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AGB-Generator 2021: Muster erstellen & AGB absichern lassen

AGB-Generator 2021: Muster erstellen & AGB absichern lassen
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Zusammenfassung

Unser AGB-Generator ist für Unternehmer ein einfacher Weg, Allgemeine Geschäftsbedingungen zu erstellen. Mit wenigen Klicks entstehen allgemeingültige Vertragstexte, die insbesondere in der Anfangsphase vieler Businesses zum Einsatz kommen. Aber: Wirklich abmahn- und rechtssicher sind nur rechtlich geprüfte, auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Vertragstexte.

 

Auf einen Blick

  • Mit unserem AGB-Generator erstellen Sie mit wenigen Klicks standardisierte Vertragsbedingungen.
  • Viele AGB-Muster, die Sie online finden, sind veraltet oder ungültig.
  • Vollkommene Sicherheit können Sie durch anwaltlich erstellte oder geprüfte AGB erhalten.
  • Abmahnungen sind nicht das einzige Risiko fehlender oder fehlerhafter AGB.

1. Was bringt mir ein AGB-Generator?

AGB sind vorformulierte Vertragsbedingungen. Sie vereinfachen Unternehmern das Tagesgeschäft erheblich. Einmal formuliert, gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für jeden Vertragsabschluss mit einem Kunden. Es sind keine extra Vertragsverhandlungen mehr notwendig.

Möchten Sie die AGB selbst formulieren, müssen Sie zahlreiche gesetzliche Vorschriften beachten. §§ 305 bis 310 BGB regeln, welche Anforderungen Allgemeine Geschäftsbedingungen erfüllen müssen. Für Onlineshops ist zusätzlich das Fernabsatzrecht (§§ 312b bis 312d BGB) relevant.

Für Unternehmer kann es deshalb effizienter und sicherer sein, AGB erstellen zu lassen. Mit einem AGB-Generator geht das besonders einfach und schnell. Sie geben grundlegende Informationen zum Unternehmen ein und erhalten mit ein paar Klicks standardisierte Muster-AGB zur Einbindung auf der eigenen Website.

Damit klären Sie Kunden wie gesetzlich vorgeschrieben (Art. 246a EGBGB) über alle mit einem Kaufvertrag verbundenen Rechte und Pflichten auf.

2. AGB-Generator: Muster-Vertragsbedingungen erstellen

Mit unserem AGB-Generator erstellen Sie mit wenigen Klicks AGB für Ihren Onlineshop.

 

Um sicher zu gehen, dass die allgemeingültigen Formulierungen zu Ihrem Unternehmen passen, können Sie die Muster-AGB von einem Anwalt prüfen lassen. Er kann die standardisierten Texte an Ihren individuellen Bedarf anpassen und für rechtssichere Klauseln sorgen.

3. FAQ zum AGB-Generator

Klauseln für Onlineshop-AGB:

  • Geltungsbereich der AGB
  • Vertragsschluss
  • Preise & Versandkosten
  • Zahlungsmöglichkeiten
  • Regelungen bei Zahlungsverzug
  • Zurückbehaltungsrecht
  • Lieferbedingungen
  • Eigentumsvorbehalt
  • Gewährleistung bei Mängeln
  • Haftung
  • Anwendbares Recht & Gerichtsstand
  • Schlussbestimmungen

Mit dem AGB-Generator erhalten Sie keine individuell auf Ihr Geschäftsmodell zugeschnittenen Vertragsbedingungen. Die Texte sind standardisiert, um für möglichst viele Shops anwendbar zu sein.

Für Unternehmen mit standardisiertem Shopsystem und einheitlichen Verträgen können Generator-AGB hilfreich sein. Sobald komplexe Verträge notwendig sind, reichen die Muster nicht aus. Sie können den individuellen Anforderungen nicht gerecht werden.

Ob die generierten AGB für Ihr Unternehmen ausreichen, kann ein auf Anwalt mit Schwerpunkt AGB rechtssicher beurteilen.

Ja. Mit dem Generator von advocado erstellen Sie kostenlos Muster-AGB. Um die Texte rechtlich abzusichern, können Sie anschließend über advocado eine kostenlose Ersteinschätzung von einem Anwalt einholen und die Klauseln anpassen lassen.

4. Ist ein AGB-Generator das richtige für mich?

Ob generierte AGB für das eigene Business ausreichen, ist eine Einzelfallentscheidung. Je nach Branche, Kundengruppe und Geschäftsmodell müssen AGB andere Anforderungen erfüllen.

Für den Verkauf an Unternehmen sind speziell auf den B2B-Bereich zugeschnittene AGB notwendig. Hier haben Sie mehr Freiheiten bei der Formulierung Ihrer Vertragstexte als beim Verkauf an Verbraucher. Für das B2C-Geschäft sind durch die Regelungen des Verbraucherschutzes mehr Vorgaben zu beachten.

Generator-AGB sind allgemeingültige Muster-AGB. Die Vorlagen sollen für möglichst viele Unternehmensformen passen. Pauschale Formulierungen können dem individuellen Geschäftszweck nicht vollkommen gerecht werden.

Für Selbstständige mit kleinen Onlineshops sind generierte AGB eine gute Grundlage. Wirklich sicher sind individuelle, auf das eigene Unternehmen zugeschnittene Rechtstexte.

Individuelle Allgemeine Geschäftsbedingungen haben einen entscheidenden Vorteil: Sie können die AGB nach Ihren Vorstellungen formulieren. Mit der rechtlichen Absicherung durch einen Anwalt können Sie eine rechtssichere Grundlage für Ihr Unternehmen erhalten.

Grundsätzlich können anwaltlich erstellte oder geprüfte AGB deshalb auch in einer frühen Unternehmensphase eine sinnvolle Investition sein. Sie können damit nämlich bereits im Vorfeld möglichen Ärger wie Abmahnungen oder rechtliche Streitereien mit Kunden umgehen.

5. Wie sicher sind Muster-AGB?

Im Internet gibt es viele Vorlagen für AGB. Wie sicher diese Muster sind, lässt sich pauschal nicht beantworten. Sie bergen aber alle dieselbe Gefahr: Viele Vorlagen sind veraltet oder aufgrund neuer Rechtsprechung falsch – und damit ungültig.

Wann sind AGB ungültig?

Sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht passend zum Geschäftsmodell, sind sie ungültig. Darum kann es sinnvoll sein, die Vertragstexte individuell zu formulieren – und Muster-AGB vor der Verwendung überprüfen zu lassen.

Ungültig sind die AGB auch, wenn nicht die aktuelle Rechtslage berücksichtigt wurde. Da sich die Rechtsprechung im Verbraucherrecht schnell ändert, sind viele AGB-Mustervorlagen bereits veraltet und unbrauchbar.

Allgemeine Geschäftsbedingungen müssen eindeutig formuliert und für Kunden leicht verständlich sein. Mehrdeutige AGB-Klauseln sind ungültig. Ist eine Klausel unwirksam, sind die AGB vollständig ungültig.

Beispiele für ungültige Klauseln im B2C-Bereich:

  • Ungenaue Lieferzeiten: „Eine Übergabe an den Paketdienst erfolgt in der Regel 1 bis 2 Tage nach Zahlungseingang“
  • Einschränkung des Widerrufsrechts: „Im Falle des Widerrufs hat der Verbraucher die Kosten der Hinsendung der Ware zu tragen.“
  • Rügefristen: „Fehllieferungen oder offensichtliche Mängel sind durch den Kunden innerhalb von zwei Wochen nach Lieferung der Ware zu rügen.“
  • Gutscheinverfall vor 3 Jahren: „Gutscheine sind generell ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig.“
  • Pauschaler Schadensersatz: „Im Falle eines berechtigten Rücktritts vom Vertrag erheben wir einen pauschalen Schadensersatz wegen Nichterfüllung in Höhe von 10 Prozent.“

Die AGB sind auch nur wirksam, wenn sie korrekt auf der Website eingebunden sind.

Dazu müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Kunden müssen ausdrücklich auf die Geltung der AGB hingewiesen werden, z. B. durch: „Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.“
  • AGB müssen so platziert sein, dass es unmöglich ist, sie zu übersehen
  • Die Klauseln dürfen Verbraucher nicht unangemessen benachteiligen

Kann ich nicht einfach bestehende AGB kopieren?

Das wäre rechtswidrig und sehr riskant: Die AGB eines Wettbewerbers für den eigenen Shop zu kopieren, ist eine Urheberrechtsverletzung und kann Abmahnungen zur Folge haben.

Außerdem passen die Rechtstexte eines anderen nicht optimal zum eigenen Geschäftsmodell – und sind damit unwirksam.

6. Welche Risiken bestehen bei Muster-AGB?

Wenn Sie AGB generieren und diese ungeprüft verwenden, riskieren Sie Abmahnungen von Wettbewerbern oder Verbraucherschutzverbänden.

Mögliche Abmahngründe sind:

  • Unzulässige Klauseln verwendet
  • Vertragstexte passen nicht zum Unternehmen
  • AGB kopiert
  • AGB nicht korrekt auf der Webseite eingebunden

Vertrauen Sie nicht einfach darauf, dass die Muster-AGB zu Ihrem Shop passen und die aktuelle Rechtsprechung berücksichtigen. Prüfen Sie die Vertragstexte genau – alternativ können Sie sich auch von einem Experten beraten lassen.

7. Wie kann ich die generierten AGB rechtlich absichern?

Mustervorlagen sind eine einfache und schnelle Möglichkeit, AGB zu erhalten. Vollkommene Sicherheit können anwaltlich erstellte oder geprüfte AGB bieten – ein Anwalt haftet gesetzlich für die Rechtssicherheit.

Ein Anwalt mit Schwerpunkt AGB kann für Rechtssicherheit und Abmahnschutz sorgen. Er kann die standardisierten Texte prüfen und individuelle Klauseln formulieren. So können Sie die AGB nach Ihren Vorstellungen anpassen lassen.

So kann Ihnen ein Anwalt helfen:

  • Prüfung Ihrer AGB
  • Anpassung der Rechtstexte
  • Schutz vor Abmahnungen dank Anwaltshaftung
  • Erstellung von Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung & Impressum

advocado findet für Sie den passenden Anwalt aus einem Netzwerk mit über 500 Partner-Anwälten. Dieser kontaktiert Sie innerhalb von 2 Stunden für eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihren Handlungsoptionen und Erfolgsaussichten. Anschließend erhalten Sie ein transparentes Festpreisangebot für die Anpassung Ihrer Vertragstexte.

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Julia Pillokat
Julia Pillokat
Beitrag von
Julia Pillokat

Komplexe Rechtsthemen für Rechtsuchende verständlich aufzubereiten, braucht sprachliches Feingefühl. Als Teil der juristischen Redaktion von advocado gelingt es Julia Pillokat dank Germanistikstudium und ihrer Arbeit als Lektorin, für jedes Anliegen klare Lösungen zu formulieren, die dem Leser weiterhelfen.

Martin Jedwillat
Rechtsanwalt Martin Jedwillat
Experte für AGB-Recht.
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