafverfahren können Kosten für Opferschutzmaßnahmen hinzukommen – z. B. psychosoziale Prozessbegleitung.

 

Prozess- & Gerichtskostenrechner: Prozesskostenrisiko schnell & einfach berechnen

Sie können die Prozesskosten und das Risiko eines Gerichtsverfahrens nicht genau einschätzen? Kontaktieren Sie uns für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit einem unserer Anwälte. Schildern Sie dafür bitte hier Ihr Anliegen.

 

4. So halten Sie die Prozesskosten gering

Eine Klage stellt immer ein Kostenrisiko dar. Mit folgenden Maßnahmen können Sie die berechneten Prozess- und Gerichtskosten so gering wie möglich halten:

 

Außergerichtliche Einigung suchen

Erheben Sie nicht kopflos Klage, sondern versuchen Sie, sich vorher außergerichtlich mit der Gegenpartei zu einigen. Durch offene und sachliche Gespräche können Sie langwierige und kostspielige Prozesse oft vermeiden.

Um eine außergerichtliche Einigung zu finden, mit der beide Parteien zufrieden sind, kann es erfahrungsgemäß sehr hilfreich sein, einen objektiven Dritten einzubeziehen.

Ein Anwalt oder Mediator hat den nötigen emotionalen Abstand zur Angelegenheit und kann Sie mit juristischer Sachkunde professionell zu Ihren Möglichkeiten beraten – und so eine Lösung herbeiführen.

 

Erfolgsaussichten der Klage prüfen

Ist keine außergerichtliche Einigung in Sicht, können Sie über eine Klage nachdenken. Hier lohnt es sich, die Erfolgsaussichten rechtzeitig von einem Fachmann beurteilen zu lassen.

Wenn Sie Ihre Sicht der Dinge weder juristisch belegen noch eindeutige Beweise vorbringen können, sind die Chancen gering. Mit hoher Wahrscheinlichkeit müssen Sie die Prozesskosten tragen. Dann wäre es besser, die Angelegenheit auf sich beruhen zu lassen.

 

Prozessführung

Um einen Prozess zu gewinnen, ist eine gute Prozessführung essenziell. Zwar können Sie sich vor manchen Gerichten selbst vertreten und Argumente vortragen. Jedoch verfügt ein Anwalt über wichtiges juristisches Know-how: Er kennt die Gesetzeslage und bestehende Gerichtsentscheidungen.

Mithilfe von juristisch fundierten Argumenten und der richtigen Strategie kann der Anwalt Ihren Prozess zum Erfolg führen.

 

Vergleich anstreben

Wenn sich während des Gerichtsverfahrens ergibt, dass die Gegenseite ihre Ansicht mit fundierten Argumenten und Beweisen belegen kann, lohnt sich u. U. ein Vergleich. Dabei handelt es sich um eine Alternative zum richterlichen Urteil: Kläger und Beklagter kommen sich entgegen und finden einen Kompromiss.

Vorteil des Vergleichs: Die Gerichtskosten werden unter beiden Parteien aufgeteilt. Ohne den Vergleich müsste die unterlegene Seite alleine zahlen. Bei einem nachteiligen Urteil würden Sie also mehr zahlen als bei einem Vergleich.

 

Rechtzeitige Klagerücknahme

Als Kläger können Sie die Klage bis zur mündlichen Verhandlung jederzeit zurücknehmen. Dann müssen Sie nur die bis zu diesem Zeitpunkt angefallenen Prozesskosten zahlen – inkl. die der Gegenseite.

Sinnvoll ist eine Klagerücknahme immer dann, wenn die Argumente und Beweise des Beklagten so erdrückend sind, dass das Gericht mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen Sie urteilen wird.

 

5. Möglichkeiten zur Kostenübernahme

In einigen Fällen übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Prozesskosten. Dafür muss das Rechtsgebiet Ihres Falles von Ihrer Versicherungspolice abgedeckt sein.

 

Bei Unsicherheiten bezüglich Ihres Versicherungstarifs lohnt sich eine kostenfreie Deckungsanfrage über advocado: Indem Rückfragen des Versicherers schnell und zuverlässig beantwortet werden, erhalten Sie rasche Rückmeldung und können das weitere Vorgehen planen. Hier kostenfrei prüfen lassen.

 

U. U. lassen sich die berechneten Prozess- und Gerichtskosten auch steuerlich als außergewöhnliche Belastung absetzen. Dafür müssen Sie dem Finanzamt darlegen, dass die Klage nicht mutwillig erfolgt und der Prozess eine mindestens 50-prozentige Aussicht auf Erfolg hat. Möglich ist das Absetzen in folgenden Fällen:

  • Probleme mit den Mietern bei der Vermietung von Immobilien
  • Probleme mit dem Arbeitgeber
  • Autounfälle auf dem Hin- oder Rückweg zur Arbeit
  • Probleme mit der Erwerbsminderungsrente
  • Erbstreitigkeiten

Greift keine der obigen Möglichkeiten und verfügen Sie nur über ein geringes Einkommen, können Sie beim Gericht Prozesskostenhilfe beantragen. Dafür müssen Sie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse offenlegen.

 

6. Prozesskostenrisiko jetzt unverbindlich bestimmen

Viele Faktoren beeinflussen das Prozesskostenrisiko: Je nachdem, wie hoch die eigene und gegnerische Anwaltsvergütung ausfällt, vor welchem Gericht der Fall verhandelt wird und wie gut die Prozessstrategie ist, steht bei einem nachteiligen Urteil mehr oder weniger Geld auf dem Spiel.

Prozess- und Gerichtskostenrechner können das Kostenrisiko nur vage berechnen und nicht alle individuellen Umstände berücksichtigen.

 

Sie sind unsicher, ob ein Prozess sinnvoll ist und Erfolgschancen hat? Wenn Sie über advocado eine Online-Rechtsberatung anfragen, erhalten Sie in einem kostenfreien Erstgespräch mit einem Anwalt eine unverbindliche Ersteinschätzung.

Ergibt ein Prozess aus der Sicht des Anwalts Sinn, erhalten Sie ein unverbindliches Festpreis-Angebot für die weitere Unterstützung und Vertretung vor Gericht.

 

Wenn Sie Ihr Prozessrisiko prüfen lassen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Fassen Sie das Wichtigste zum möglichen Prozess zusammen: Um was geht es, kam es bereits zur Klageerhebung, sind Sie Kläger oder Beklagter?
  2. Sammeln Sie wichtige Dokumente – z. B. Schriftwechsel mit der Gegenseite, Urkunden oder Klageschriften.  
  3. Schildern Sie hier Ihr Anliegen.

 

Innerhalb von 2 Stunden nach Ihrer Anfrage meldet sich ein spezialisierter Anwalt bei Ihnen. Er schätzt das Prozesskostenrisiko für Ihren Fall ein und erläutert Ihnen, ob eine Klage die richtige Entscheidung ist.

Ist eine weitere Beauftragung sinnvoll, erstellt der Anwalt ein Festpreis-Angebot.

Ihre Vorteile:

  • Überblick über die möglichen Gerichtskosten
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Patricia Bauer findet als Redakteurin bei advocado praktische Lösungen für Ihre Rechtsprobleme. Durch ein Jurastudium kann sie auf umfangreiches Fachwissen aus Erb-, Vertrags- und Markenrecht zurückgreifen und komplexe juristische Sachverhalte leicht verständlich und lösungsorientiert aufbereiten.

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